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KINO

40 Jahre Schulmädchen-Report

1970 war der erste Schulmädchen-Report ein Kinohit +++ Veit Helmer dreht seinen neuen Film in Baikonur +++ Börsenheld oder Betrüger - Nach 23 Jahren ist Oliver Stones Wall Street 2 in den deutschen Kinos gestartet.

Das Archivbild zeigt drei der Hauptdarstellerinnen, alles Schülerinnen, die in einer Szene des Films Schulmädchen-Report Aufklärungsbücher lesen (Foto: picture alliance/ dpa)

Oswalt Kolle, vor knapp einem Monat verstorben, rüttelte mit seinen Aufklärungsbüchern und -filmen Ende der 60er Jahre das verklemmte Deutschland wach. Der Chefaufklärer bereitete das Terrain, zahlreiche Aufklärungs- und Softsexfilme folgten.

Am bekanntesten und erfolgreichsten: der "Schulmädchen-Report". Dort verführten junge Frauen -meist in hoch gezogenen Röckchen und runter gerutschten Kniestrümpfen -vorzugsweise ihre Lehrer oder andere ältere Männer. 13 Folgen gab es davon, sie wurden in 38 Sprachen übersetzt und weltweit von 100 Millionen Menschen gesehen. Aber falsch, wer nun an Erotik denkt! Die Produzenten betonten immer wieder, dass es ihnen allein um die Aufklärung ging.

Baikonur

Mit versponnenen, surrealen Filmmärchen hat sich der heute 42-jährige Veit Helmer einen Namen gemacht. Begonnen hatte der in Berlin lebende Filmemacher seine Karriere mit originellen Kurzfilmen. Nun hat es ihn für die nächsten Monate nach Kasachstan verschlagen, wo er seinen neuen Film "Baikonur" mitten in der kasachischen Steppe dreht. Jörg Taszman war als erster Journalist mit dabei und sprach in Kasachstan mit Veit Helmer.

Wall Street 2

Einer Studie zufolge, die in der letzten Woche veröffentlich wurde, schütten US-Banken und Finanzkonzerne an der Wall Street in New York in diesem Jahr Sonderzahlungen von 144 Milliarden Dollar - das sind 103 Milliarden Euro - an Manager aus. Das sei ein neuer Rekord, wie das "Wall Street Journal" berichtete.

Vielleicht kommt da der neue Film des amerikanischen Filmemachers Oliver Stone gerade richtig: 1987 hatte Stone mit "Wall Street" einen Film über das US-Finanzzentrum und seine Macher, die Börsenmakler und Finanzinvestoren, gemacht. Michael Douglas wurde damals für seine Rolle als skrupelloser Spekulant Gorden Gekko mit dem Oscar ausgezeichnet und Oliver Stone für seine radikale Kritik an der kapitalistischen Mentalität nicht nur von Filmkritikern gefeiert.