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Fußball

5. Spieltag: Stuttgart löst Ticket für nächste Runde

Der VfB besiegt Standard Lüttich deutlich mit 3:0 und erreicht die nächste Runde. Hertha BSC Berlin scheitert dagegen an Olympiakos Piräus. Auch für Schalke reicht es letztlich nicht.

Jubel Khedira, Träsch und Marica

Dank Khedira (li.) durfte der VfB schon früh jubeln

Sami Khedira bescherte dem VfB Stuttgart gegen Standard Lüttich einen Traumstart. Nach einer Kombination über Mario Gomez und Roberto Hilbert erzielte er schon in der 5. Minute das 1:0. Es war das erste Gegentor für Lüttich in der Gruppenphase. Nach der Führung ließ der VfB die Belgier ins Spiel kommen, gefährlich wurde es fast nur, wenn Mario Gomez gesucht wurde. Eine höhere Führung wäre dennoch möglich gewesen, doch Martin Lanigs Schuss wurde von Lüttichs Verteidiger Landry Mulemo auf der Linie geklärt. Mit 1:0 ging es in die Kabine.

Markus Babbel gestikuliert

Babbel wird bis Saisonende auf der Stuttgarter Bank sitzen

Nach der Pause suchte der VfB die schnelle Entscheidung. Roberto Hilbert traf in der 49. Minute zum 2:0. Nur eine Minute später hätte Khedira fast erhöht, traf aber nur die Querlatte. Die endgültige Sicherheit brachte das 3:0 durch Ciprian Marica in der 72. Minute. „Wir freuen uns sehr über den Sieg“, sagte Torhüter Jens Lehmann nach Abpfiff. „Wir haben sehr gut gespielt, aber wir wissen, dass wir uns steigern müssen.“ Wohl wahr, denn auf den VfB als Gruppenzweiten wartet in der nächsten Runde nun einer der Absteiger aus der Champions League. Zufrieden zeigte sich auch Teamchef Markus Babbel. „In der zweiten Halbzeit sind einige Spieler mit ihrer Kraft am Ende gewesen“, sagte er. „Trotzdem haben sie sich für die Mannschaft geopfert und sind dafür auch belohnt worden.“ Belohnt wurde auch Babbel selbst: Bis Ende der Saison darf er die Mannschaft als Teamchef weiter betreuen.

Hertha blamiert sich in Piräus

Hertha BSC Berlin benötigte einen Sieg, um in der Tabelle der Gruppe B an Gegner Olympiakos Piräus vorbeizuziehen und sich für die Runde der letzten 32 Teams zu qualifizieren. Die größte Chance zur Führung hatte in der ersten Halbzeit Marko Pantelic, der den Ball aus fünf Metern nicht im leeren Tor unterbrachte. Auch Pal Dardai und Cicero konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Nur einmal tauchten die Griechen gefährlich vor dem Berliner Tor auf. Marc Stein musste einen Schuss von Fernando Belluschi von der Linie kratzen.


Lucien Favre

Favre war tief enttäuscht

Nach dem Wechsel dann der Schock für die Hertha: Dudu köpfte zum 1:0 für Piräus ein. Hertha benötigte jetzt zwei Tore, um den Verbleib im UEFA Cup zu sichern. Die Griechen wurden mutiger und kamen zu guten Chancen. In der 68. Minute brachte Steve von Bergen den Torschützen Dudu im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Luciano Galletti sicher. Das 3:0 durch Vassilis Torosidis und das 4:0 durch Diogo hatten nur noch statistischen Wert. Hertha- Trainer Lucien Favre war nach der „Klatsche“ tief enttäuscht. „Es war heute mehr drin“, meinte er. „Aber uns hat die Geduld gefehlt. Ein paar Spieler von uns konnten mit dem Tempo nicht leben.“

Schalke sieht machtlos zu und scheidet aus

Fred Rutten

Wird es eine unruhige Winterpause für Coach Rutten?

Es hätte schon alles passen müssen, damit der FC Schalke, der am letzten Spieltag spielfrei hatte, noch die nächste Runde erreicht. Keine der beiden führenden Mannschaften in der Tabelle – Manchester City und Twente Enschede – durfte verlieren. Nur so hätte Schalke den rettenden dritten Platz behalten. Doch die Engländer unterlagen bei Racing Santander mit 1:3, Enschede ging mit 0:4 bei Paris St. Germain unter. Schalke wurde in der Tabelle durchgereicht und beendet die Gruppenphase als Letzter.

„Es ist nie schön, wenn man auf die Ergebnisse anderer Mannschaften angewiesen ist“, meinte Schalke-Coach Fred Rutten. „Nach dem guten Start in den Wettbewerb mit vier Punkten lief es für uns nicht mehr“, bilanzierte Manager Andreas Müller. Die Positionen von Rutten und Müller dürften damit – nach der kurzzeitigen Beruhigung in der letzten Woche – wieder zur Diskussion stehen.

Hamburg und Wolfsburg sichern sich den Gruppensieg

Jubel Mladen Petric

Petric jubelt nach seinem Tor zum 1:0

Bereits am Mittwoch hat sich der Hamburger SV mit einem überzeugenden Heimsieg über Aston Villa den Gruppensieg in der UEFA Cup Gruppe F gesichert. Mladen Petric und zweimal Ivica Olic brachten die Hamburger mit 3:0 in Front. Der 1:3-Anschlusstreffer durch Nathan Delfouneso kam zu spät. "Es war ein super 3:1-Sieg", sagte Mladen Petric nach dem Spiel. "Wir haben richtig schönen Fußball gezeigt und unseren Fans zum Abschluss noch mal ein Fest beschert.“ Hamburgs Trainer Martin Jol, war sogar so glücklich, dass er das Gegentor der Engländer glatt vergessen hatte. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem Gruppensieg", sagte er. "In der ersten Halbzeit war es etwas leichter als in der zweiten Halbzeit, aber 3:0 ist 3:0."

Wolfsburg reichte beim AC Mailand ein 2:2-Unentschieden für Platz Eins der Gruppe E. Zweimal kämpften sich die Wölfe zurück ins Spiel. Cristian Zaccardo glich die Führung durch Massimo Ambrosini aus. Den neuerlichen Rückstand durch Pato korrigierte Mahir Saglik kurz vor Schluss. Wolfsburgs Trainer Felix Magath hatte ein starkes Spiel seiner Mannschaft gesehen und war voll des Lobes. "In der zweiten Halbzeit waren wir stärker und haben uns den Punkt verdient", sagte er. Trotzdem habe man gesehen, dass Milan ein Top-Team sei, das eigentlich in die Champions League gehöre.

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