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Nachrichten

30.01.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als Audio-Datei.

Audio anhören 08:46

Nachrichten von Samstag, 30. Januar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Syrische Opposition nimmt doch an Friedensgesprächen teil:

Nach langem Zögern hat die syrische Opposition ihre Teilnahme an den Friedensgesprächen in Genf zugesagt. Das Hohe Verhandlungskomitee (HNC) der Opposition - eine Allianz von Gegnern des Regimes von Präsident Baschar al-Assad - werde rund 30 Abgesandte entsenden, sagte ein Vertreter des Komitees in Riad. Die Gespräche unter Leitung des UN-Sondergesandten Staffan de Mistura liefen stotternd an. Das Oppositionsbündnis hatte tagelang in der saudi-arabischen Hauptstadt über die Teilnahme an den Genfer Gesprächen beraten. Zunächst hatte die Opposition die Beendigung von Luftangriffen auf Zivilisten und der Städte-Belagerungen sowie humanitäre Hilfe zur Vorbedingung für eine Teilnahme gemacht. Nun gab die Opposition auf Twitter bekannt, dass sie zwar an den Gesprächen in Genf teilnehmen werde, aber nicht an "Verhandlungen". HNC-Delegationsleiter Assaad al-Soabi sagte, die Opposition habe Zusagen für humanitäre Maßnahmen von den USA und Saudi-Arabien erhalten.

Demonstration gegen Homo-Ehe in Italien:

In Italien haben katholische Organisationen für diesen Samstag zu einer Kundgebung gegen die rechtliche Anerkennung von Homo-Ehen aufgerufen. Zu der Demonstration am Circus Maximus in Rom werden hunderttausende Teilnehmer erwartet. Der Protest richtet sich gegen einen Gesetzentwurf, wonach Schwule und Lesben in eingetragener Partnerschaft den Namen des Partners annehmen sowie dessen leibliche Kinder adoptieren können, sofern diese keinen weiteren Elternteil haben. Das katholisch geprägte Italien ist eines der letzten westeuropäischen Länder, in denen es keinen Rechtsstatus für Homopaare gibt. Am vergangenen Wochenende waren wiederum zehntausende Anhänger der Homo-Ehe in mehreren italienischen Städten auf die Straße gegangen.

Frontex: Zustrom der Flüchtlinge bleibt stabil:

Die europäische Grenzschutzagentur Frontex erwartet in diesem Jahr keine Verlangsamung des Flüchtlingszustroms nach Europa. Trotz des schlechteren Wetters kämen immer noch täglich 2000 bis 3000 Menschen in Griechenland an, sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem Magazin "Der Spiegel". Solange das Morden in Syrien weitergehe, kämen auch Flüchtlinge. Es wäre schon viel erreicht, wenn man ihre Zahl stabil halten könne. Leggeri geht davon aus, dass immer noch eine Million Flüchtlinge im Jahr in Europa eintreffen werden. Er kritisierte zugleich, die Anstrengungen der Türkei, die Flüchtlingszahlen zu senken, reichten nicht aus. Ankara müsse vor allem den Schleppern das Geschäft erschweren. Die EU hat mit der Türkei ein Maßnahmenpaket vereinbart, um den Flüchtlingszustrom zu reduzieren. Dazu gehört die Zahlung von drei Milliarden Euro, um Ankara bei der Unterbringung und Versorgung der über zwei Millionen Flüchtlinge zu helfen.

Fünf Tote bei Lawinenunglück in Kanada:

Bei einem Lawinenunglück im Westen Kanadas sind nach Behördenangaben fünf Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere konnten gerettet werden. Die Touristen waren demnach mit drei verschiedenen Gruppen auf Snowmobilen am Mount Renshaw in der Provinz British Columbia unterwegs, als sie von einer gigantischen Lawine erfasst wurden. Laut Staatsanwaltschaft ereignete sich das Unglück in ungesichertem und schwer zugänglichem Gelände. In der Gegend waren zuvor 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee gefallen, die Behörden hatten vor erhöhter Lawinengefahr gewarnt. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen zu dem Unglück auf.

Kerber und Williams kämpfen um Australian-Open-Pokal:

In Melbourne beginnt das Finale der Australian Open. Im ersten Grand-Slam-Finale ihrer Tennis-Karriere trifft Angelique Kerber dabei auf die Amerikanerin Serena Williams. Kerber gilt als klare Außenseiterin in der Partie gegen die Nummer eins der Weltrangliste. Williams kann mit einem Erfolg den Grand-Slam-Rekord von Deutschlands Tennis-Legende Steffi Graf einstellen, die 22 Titel bei den vier großen Turnieren gefeiert hat. Für Kerber ist das Abschneiden in Melbourne schon jetzt der bislang größte Erfolg in ihrer Laufbahn.

Deutsche Handballer ziehen ins EM-Finale ein:

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist bei der Europameisterschaft in Polen ins Finale eingezogen. Das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson setzte sich in Krakau in der Vorschlussrunde gegen Norwegen mit 34:33 nach Verlängerung durch und trifft an diesem Sonntag im Endspiel auf Spanien. Norwegens Verband legte allerdings Protest ein. In den letzten fünf Sekunden der Verlängerung hätten zwei deutsche Spieler regelwidrig mit gelbem Torwartleibchen auf dem Parkett gestanden. Die Europäische Handball-Föderation will den Einspruch am Samstag verhandeln. Bis 11 Uhr wird ein Urteil erwartet.

Fußball: Gladbach verliert auch zweites Rückrundenspie:

Borussia Mönchengladbach hat einen Fehlstart in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga erwischt. Die Rheinländer verloren 0:1 beim FSV Mainz 05. Damit könnten sie am Samstag den vierten Tabellenplatz verlieren. Das Tor des Tages erzielte Christian Clemens in seinem 100. Erstligaspiel für die Gastgeber.

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