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Aktuell Amerika

31 Kinder sterben bei Busunglück in Kolumbien

Technisches oder menschliches Versagen? Nach einer Explosion brannte der Bus vollständig aus. 31 Kinder kamen ums Leben, 24 wurden schwer verletzt. Zu der Katastrophe kam es in der nordkolumbianischen Stadt Fundación.

Bei einem schweren Busunglück in Kolumbien sind 31 Kinder ums Leben gekommen, 24 erlitten schwere Verletzungen. In dem Bus habe es eine Explosion gegeben, woraufhin er vollständig ausgebrannt sei, teilten die Polizei und Staatschef Juan Manuel Santos mit. Auch ein Erwachsener wurde demnach schwer verletzt. Zu der Katastrophe kam es in der Stadt Fundación im Landesinneren.

Der Bus befand sich übereinstimmenden Angaben zufolge auf dem Rückweg von einer kirchlichen Feierlichkeit. Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar. Die Polizei ging zunächst von einem technischen Defekt aus. Nach Angaben der Bürgermeisterin von Fundación, Luz Stella Duran, gab es jedoch auch Berichte, nach denen der Busfahrer kurz vor dem Unglück mit einem Benzinkanister hantierte.

Einige Kinder seien in den Flammen ums Leben gekommen, andere später an ihren Verletzungen in Hospitälern gestorben, hieß es in örtlichen Medien. Über das Alter der Opfer lagen zunächst keine Angaben vor. Präsident Santos sprach von einer schrecklichen Tragödie. "Das Land ist in Trauer", schrieb er auf seinem Twitter-Account. Fundación liegt etwa 850 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bogotá.

sti/zam (afp,dpa, rtr)