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Nachrichten

30.04.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:40

Nachrichten von Donnerstag, 30. April 2015 – langsam gesprochen als MP3

Neue Vorwürfe gegen BND in Spionageaffäre :

Der Bundesnachrichtendienst (BND) steht nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR im Verdacht, dem US-Geheimdienst NSA jahrelang bei der Spionage gegen die französische Regierung und gegen die EU-Kommission geholfen zu haben. Die BND-Abhörstation in Bad Aibling sei zum Ausspähen hochrangiger Beamter des französischen Außenministeriums, des Präsidentenpalastes und der Kommission in Brüssel missbraucht worden, berichtete der sogenannte Rechercheverbund. Vor einer Woche war ans Licht gekommen, dass der BND der NSA offenbar über Jahre hinweg geholfen hat, europäische Unternehmen und Politiker auszuforschen. Die Opposition wirft der Regierung vor, den Bundestag bewusst über diese Vorgänge getäuscht zu haben.

US-Ratingagentur Moody's stuft Griechenland weiter herab:

Wegen des anhaltenden Schuldenstreits mit seinen europäischen Gläubigern hat die US-Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Griechenlands weiter herabgestuft. Sie liege jetzt mit der Ratingnote Caa2 noch tiefer auf Ramschniveau, teilte Moody's mit. Es bestehe große Unsicherheit, ob sich Athen mit seinen europäischen Partnern einigen könne. Daher bleibe auch der Ausblick negativ. Die Euro-Länder hatten das Hilfsprogramm für das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland im Februar nochmals bis Ende Juni verlängert. Voraussetzung für weitere finanzielle Hilfe ist eine Liste mit belastbaren Reformen, welche die neue Regierung in Athen bisher aber nicht vorgelegt hat.

UN bitten um 380 Millionen Euro für Nepal-Einsatz:

Die Vereinten Nationen haben die Staatengemeinschaft um Hilfen in Höhe von 380 Millionen Euro für die Erdbeben-Opfer in Nepal gebeten. Mit dem Geld solle in den nächsten drei Monaten die schlimmste Not für Millionen Menschen in dem Himalaya-Staat gelindert werden, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) in Genf mit. Mehr als 5000 Menschen seien durch das Beben vom Samstag und die Nachbeben getötet worden, mindestens 10.200 Menschen hätten Verletzungen erlitten. Insgesamt sind laut OCHA 8,1 Millionen Menschen allein in Nepal von der Katastrophe betroffen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin werden nach dem Erdbeben noch mehrere Deutsche vermisst. Die Zahl der Bundesbürger in Nepal, zu denen kein Kontakt bestehe, liege "im hohen zweistelligen Bereich", hieß es.

Finanzierung von neuer Tschernobyl-Schutzhülle vorerst gesichert:

Die Finanzierung einer neuen Schutzhülle um den explodierten Atomreaktor im ukrainischen Tschernobyl ist vorerst gesichert. Bei einer Geberkonferenz in London kamen zwar nur 530 der notwendigen 615 Millionen Euro zusammen. Die Verantwortlichen sind aber zuversichtlich, dass die Lücke bald geschlossen wird. Das Problem sei vom Tisch, sagte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, in London. Der neue, über 100 Meter hohe und rund 2,1 Milliarden Euro teure Sarkophag soll die derzeitige, einsturzgefährdete Schutzhülle aus Beton ersetzen. Der Druckröhrenreaktor in Tschernobyl war am 26. April 1986 infolge einer Technikpanne explodiert.

Netanjahu schließt erste Koalitionsverträge ab:

Eine Woche vor dem Ablauf der Frist zur Bildung einer Regierung hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erste Koalitionsverträge abgeschlossen. Abkommen gebe es mit der ultraorthodoxen Partei "Vereinigtes Thora-Judentum" und der sozialkonservativen "Kulanu", teilte Netanjahus Likud-Partei mit. Damit verfügt Netanjahu jetzt über 46 der 120 Sitze im Parlament. Nach israelischen Medienberichten will Netanjahu auch mit den beiden Rechtsaußen-Parteien "Unser Haus Israel" und "Jüdisches Heim" sowie der ultraorthodoxen Schas-Partei noch vor Ablauf der Frist am 6. Mai Koalitionsverträge abschließen. Dann würde die Regierungskoalition über 67 Sitze verfügen.

DFB-Pokal: Wolfsburg nach Sieg in Bielefeld im Finale :

FUSSBALL: Der Siegeszug von Arminia Bielefeld im DFB-Pokal ist im Halbfinale zu Ende gegangen. Der Drittligist unterlag dem Bundesliga-Zweiten VfL Wolfsburg im eigenen Stadion 0:4. Die Bielefelder hatten in den Pokalrunden zuvor gegen die Erstligisten Berlin, Bremen und Mönchengladbach gewonnen. Im Pokal-Endspiel am 30. Mai in Berlin trifft Wolfsburg auf Borussia Dortmund. Der BVB hatte am Dienstag in München den FC Bayern mit 3:1 nach Elfmeterschießen besiegt.

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