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Saudi-Arabien

46 Festnahmen nach Anschlag auf Prophetenmoschee in Saudi-Arabien

Vor neun Monaten hatte sich ein Selbstmordattentäter nahe der Prophetenmoschee im saudischen Medina in die Luft gesprengt. Das Heiligtum ist die zweitwichtigste Stätte im Islam - mit dem Grab des Propheten Mohammed.

Saudi Arabien Medina nach Selbsmord-Attentat nahe der Prophetenmoschee 2016 (Getty Images/AFP)

Verwüstung nach dem Attentat, das im Juli nahe der Moschee verübt wurde (Archivbild)

Saudische Sicherheitskräfte haben laut Staatsmedien 46 Menschen festgenommen. Sie sollen an einem schweren Anschlag nahe einer der bedeutendsten Moscheen der arabischen Welt beteiligt gewesen sein. Die staatliche Nachrichtenagentur Spa meldet unter Berufung auf das Innenministerium, 32 saudische Staatsangehörige und 14 Ausländer seien gefasst worden.

"Die Ermittlungen ergaben, dass sie direkt in das Verbrechen gegen Gläubige in der heiligen Moschee des Propheten verwickelt waren", heißt es in dem Statement. Im Juli 2016 hatte sich ein Mann im Fastenmonat Ramadan vor der Prophetenmoschee in Medina in die Luft gesprengt und vier Polizisten mit in den Tod gerissen.

In dem Gotteshaus befindet sich das Grab des Propheten Mohammed. Das ultrakonservative Saudi-Arabien wird mmer wieder durch Anschläge von Extremisten erschüttert. Am Sonntag war Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch in der Ölmonarchie gewesen.

jj/cr (dpa, ap)

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