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Aktuell Asien

30 Vermisste nach Großbrand auf Bohrinsel

Ein Arbeiter ist tot, und 30 werden noch vermisst. Die Rettungsarbeiten weit draußen im Kaspischen Meer sind schwierig. Eine brennende Ölplattform ist ein apokalyptischer Ort.

Das Feuer, ausgelöst durch eine leckgeschlagene Gasleitung, lodert seit Freitag und könnte ohnehin nur mit Mühe eingedämmt werden. Doch Sturm und hohe Wellen machen es den Rettungskräften noch schwerer, wie die Fernsehbilder zeigen. Der starke Wind soll nach Angaben des aserbaidschanischen Energiekonzerns Socar auch dazu geführt haben, dass die Gasleitung abriss.

Eine Ölplattform brennt im Kaspischen Meer (Foto: Reuters)

Fernsehbilder zeigen das Inferno auf der kaspischen Bohrinsel

Über das Schicksal der Bohrinselbesatzung im Guneshli-Ölfeld gibt es auch jetzt nur wenige Informationen. Wie es heißt, haben die Rettungsmannschaften mehr als 30 Menschen in Sicherheit gebracht. Der Präsident der ehemaligen Sowjetrepublik Aserbaidschan, Ilham Alijew, spricht von einem Toten. Nach weiteren 30 Vermissten wird intensiv gesucht. Einige von ihnen sollen aus einem gekenterten Rettungsboot in die aufgewühlte See gestürzt sein. Das Ölfeld liegt etwa 120 Kilometer östlich von Baku im Kaspischen Meer.

rb/qu (afp, ap, dpa)