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Aktuell Asien

31 Tote bei Flugzeugabsturz in Westsibirien

An Bord der Turboprop-Maschine befanden sich ingesamt 43 Menschen. Elf Insassen überlebten das Unglück nahe der Stadt Tjumen.

Rettungsfahrzeuge stehen am 02.04.2012 neben einer abgestürzten Maschine in der Nähe von Tjumen in Westsibirien. (Foto: dpa)

Russland Tjumen Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Sibirien sind 31 der insgesamt 43 Insassen ums Leben gekommen. Die zwölf Überlebenden wurden in ein Krankenhaus eingeliefert und befinden sich in einem kritischem Zustand. Die Ursache des Absturzes ist bisher unklar.

Die zweimotorige Turboprop-Maschine vom Typ ATR-72 war auf dem Weg von Tjumen im Westen Sibiriens in die nordöstlich gelegene Ölstadt Surgut, als sie kurz nach dem Start auf ein Schneefeld außerhalb von Tjumen stürzte. An Bord befanden sich nach Behördenangaben 39 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Die Unglücksmaschine wurde von der russischen Fluggesellschaft UTair betrieben. Laut der von UTair veröffentlichten Passagierliste schien keiner der Insassen Ausländer gewesen zu sein.

In Russland kam es in den vergangenen Jahren bereits zu einer Reihe tödlicher Flugzeugabstürze. Einige Kritiker machen den Einsatz altersschwacher Maschinen aus der Sowjet-Ära für die hohe Zahl der Unglücke verantwortlich. Industrieexperten wiesen allerdings auf andere Probleme wie die mangelhafte Ausbildung von Besatzungsmitgliedern, schlecht gewartete Flughäfen und laxe Kontrollen hin. Der Flugzeughersteller ATR gehört gemeinschaftlich dem europäischen Konzern Airbus und der italienischen Finmeccanica.

sti/pg (afp, dapd, dpa, rtr)