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Kultur

50 Jahre Adolf-Eichmann-Prozess

Eine Ausstellung zeigt das Gerichtsverfahren gegen den Organisator des Holocausts +++ Gespräch zum Fall Ai Weiwei +++ Irakisches Jugendorchester in Deutschland +++ Geißendörfer ist 70 +++ Mode in Südafrika

Teil der Ausstellung über das Eichmann-Prozess in Berlin (Foto: DW)

Adolf Eichmann organisierte die systematische Deportation und Vernichtung der europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er mit seiner Familie lange Zeit unbehelligt in Argentinien. Von dort verschleppte ihn der israelische Geheimdienst 1960 nach Jerusalem, wo ihm einige Monate später der Prozess gemacht wurde. Eichmann wurde zum Tode verurteilt. Anlässlich des Prozess-Beginns am 11. April 1961 zeigt die Stiftung "Topographie des Terrors" in Berlin eine Ausstellung über dieses weltweit beachtete Verfahren.

Streiten für Chinas Zukunft

Foto-Triptychon von Ai Weiwei gezeigt in einer Ausstellung in Duisburg (Foto: apn Photo/Focke Strangmann)

Foto-Triptychon von Ai Weiwei



Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist der bekannteste Protagonist der Kunst-, Internet- und Aktivisten-Szene Chinas. Seit Jahren mischt er sich in seiner Heimat ein, wenn es darum geht, für Menschenrechte und gegen die Willkür der Machthaber einzutreten. Und dabei riskiert er alles. Auch eine Festnahme, wie soeben geschehen - gerade einmal zwei Tage nach der Eröffnung der Pekinger Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" durch Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Es werden ihm Wirtschaftsdelikte vorgeworfen. Ein Gespräch mit der Parlamentarierin Monika Grütters.

Musizieren für den Frieden

Im Irak entsteht ein Jugendorchester, das arabische und kurdische Musiker aus allen Teilen des Landes zusammen führt. In dem noch immer vom Krieg gezeichneten Land sollen junge Musiker die Möglichkeit bekommen, Instrumente zu lernen und Erfahrungen im Orchester zu sammeln. Unterstützt wird das Projekt vom Goethe-Institut und dem British Council. Der Förderverein Nationales Irakisches Jugendorchester mit Sitz in Köln hat das Projekt jetzt vorgestellt.

Filmen für das Publikum

Hans Wilhelm Geißendörfer kann gerade mit Jubiläen punkten. Der deutsche Regisseur wurde am 6. April 70 Jahre alt, und seit 25 Jahren läuft seine Erfolgs-Serie "Lindenstraße" im deutschen Fernsehen. Geißendörfer ist einer der bedeutendsten Akteure der deutschen Film- und Fernsehgeschichte der vergangenen 40 Jahre. Deutsche Welle-Filmexperte Jochen Kürten traf ihn zum Gespräch.

Designen für die Zukunft

Zwei weibliche Models präsentieren südarfrikanische Mode (Foto: Chris Saunders)

Mode made in Soweto

Die Townships sind die Armenviertel von Südafrika. Der Alltag ist hier in der Regel grau und trist. In Soweto, dem wohl bekanntesten Township Südafrikas, in der Nähe von Johannesburg, sorgt seit gut zwei Jahren eine Modebewegung für Farbe. Die "Smarteez" bezeichnen sich selbst als erste Mode-Untergrundbewegung Südafrikas – mit Mode, die bunt, clever und grell ist, die mit Klischees aus der Kolonialzeit spielt und selbstbewusst ist.

Moderation: Conny Paul