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Nachrichten

30.08.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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China hat sich zur Unterstützung im Kampf gegen die Euro-Krise bereiterklärt. Ministerpräsident Wen Jiabao kündigte nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Peking an, die Volksrepublik werde weiter in Staatsanleihen kriselnder Euro-Staaten investieren und sich dabei intensiv mit der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds abstimmen. Deutschland und China wollen zudem Banken und Unternehmen in beiden Ländern bei Handel und Investitionen gezielt unterstützen. In einer Erklärung anlässlich der zweiten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen betonen beide Seiten auch ihre Bereitschaft, den Rechtsstaats- und Menschenrechtsdialog fortzusetzen. Merkel verlangte in diesem Zusammenhang von Peking mehr Freiheit für ausländische Journalisten. Die Kanzlerin wird von insgesamt sieben Ministern sowie von Vertretern großer DAX-Konzerne und mittelständischer Unternehmen begleitet. 13 Abkommen zur Kooperation in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Medizin, Forschung und Umweltschutz wurden bereits unterzeichnet.

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Auf dem Parteitag der US-Republikaner hat der Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, Paul Ryan, die Schaffung von zwölf Millionen Jobs in den nächsten vier Jahren versprochen. Amerika brauche eine Wende, rief Ryan den knapp 2300 Delegierten in Tampa in Florida zu. Der 42-Jährige gilt als Verfechter harter Sparpläne mit massiven Eingriffen im Sozialbereich. Zugleich forderten mehrere Redner, die USA müssten wieder eine globale Führungsrolle übernehmen. Der demokratische Präsident Barack Obama habe auch außenpolitisch versagt. Das Treffen der Republikaner endet an diesem Donnerstag mit der offiziellen Nominierungsrede des Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Die Präsidentschaftswahlen finden am 6. November statt.

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich bei einem Besuch in Teheran besorgt über die Menschenrechtslage im Iran geäußert. Außerdem kritisierte er die Teheraner Führung. Ban traf mit Präsident Mahmud Ahmadinedschad und dem religiösen Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, zusammen und betonte, deren Äußerungen zu Israel seien beleidigend und aufrührerisch.--Die Führung der Islamischen Republik droht dem jüdischen Staat regelmäßig mit Vernichtung. Ahmadinedschad hatte kürzlich gesagt, dass es im Nahen Osten der Zukunft keinen Platz für Israel gebe. Chamenei erklärte, Israel werde eines Tages wieder an die Palästinenser zurückfallen und aufhören zu existieren.

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Bei einem erneuten Angriff einheimischer Sicherheitskräfte auf Nato-Truppen sind im Süden Afghanistans drei ausländische Soldaten getötet worden. Die Nato-geführte Schutztruppe Isaf teilte mit, der Angreifer habe eine Uniform der afghanischen Nationalarmee getragen. Mit dem jüngsten Vorfall wurden seit Jahresbeginn 45 Isaf-Angehörige von vermeintlichen Verbündeten getötet - das sind zehn mehr als im gesamten vergangenen Jahr.

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Der Hurrican "Isaac" hat sich zu einem Tropensturm abgeschwächt. Er war zuvor mit bis zu 110 Stundenkilometern, knapp vier Meter hohen Sturmfluten und heftigem Regen über die Südküste der USA gefegt. Öl-Raffinerien und Städten in Louisiana und dem benachbarten Mississippi drohen Überflutungen. Neu gebaute Deiche nahe der Küstenmetropole New Orleans halten bislang stand. Sie waren für Milliarden von Dollar als Konsequenz aus dem verheerenden Hurrikan "Katrina" vor sieben Jahren errichtet worden.

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