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Nachrichten

31.01.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Israel hat in Syrien einen Luftangriff geflogen. Wie die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungskreise meldete, bombardierten israelische Kampfjets einen Konvoi, der mit hochmodernen Flugabwehrwaffen auf dem Weg zur Hisbollah-Miliz im Libanon gewesen sei. Nach syrischer Darstellung griff die israelische Luftwaffe hingegen ein militärisches Forschungszentrum in der Nähe der Hauptstadt Damaskus an. Zwei Arbeiter seien getötet worden. Die israelische Regierung äußerte sich nicht. Sie hatte in der Vergangenheit wiederholt mit Angriffen gedroht, sollte das Regime in Syrien Chemiewaffen oder andere Waffen zur radikalislamischen Hisbollah schaffen.

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Ägyptens Präsident Mohammed Mursi hat ein Ende des Bürgerkrieges in Syrien und eine Stärkung der Opposition gegen Machthaber Baschar al-Assad gefordert. Die humanitäre Katastrophe in Syrien müsse aufhören, sagte Mursi bei einer Diskussionsveranstaltung am Ende seines Berlin-Besuches. Für Ägypten reklamierte er eine regionale Vorreiterrolle. Seine Regierung wolle sich für einen friedlichen Dialog bei der Lösung von internationalen Problemen einsetzen. Das gelte auch für den Nahost-Konflikt. Zuvor war Mursi mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengetroffen. Sie forderte den islamistischen Präsidenten auf, die Menschenrechte zu achten.

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Der von US-Präsident Barack Obama als Verteidigungsminister nominierte Republikaner Chuck Hagel will sich im Umgang mit dem iranischen Atomprogramm alle Möglichkeiten offen halten. In einem Fragebogen für seine Anhörung im Senat in Washington erklärte Hagel, er sei entschlossen, alle Optionen zu erwägen, um dem Iran und seiner Aggression zu begegnen. Den Iran bezeichnete Hagel dabei als erhebliche Bedrohung. Der Westen verdächtigt den Iran, insgeheim nach der Atombombe zu streben.

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Die Bundesregierung will den französischen Militäreinsatz in Mali stärker unterstützen und dem NATO-Partner bei der Luftbetankung seiner Kampfflugzeuge helfen. Verteidigungsminister Thomas de Maizière sagte der "Süddeutschen Zeitung", man arbeite an der notwendigen Zertifizierung der Betankungssysteme und stehe mit Frankreich in engem Kontakt. Er denke, so der CDU-Politiker, im Februar könne man so weit sein. Für einen solchen Einsatz wird nach den Worten de Maizieres ein Mandat des Bundestags erforderlich sein. Bislang unterstützt die Bundeswehr die afrikanische Truppe für Mali mit Transortflugzeugen.

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Die Deutsche Bank hat im Schlussquartal 2012 wegen erheblicher Sanierungskosten einen Milliardenverlust verbucht. Unter dem Strich stand ein Minus von 2,15 Milliarden Euro, wie Deutschlands größtes Geldhaus mitteilte. Damit verfehlte das Institut die Analystenerwartungen deutlich. Offene Rechtsstreitigkeiten belasteten das Ergebnis im vierten Quartal mit rund einer Milliarde Euro. Über das Jahr gesehen ging der Gewinn um 85 Prozent auf 665 Millionen Euro zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein kleiner Gewinn von knapp 200 Millionen Euro zu Buche gestanden.

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