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High Five

5 deutsche Adventsleckereien, von denen Sie vielleicht gar nicht wissen wollen, wie "sündhaft" sie wirklich sind

Zur Weihnachtszeit lauern überall süße Versuchungen. Manche sind sogar noch gehaltvoller, als sie aussehen - Glühwein zum Beispiel oder Christstollen haben ein enormes Dickmacherpotenzial.

Er ist eine der typisch deutschen Adventsleckereien: der Christstollen. Der Kuchen aus schwerem Hefeteig ist zur Weihnachtszeit auf Deutschlands Kaffeetafeln nicht wegzudenken. Besonders in Dresden ist das Gebäck, das dort liebevoll "Striezel" genannt wird, fast ein Nationalheiligtum, berühmt-berüchtigt für seinen buttrigen Geschmack und die vielen Kalorien.

Vom Fastengebäck zur Kalorienbombe 

Dabei bestand der Stollen, als er im 15. Jahrhundert zum ersten Mal gebacken wurde, aus kaum mehr als Wasser, Hefe und Mehl. So wollten es die religiösen Dogmen der Kirche. Zur Kalorienbombe wurde der Dresdner Christstollen erst im Jahr 1491. Der Legende nach holten die Sachsen beim Vatikan die Erlaubnis ein, ihrem Striezel Butter beizumischen. Der Papst stimmte zu und sandte den sogenannten "Butterbrief" in die Regentenstadt.

In Dresdner Backstuben gab es seitdem kein Halten mehr. Zu fast einem Drittel aus Butter besteht der Dresdner Christstollen, damit er schmackhaft und saftig wird. Dazu kommen allerhand süße Rosinen, Orangeat und Zitronat, Mandeln und eine dicke Schicht Puderzucker. Aus dem Fastengebäck wurde so eine echte Wohlstandsspeise.

Mehr Kalorien als ein Burger

Wer ein Stück Dresdner Christstollen verzehrt, muss mit rund 400 Kalorien rechnen. Das sind fast doppelt so viele wie in einem Hamburger. Um die Kalorien einer Scheibe Stollen wieder loszuwerden, müsste man also mindestens eine halbe Stunde stramm laufen.

Davon lässt sich aber kaum einer vom Genuss des reichhaltigen Christstollens abhalten, schon gar nicht in Dresden. Um die Kalorien kümmert man sich dann einfach im nächsten Jahr - zumindest nimmt man es sich an Silvester vor ...

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