31.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 31.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

31.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 31.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

Ukrainischer Präsident bedankt sich bei Babtschenko

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich mit dem zuvor für tot erklärten russischen Journalisten Arkadi Babtschenko getroffen. Poroschenko dankte dem Kreml-Kritiker bei dem Treffen in Kiew, dass dieser gemeinsam mit den Sicherheitsdiensten eine Destabilisierung der Ukraine verhindert habe. Der geplante Anschlag auf Babtschenko sei von russischem Gebiet aus organisiert worden, um "einen zu töten, den Russland am meisten von allen fürchtet". Laut dem ukrainischen Geheimdienst war die Ermordung des 41-Jährigen inszeniert worden, um einen Anschlag auf ihn zu vereiteln.

 

Populisten machen neuen Vorschlag zu Regierungsbildung in Italien

In Italien hat die Fünf-Sterne-Bewegung einen neuen Vorschlag zur Bildung einer möglichen Koalition mit der rechten Lega gemacht. Populisten-Chef Luigi Di Maio erklärte auf Facebook, um eine Übergangsregierung unter Führung des designierten Ministerpräsidenten Carlo Cottarelli abzuwenden, könnten beide Parteien vom umstrittenen Kandidaten Paolo Savona für das Finanzministerium abrücken. Savona war unter anderem wegen seiner Euro- und Deutschland-kritischen Positionen von Präsident Sergio Mattarella abgelehnt worden. Offen ist, ob Lega-Chef Matteo Salvini die Initiative der Fünf-Sterne mitträgt.

 

Rumäniens Verfassungsgericht blockiert Präsidenten-Veto

Das Oberste Gericht Rumäniens hat Präsident Klaus Iohannis angewiesen, die führende Antikorruptionsstaatsanwältin des Landes, Laura Kövesi, zu entlassen. Das Justizministerium hatte ihre Amtsenthebung verlangt, Iohannis hatte sich dem widersetzt. Als Grund für ihre Absetzung hatte das Ministerium unter anderem genannt, dass sie mit ihrer Kritik an der Justizreform dem Ansehen Rumäniens geschadet habe. Kritiker glauben dagegen, dass der wahre Grund ihr Kampf gegen die Korruption ist. Unter Kövesis Führung wurden ranghohe Persönlichkeiten wegen Betrugs und Machtmissbrauchs strafrechtlich verfolgt.

 

Bericht sieht mehr als 1,2 Milliarden Kinder benachteiligt

Mehr als die Hälfte der Kinder weltweit ist laut einem Bericht der Kinderrechtsorganisation Save the Children benachteiligt. Die Kindheit von über 1,2 Milliarden Mädchen und Jungen stehe damit auf dem Spiel. Ursachen sind demnach vor allem bewaffnete Konflikte, Armut und Diskriminierung von Mädchen. Konkret benannt werden außerdem Frühverheiratung, Kinderarbeit und Mangelernährung. Extrem gefährdet seien Kinder in West- und Zentralafrika. Die Organisation untersuchte für ihren Bericht die Lage in 175 Ländern. In 95 Staaten habe sich die Lage verbessert, in rund 40 Ländern aber verschlechtert.

 

Ex-Filmmogul Weinstein wegen Vergewaltigung vor Grand Jury

Der einstige US-Filmproduzent Harvey Weinstein ist von einer Grand Jury in New York wegen sexueller Übergriffe angeklagt worden. Das Gremium wirft dem 66-Jährigen Vergewaltigung und erzwungenen Oralsex vor. Mit der Grand-Jury-Entscheidung sei man dem Ziel nähergekommen, den Angeklagten für seine Gewalt-Vergehen zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte der zuständige Staatsanwalt. Die Vorwürfe entsprechen der Anklage, die die Staatsanwaltschaft vergangene Woche gegen den Hollywood-Mogul vorgebracht hatte. Zahlreiche Frauen haben Weinstein sexuelle Übergriffe vorgeworfen.

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