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Nachrichten

30.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:25

Nachrichten von Donnerstag, 30. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

Schweden erkennt Palästinenserstaat an:

Als erstes westliches EU-Land hat Schweden die Anerkennung Palästinas als eigenständigen Staat bekanntgegeben. "Die Regierung fällt heute die Entscheidung, den Staat Palästina anzuerkennen", sagte Außenministerin Margot Wallström in Stockholm. Die Palästinenser bemühen sich seit Jahrzehnten um die Anerkennung Palästinas. Im November 2012 entschied die UN-Vollversammlung mit überwältigender Mehrheit, den Palästinensern den Status eines Beobachterstaates einzuräumen. Damit hatte die Weltgemeinschaft den Staat Palästina faktisch anerkannt.

Netanjahu hält an Siedlungsplänen fest:

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will trotz der wachsenden Kritik an den Siedlungsprojekten in den besetzten Palästinensergebieten festhalten. Er werde keine Zugeständnisse machen, die Israel in Gefahr brächten, sagte Netanjahu in der Knesset. Zuvor hatte ein Artikel des US-Magazins "The Atlantic" für Aufsehen gesorgt, in dem Netanjahu von einem anonymen Mitarbeiter des Weißen Hauses wegen der Baupläne kritisiert wird. Der Ministerpräsident tue nichts, um eine Einigung mit den Palästinensern oder den arabischen Staaten zu erreichen. Netanjahu sei ein "Feigling" und denke nur an seine politische Karriere, sagte der unbekannte Regierungsmitarbeiter.

Russische Luftmanöver lösen NATO-Alarm aus:

Außergewöhnlich umfangreiche Manöverflüge russischer Bomber über der Nord- und der Ostsee haben bei der NATO Alarm ausgelöst. Kampfflugzeuge des westlichen Verteidigungsbündnisses identifizierten seit Dienstagnachmittag mindestens 26 russische Langstreckenbomber und andere Militärflugzeuge über der Nord- und Ostsee. Weitere russische Manöver habe es über dem Schwarzen Meer gegeben. Der NATO-Luftraum wurde dabei nicht verletzt, betonte ein Sprecher des Bündnisses im belgischen Mons. Nach Angaben des NATO-Mitgliedes Norwegen flogen russische Flugzeuge von Stützpunkten in der Arktis bis nach Portugal. Sie seien über internationalen Gewässern geblieben, den Grenzen der Mitgliedstaaten aber so nahegekommen, dass Jets losgeschickt worden seien. An einer Aktion über der Ostsee waren auch deutsche Eurofighter beteiligt.

US-Luftwaffe bombardiert IS-Stellungen bei Kobane :

Zur Unterstützung der kurdischen Verteidiger der syrischen Grenzstadt Kobane hat die US-Luftwaffe ihre Angriffe auf die Terrormiliz "Islamischer Staat", fortgesetzt. Kampfflugzeuge flogen am Dienstag und Mittwoch acht neue Luftangriffe auf Dschihadistenkämpfer nahe der Grenzstadt zur Türkei, wie das Truppenkommando mitteilte. Unterdessen sind schwer bewaffnete kurdische Peschmerga-Kämpfer unterwegs nach Kobane, um die Verteidiger gegen den IS zu unterstützen. Bereits in der Stadt eingetroffen sind etwa 150 Angehörige der der Freien Syrischen Armee (FSA), die für den Sturz der syrischen Regierung kämpfen. Die IS-Dschihadisten versuchen seit Wochen, Kobane zu erobern. Die Stadt ist zu einem Symbol im Kampf gegen die Terrormiliz geworden, die weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht hat und dort Gräueltaten an der Zivilbevölkerung begeht.

Erste Hinweise auf Abschwächung der Ebola-Epidemie:

Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie gibt es einen winzigen Lichtblick. Im westafrikanischen Liberia ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen erstmals zurückgegangen. Aus dem westafrikanischen Land werde im Wochenvergleich ein Rückgang um rund 25 Prozent bei den Neuerkrankungen gemeldet, teilte die Weltgesundheitsorganisation mit. Liberia ist das am stärksten von Ebola betroffene Land. Insgesamt stieg die Zahl der Ebola-Fälle nach WHO-Angaben auf mehr als 13.600. Davon starben mehr als 5.000 Menschen.

Öffentliche Haushalte verlieren Milliarden:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und seine Länderkollegen müssen in den kommenden Jahren mit geringeren Steuereinnahmen auskommen. Wegen der schwachen Konjunktur könnten Milliardeneinnahmen in den Haushalten fehlen, berichten das "Handelsblatt" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" übereinstimmend. Die Zeitungen berufen sich dabei auf Steuerschätzerkreise. Demnach müssen die Prognosen für die Steuereinnahmen ab 2015 um eine Milliardensumme nach unten korrigiert werden. Jahr für Jahr werde ab dann "ein mittlerer einstelliger Milliardenbetrag" gemessen an den bisherigen Schätzwerten ausbleiben, heißt es im "Handelsblatt".

DFB-Pokal: München siegt in Hamburg, Gladbach in Frankfurt:

FUSSBALL: In der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals gab es am Mittwochabend für die Bundesliga-Mannschaften folgende Ergebnisse: Hamburger SV - Bayern München 1:3; Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach 1:2; Hoffenheim - FSV Frankfurt 5:1; Wolfsburg - Heidenheim 4:1; 1860 München - Freiburg 2:5 und Magdeburg - Bayer Leverkusen 4:5 im Elfmeterschießen.

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