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Nachrichten

31.07.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:41

Nachrichten von Donnerstag, 31. Juli 2014 – langsam gesprochen als MP3

Israel weitet Gaza-Offensive aus:

Israel schickt neue Soldaten in den Gaza-Krieg. Zwei Wochen nach Beginn der Bodenoffensive wurden weitere 16.000 Reservisten mobilisiert. Damit wurden bislang ingesamt 86.000 Soldaten einberufen, meldet der israelische Rundfunk. Dem Bericht zufolge wies das israelische Sicherheitskabinett die Armee an, den Militäreinsatz im Gazastreifen noch auszuweiten. Unterdessen versorgten die USA Israel mit neuer Munition. Die US-Regierung entsprach damit einer israelischen Anfrage vom 20. Juli, teilte das Verteidigungsministerium mit. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel habe die Lieferung drei Tage später genehmigt. Die USA stünden für die Sicherheit Israels ein, hieß es weiter. Der Gaza-Krieg hat mittlerweile mehr als 1400 Menschen das Leben gekostet: 56 israelische Soldaten und drei Zivilisten und mehr als 1350 Palästinenser.

Bundesregierung gibt 8,5 Millionen Euro für Hilfen in Gaza:

Angesichts der anhaltenden Kämpfe zwischen Israel und der Hamas hat die Bundesregierung 8,5 Millionen Euro zur humanitären Versorgung der Menschen in Gaza bereitgestellt. Die Eskalation der Gewalt in Gaza führe erneut zu Flucht und Leid vieler Menschen, sagte Außenminister Frank Walter Steinmeier in Berlin. Mit dem Geld sollen verschiedene Sofortmaßnahmen unterstützt werden, besonders Maßnahmen des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) und von Nichtregierungsorganisationen in den Bereichen Ernährungshilfe und Gesundheitsversorgung. Insgesamt hat die Bundesregierung nach eigenen Angaben damit seit Beginn des Gaza-Kriegs neun Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt.

Argentinien vor der Pleite :

Nun ist auch die letzte Frist abgelaufen: Argentinien steuert auf die Staatspleite zu, die Verhandlungen im Schuldenstreit mit US-Hedgefonds sind gescheitert. Diese verlangen die komplette Rückzahlung alter Schuldtitel. Die Regierung lehnt dies ab, da sie einen Dominoeffekt befürchtet. Denn mit den meisten Altgläubigern hat Argentinien einen Schuldenschnitt vereinbart. Argentiniens Wirtschaftsminister Axel Kicillof sagte nach den Verhandlungen, die, so wörtlich, Geierfonds hätten mehr Geld gefordert und das sofort. Argentinien werde sich aber nicht erpressen lassen.

EU verhängt Sanktionen gegen Vertraute Putins :

Die EU hat in der Ukraine-Krise Sanktionen gegen drei enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt. Wie die EU-Kommission mitteilte, werden die beiden Hauptanteilseigner der Rossija-Bank mit Kontosperrungen und Einreiseverboten belegt. Die Rossija-Bank soll einen bedeutenden Teil des Vermögens des Machtzirkels im Kreml verwalten. Auch Putins Judo-Partner Arkadi Romanowitsch Rotenberg wurde mit einer Kontosperrung und einem Einreiseverbot belegt. Rotenbergs Unternehmen hatten im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Sotschi lukrative Verträge an Land gezogen. Die EU hatte bereits am Dienstag grundsätzlich eine Ausweitung ihrer Strafmaßnahmen gegen Russland beschlossen, unter ihnen erstmals auch weitreichende Wirtschaftssanktionen.

Poroschenko ruft Separatisten zu Gesprächen in Minsk auf:

Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat die prorussischen Separatisten nachdrücklich aufgefordert, an diesem Donnerstag an Gesprächen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk teilzunehmen. Nach Angaben von Vizeregierungschef Wladimir Groisman sollen die Konfliktparteien unter anderem über den Zugang von Experten zum Absturzort des malaysischen Passagierflugzeugs sprechen. Ein weiterer Punkt sei die Freilassung aller Gefangenen der Aufständischen. Von den Separatisten gab es widersprüchliche Signale, ob ein Vertreter nach Minsk reisen wird.

Zahl der Toten nach dem Erdrutsch in Indien steigt :

Nach dem verheerenden Erdrutsch in Westindien ist die Zahl der Toten auf mindestens 19 gestiegen. Und die Behörden befürchten weitere Opfer: Noch immer würden 150 Bewohner des Dorfes Malin im Bundesstaat Maharashtra vermisst, sagte ein Sprecher. Bisher konnten die Einsatzkräfte nur acht Menschen lebend aus den Erd- und Steinmassen retten. Nach tagelangen Monsun-Regenfällen hatte sich am Mittwoch ein aufgeweichter Hang über dem Dorf gelöst. Als riesige Schlammlawine war er über den Ort gerollt und hatte mehr als 40 Häuser unter sich begraben.

US-Repräsentantenhaus ermöglicht Klage gegen Obama:

Der Kampf der US-Republikaner gegen die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama ist um eine Facette reicher. Das Repräsentantenhaus, in dem die Oppositionspartei die Mehrheit hat, billigte eine Resolution, die es ermöglicht, den Präsidenten zu verklagen. Nach Ansicht der Republikaner hat Obama mit präsidialen Verordnungen zur Umsetzung der Gesundheitsreform die Verfassung gebrochen.

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