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Sport

3. Wettkampftag: Nur die Synchronspringer glänzen

Die deutschen Olympiateilnehmer schwimmen, schießen und kämpfen ihrer Form weiter hinterher. Die wenigen Glanzpunkte setzen die Synchronspringer.

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Gut gedreht: Wasserspringer holen silber

Sascha Klein und Patrick Hausding mit ihren Silbermedaillen

Synchron: Sascha Klein (links) und Patrick Hausding

Wer hätte das gedacht? Es sind die deutschen Wasserspringer, die bislang die deutsche Olympiaehre retten. Nach der Bronzemedaille von Heike Fischer und Ditte Kotzian im Synchronspringen vom 3-m-Brett holten nun Patrick Hausding und Sascha Klein Silber im Synchronwettbewerb vom 10-m-Turm. Sie mussten sich lediglich den übermächtigen Chinesen Lin Yue und Huo Liang geschlagen geben und profitierten am Ende von Fehlern der drittplatzierten Russen Gleb Galperin und Dmitir Dobroskok.

Schwimmer saufen ab

Schwimmer Michael Phelps jubelnd nach Staffelsieg

Halb Fisch, halb Mensch: Michael Phelps

Im Gegensatz zu den Wasserspringern setzten die deutschen Schwimmer ihre Talfahrt fort. Am zweiten Entscheidungstag bei den Schwimmern stand kein Deutscher im Finale. Ein katastrophaler Leistungseinbruch. Sehen lassen konnte sich nur Paul Biedermann, der über 200m Freistil das Halbfinale überstand und in den Endlauf einzog.

Die große Show boten andere. Beispielsweise der US-Amerikaner Michael Phelps, der bei seinem Projekt "8 x Gold" weiter auf Kurs bleibt. Mit der amerikanischen 4x100-m-Freistilstaffel siegte er vor Frankreich und Australien. Die Staffel verbesserte zudem ihren eigenen Weltrekord um unglaubliche 3,99 Sekunden auf 3:08,24 Minuten. Der Australier Eamon Sullivan hatte das Fabel-Rennen als Start-Schwimmer in 47,24 Sekunden mit einem 100m-Weltrekord eröffnet.

Rekordflut wirft Fragen auf

Es gab noch mehr Weltrekorde. Der Japaner Kosuke Kitajima schwamm als Sieger über 100m-Brust in 58,91 Sekunden erstmals unter 59 Sekunden. Kein neuer Rekord waren die 4:03,22 Minuten von Rebecca Adlington aus Großbritannien bei ihrem Sieg über 400m Freistil. Dafür schwamm Kirsty Conventry aus Simbabwe über 100m Rücken im Halbfinale in 58,77 Sekunden eine neue Weltbestzeit. Für den insgesamt neunten Weltrekord bei diesen olympischen Schwimmwettbewerben sorgte die Italienerin Federica Pellegrini im Vorlauf über 200m-Freistil.

Die Rekordflut wirft bei vielen Beobachtern Fragen auf: Geht da alles mit rechten Dingen zu? Nur an den neuen Schwimmanzügen können diese Zeitverbesserungen ihrer Ansicht nach nicht liegen.

Auf die Reiter scheint Verlass

Deutscher Reiter Hinrich Romeike mit seinem Pferd Marius bei den Olympischen Spielen

Bärenstark zu Pferde: Hinrich Romeike

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter könnten für die ersten deutschen Olympiasiege in Peking sorgen. Nach Dressur und Geländeritt führen sie die Einzel- und die Mannschaftswertung an. Dank einer Meisterleistung im Gelände übernahm Hinrich Romeike die Führung in der Einzelwertung vor seiner Teamgefährtin Ingrid Klimke, nachdem er nach der Dressur noch auf Rang sieben gelegen hatte. Mit Andreas Dibowski liegt noch ein weiterer Deutscher unter den besten zehn – er ist Siebter. Damit liegt die deutsche Mannschaft vor dem abschließenden Springen vor Australien und Großbritannien in Führung.

Hockeyteams mit gutem Start

Hockeyspiel Deutschland gegen China

Siegreich: Hockeykapitän Timo Wess feiert Auftakterfolg

Einen Tag nach dem 5:1-Sieg der Frauen über Großbritannien sind auch die deutschen Hockeymänner gut in das olympische Turnier gestartet. Gegen die chinesischen Gastgeber gab es einen deutlichen 4:1-Erfolg. Beide deutschen Teams gelten als klare Anwärter auf Edelmetall.

Schützen suchen das Ziel

Die deutschen Schützen - zuletzt immer Erfolgsgaranten bei Olympischen Spielen - sind in Peking noch weit von Medaillen entfernt. Auch die Endkämpfe fünf und sechs fanden ohne deutsche Beteiligung statt. Im Wettbewerb der Männer mit dem Luftgewehr scheiterten Timo Mohaupt und Michael Winter im Vorkampf. Der Titel ging an den Inder Abhinav Bindra vor dem Chinesen Zhu Quinan und Henri Häkkinen aus Finnland.

Auch Trap-Schützin Susanne Kiermayr verpasste als Achte den Einzug in den Endkampf. Hier siegte die Finnin Satu Makela-Nummela vor Zuzana Stefecekova aus der Slowakei und der Amerikanerin Corey Gogdell.

Erster Dopingfall

Erster Olympia Dopingfall, Spanische Radfahrerin Moreno überführt

Offenbar gedopt: Maria Isabel Moreno

Der spanischen Radfahrerin Maria Isabel Moreno ist der Gebrauch von EPO nachgewiesen worden. Bereits am 31. Juli wurde sie im olympischen Dorf getestet. Nach dem positiven Ergebnis wurde die 27-Jährige sofort von den Olympischen Spielen ausgeschlossen und konnte so nicht wie geplant am Straßenradrennen der Frauen teilnehmen.

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