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Lebensart

40 Jahre Golf GTI: Kultobjekt Golf

Es gibt den Golf und seinen sportlichen Kollegen: den Golf GTI. 1976 wurde der Flitzer auf den Markt gebracht. Zum 40. Geburtstag blicken wir zurück auf das Kultauto und seine Verwandten: vom GTI zum Beamtenporsche.

Es war ein schlechtes Jahr für VW. Der Abgasskandal hängt immer noch wie ein Schatten über dem Konzern, Deutschlands größtem Automobilhersteller. Da freut sich das Management über jeden Lichtblick. Das Golf GTI-Jubiläum ist so einer. Es ist nicht das erste, sondern schon das 35. Mal, dass sich die Liebhaber des Kultautos im österreichischen Kärnten versammeln. Aber ein runder Geburtstag ist eben etwas ganz Besonderes, und deswegen stellt VW beim legendären GTI-Treffen eine Weltpremiere vor: Einen "Golf GTI, wie es noch keinen gab - die limitierte Sonderedition Clubsport S2", preist der Konzert sein neuestes Modell mit 310 PS an. Solche Ankündigungen lassen die Herzen der GTI-Fans höher schlagen. Für Nostalgiker bringt Volkswagen auch alle sieben bisherigen GTI-Modelle zum Festival mit.

PS-Revolution unter der Motorhaube

Begonnen hat die Karriere des Modells 1974. Damals entwickelten sechs Konstrukteure in geheimer Mission den Kompaktsportwagen, der die Autowelt aufmischte. Von außen sah der Neue fast wie ein ganz normaler Golf aus, aber unter der Motorhaube wartete er mit 110 PS und 182 km/h Höchstgeschwindigkeit auf. Da konnte die Mittelklassewagen-Konkurrenz von Opel und Ford nicht mithalten, und selbst Porschefahrer schauten öfter mal in den Rückspiegel, ob da etwa ein Golf zum Überholen ansetzte.

Auch im Innenraum machte der GTI was her. Ein roter Streifen im Kühlergill, ein Golfball am Ende des Schaltknüppels und Sportsitze mit Schottenmuster: Das neue VW-Modell kam bei der Kundschaft gut an. Ursprünglich waren 5000 Exemplare geplant, doch längst ist die Zwei-Millionen-Marke geknackt.

Die GTI-Party zum 40. Geburtstag steigt am 4. Mai am Südufer des Wörthersees im malerischen Städtchen Reifnitz.

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