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Lebensart

5 Fahrräder aus Europa, nach denen Sie sich auf der Straße garantiert umdrehen würden

2017 feiert das Fahrrad sein 200-jähriges Jubiläum. In seiner Geschichte hat sich das Fortbewegungsmittel schon in den unterschiedlichsten Varianten präsentiert. Eine der außergewöhnlichsten: das Hochrad.

Einst waren sie ein Statussymbol junger, wohlhabender Männer. Hochräder waren in Großbritannien gegen Ende des 19. Jahrhunderts der letzte Schrei. Ihre Vorderräder hatte einen Durchmesser von bis zu 1,5 Metern. Dadurch wurde das Rad nicht nur wesentlich schneller als seine behäbigen Vorgängermodelle. Es absorbierte zudem viel besser Stöße und Bodenwellen, denn Fahrradschläuche gab es damals noch nicht.

Starre Nabe, keine Bremsen

Das Aufsteigen jedoch war eine kleine Herausforderung. Während ein Bein auf einem kleinen Trittbrett am Rahmen steht, wird mit dem anderen Schwung geholt. Rollt das Hochrad ausreichend schnell, kann sich der Fahrer auf den Sattel setzen und treten. Gänge gibt es nicht. Und auch keine Bremsen wie heute üblich. Die Geschwindigkeit wurde mit den Pedalen kontrolliert. Der starre Gang sorgt zudem dafür, dass sich die Pedalen immer mitdrehen. Damit sich die Füße bei hohen Geschwindigkeiten nicht verfangen, spreizten die Fahrer bei hohen Geschwindigkeiten entweder die Beine ab oder legten sie ganz abenteuerliche auf den Lenker. Das hat den Vorteil, dass der Fahrer bei einem Sturz nicht kopfüber, sondern mit den Füßen zuerst Richtung Boden saust.

Tiefer Fall kopfüber

Dennoch kam es immer wieder zu schweren, manchmal tödlichen Unfällen mit dem Hochrad. Als der Schotte John Boyd Dunlop Ende des 19. Jahrhundert schließlich den Luftreifen erfand, endete das Zeitalter des Hochrades deshalb abrupt. Die niedrigeren Räder mit Schläuchen waren ebenso bequem – aber wesentlich sicherer.

Inzwischen erleben Hochräder jedoch ein kleines Revival, zusammen mit anderen ausgefallenen Rädern erobern sie die Straßen Europas. Welche das sind, erfahren Sie in unserem High Five Ranking.

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