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Nachrichten

30.01.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 11:04

Nachrichten von Freitag, 30. Januar 2015 – langsam gesprochen als MP3

Kerry könnte wegen Ukraine-Krise nach Moskau reisen:

US-Außenminister John Kerry wird laut Diplomaten möglicherweise erstmals seit Beginn der Ukraine-Krise zu Beratungen nach Russland reisen. Der Besuch könne in den kommenden Tagen oder Wochen stattfinden, will die Nachrichtenagentur Reuters in Moskau erfahren haben. Die russische Zeitung "Kommersant" berichtet, Kerry werde am 4. und 5. Februar zu Gesprächen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow erwartet. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind wegen des Ukraine-Konfliktes auf einem Tiefpunkt seit dem Ende des Kalten Krieges angelangt. Die EU und die USA haben Sanktionen gegen Russland wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und der Unterstützung der Separatisten im Osten der Ukraine verhängt. - Die US-Regierung begrüßte am Freitag die Verlängerung der EU-Sanktionen und drohte mit eigenen neuen Strafmaßnahmen.

Auch Dijsselbloem in Athen erwartet :

Der neue linke Ministerpräsident in Griechenland, Alexis Tsipras, hat mit den ersten Regierungsbeschlüssen wiederholte Warnungen aus der EU provoziert. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sagte vor seinem Besuch in Athen, Tsipras` Wahlversprechen seien zu teuer. Ihre Umsetzung müsse dazu führen, dass der griechische Haushalt sehr schnell entgleise. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hatte am Donnerstag mit Tsipras gesprochen und anschließend von dessen Verhandlungsbereitschaft berichtet. Im 1. Deutschen Fernsehen sagte Schulz, er habe dem Regierungschef gesagt, dass er bei einem Konfrontationskurs gegen die EU unterliegen werde.

AU will 7500-Mann-Truppe gegen Boko Haram aufstellen :

Die Afrikanische Union (AU) unterstützt Pläne für eine regionale Eingreiftruppe gegen die nigerianische Terrorarmee Boko Haram. Mindestens 7500 Soldaten sollten gegen die radikalislamistischen Extremisten mobilisiert werden, hieß es nach einer Sitzung des Friedens- und Sicherheitsrats der AU in Addis Abeba. - Wiederholt hat der Tschad beim Kampf gegen Boko Haram eine führende Rolle übernommen. Im Norden Nigerias eroberten tschadische Regierungstruppen die Stadt Malam Fatori zurück. Vor kurzem entsandte der Tschad Truppen nach Kamerun, die die Streitkräfte des Landes beim Kampf gegen die Terrorsekte unterstützen sollen.

26 Menschen bei Angriffen im Norden des Sinai getötet:

Bei einer Serie von Angriffen islamistischer Extremisten sind im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel mindestens 26 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Soldaten. Die Dschihadisten feuerten nach Angaben der Sicherheitskräfte Raketen auf Armee- und Polizeigebäude unter anderem in der Stadt Al-Arisch und zündeten eine Autobombe. Einen weiteren Raketenangriff gab es auf einen Kontrollposten der Sicherheitskräfte in Rafah an der Grenze zum Gazastreifen. Zu den Attacken bekannte sich eine dem "Islamischen Staat" (IS) nahestehende Terrorgruppe. Es war der blutigste Angriff auf dem Sinai seit Oktober, als nahe Al-Arisch 30 Soldaten getötet worden waren.

Steuereinnahmen 2014 auf Rekordniveau:

Der deutsche Staat hat im vergangenen Jahr so viele Steuern eingenommen wie nie zuvor. Bund und Länder verbuchten 2014 ein Steueraufkommen von gut 593 Milliarden Euro. Das waren 4,0 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Bundesfinanzministerium mitteilte. Der Fiskus profitierte von der guten Beschäftigungslage und mehr Privatkonsum. Aber auch höhere Unternehmensgewinne schlugen sich in den Staatskassen nieder.

Auch US-Senat stimmt für Bau der Keystone-Ölpipeline:

Nach dem US-Repräsentantenhaus hat auch der Senat in Washington dafür gestimmt, unverzüglich mit dem Bau der Ölpipeline Keystone XL von Kanada nach Texas zu beginnen. Die kleinere Kongresskammer verabschiedete ein entsprechendes Gesetz mit 62 zu 36 Stimmen. Dabei schlossen sich acht Senatoren aus dem Lager von Präsident Barack Obamas Demokraten der republikanischen Mehrheit an. Obama hat mit einem Veto gegen das Gesetz gedroht. Keystone XL soll von der kanadischen Provinz Alberta, die über eines der größten Teersandvorkommen der Welt verfügt, über insgesamt 1900 Kilometer bis zu den Raffinerien im US-Bundesstaat Texas führen. Aus Teersand lässt sich Öl gewinnen. Umweltschützer warnen vor katastrophalen Folgen möglicher Lecks.

Google bleibt hinter Erwartungen zurück :

Der amerikanische Internet-Konzern Google hat wegen rückläufiger Anzeigenpreise und ungünstiger Währungseffekte beim Umsatz weniger zugelegt als erwartet. Für das vierte Geschäftsquartal gab der Suchmaschinenbetreiber einen um 15 Prozent höheren Umsatz von 18,1 Milliarden Dollar bekannt, der allerdings unter den Prognosen lag. Die Gewinne stiegen um 41 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. Google leidet unter anderem unter dem Trend, dass immer mehr Nutzer über Geräte wie Smartphones oder Tablets auf seine Dienste zugreifen, denn dort sind die Gewinnspannen geringer. - Google kämpft in diesem Bereich insbesondere gegen Facebook, das am Mittwoch einen deutlichen Anstieg bekanntgab.

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