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High Five: Rätselhafte Skulpturen von Stars

Antje Binder
10. April 2018

Skulpturen für Prominente sind eigentlich eine Ehre, sorgen aber auch oft für Häme. Viel Spott musste etwa Cristiano Ronaldos Büste am Flughafen von Madeira einstecken. Nun bekam der Künstler eine zweite Chance.

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Diese Schmach wollte Emanuel Santos nicht auf sich sitzen lassen: Ein Jahr nach der Präsentation seiner verspotteten Büste von Cristiano Ronaldo wagte sich ihr Schöpfer an einen zweiten Versuch.

Der erste Versuch begann Anfang 2017. Der Bildhauer Emanuel Santos erfuhr, dass der Flughafen in Funchal in "Aeroporto Internacional Madeira - Cristiano Ronaldo" umbenannt wird. Santos, ebenfalls ein Sohn der Insel, modellierte eine Büste aus Ton und zeigte sie der Flughafenleitung. Die war begeistert und einverstanden, sie als Bronzeskulptur im Eingangsbereich aufzustellen. Zur feierlichen Enthüllung war die Welt noch in Ordnung. Sogar Ronaldo soll sie gefallen haben, zumindest verzog er bei der Veranstaltung keine Mine. Die Häme kam wenig später im Netz: Der Spott über das hängende linke Auge und das schiefe Lächeln fanden kaum Grenzen.

Screenshot von einem Tweet von Real Madrid über eine zweite Skulptur ihres Stars Cristiano Ronaldo (Copyright: twitter.com/RMadridInfo)
Bild: twitter.com/RMadridInfo

Das US-amerikanische Sportmagazin "Bleacher Report" verschaffte Santos nun eine zweite Chance und gab bei ihm eine weitere Skulptur in Auftrag. Das Ergebnis sieht dem Original schon sehr viel ähnlicher, da sind sich die Kritiker einig.

Doch wie viel Ähnlichkeit muss eigentlich sein bei einer Statue? Geht es nach den Künstlern in unserem High-Five-Ranking: nicht sehr viel. Sie haben sich bei der Anfertigung ihrer Promi-Denkmäler ziemlich viele Freiheiten genommen.