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Nachrichten

29.12.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:27

Nachrichten von Montag, 29. Dezember 2014 – langsam gesprochen als MP3

Noch mehrere hundert Passagiere an Bord der "Norman Atlantic":

Die Rettungsaktion auf der verunglückten Autofähre im Mittelmeer geht langsam voran. Wie die italienische Marine mitteilte, konnten bis zum Morgen mehr als 260 Menschen in Sicherheit gebracht werden. 49 Gerettete erreichten auf einem anderen Schiff das italienische Festland. Etwa 200 Passagiere sind aber weiter an Bord der verunglückten "Norman Atlantic". Die Autofähre war in der Nacht zum Sonntag nahe der Insel Korfu in Brand geraten und treibt seither manövrierunfähig im Meer. Meterhohe Wellen und starker Wind erschweren die Rettungsarbeiten. Bei einer Inspektion der Fähre in diesem Monat waren offenbar Mängel an einer Brandschutztür aufgefallen, aber unmittelbar behoben worden. Die Ursache des Unglücks ist bisher unklar.

Indonesische Behörden: AirAisia-Maschine vermutlich abgestürzt:

Die Suche nach dem vermissten malaysischen Passagierflugzeug mit 162 Menschen an Bord ist seit dem Morgen wieder in vollem Gange. Schiffe und Flugzeuge aus Malaysia, Singapur und Indonesien beteiligen sich an der Aktion in der Java-See. Auch China bot seine Hilfe an. Nach Einschätzung der indonesischen Behörden ist das Flugzeug wahrscheinlich abgestürzt. Der Airbus A320 der malaysischen AirAsia war am Sonntagmorgen vom Radar verschwunden. Zu diesem Zeitpunkt gab es heftige Gewitter in der Region. Die Piloten hatten kurz zuvor wegen des schlechten Wetters um eine Änderung der Route gebeten, dies war ihnen wegen dichten Flugverkehrs verweigert worden. Die Maschine sollte von der indonesischen Hauptinsel Java nach Singapur fliegen.

Präsidentenwahl in Griechenland entscheidet auch über Regierung:

In Griechenland findet an diesem Montag der dritte und entscheidende Durchgang der Präsidentenwahl statt. Die Regierung von Ministerpräsident Antonis Samaras hat den früheren EU-Kommissar Stavros Dimas als Nachfolger von Amtsinhaber Karolos Papoulias nominiert. Im zweiten Wahldurchgang im Parlament hatte Dimas am vergangenen Dienstag 168 von 300 Stimmen erhalten, nötig gewesen wären 200. In der letzten Runde sind 180 Abgeordnetenstimmen ausreichend. Die Regierungskoalition verfügt aber nur über 155 Sitze. Sollte Dimas auch in der dritten Runde scheitern, wird es in Griechenland Neuwahlen geben. Umfragen zufolge könnte dann die linke Oppositionspartei Syriza stärkste Kraft werden.

Kamerun wehrt Boko-Haram-Angriff ab:

In Kamerun haben die Streitkräfte nach eigenen Angaben einen Angriff von mehr als 1.000 Kämpfern der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram abgewehrt. Die aus dem Nachbarland Nigeria kommenden Islamisten hätten zunächst einen grenznahen Militärstützpunkt überrannt und dort ihre Flagge gehisst, teilte das Verteidigungsministerum mit. Sie seien dann jedoch mit Angriffen aus der Luft wieder vertrieben worden. Boko Haram terrorisiert seit Jahren das westafrikanische Land Nigeria. Die Regierung Kameruns hat starke Armeeverbände an die Grenzen verlegt, um ein Eindringen der islamistischen Terroristen zu verhindern.

Spionage-Software bei Referatsleiterin im Kanzleramt entdeckt:

Auf einem Computer im Bundeskanzleramt ist nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung eine Spionage-Software entdeckt worden. Es handelte sich um den Arbeitsplatz einer Referatsleiterin aus der Europapolitik-Abteilung. Der Viren-Scanner habe die Spionage-Software mit dem Namen "Regin" entdeckt, nachdem die Frau einen USB-Stick in ihren Dienst-Laptop steckte. Die besonders schwer zu entdeckende Spionagesoftware wurde in Medienberichten mit dem US-Geheimdienst NSA oder mit dem britischen Geheimdienst in Verbindung gebracht.

Neuer Vogelgrippe-Ausbruch in Japan:

Wegen eines erneuten Ausbruchs der Vogelgrippe in Japan hat die Regierung die Notschlachtung von rund 42.000 Hühnern angeordnet. Auf einer Geflügelfarm in der Präfektur Miyazaki sei der Virustyp H5 nachgewiesen worden, teilte die örtliche Regierung mit. Der Besitzer hatte demnach am Sonntag die Behörden alarmiert, nachdem mehrere seiner Hühner plötzlich verendet waren. Erst Mitte Dezember waren in einer anderen Anlage rund 4000 Hühner wegen eines Vogelgrippe-Falls geschlachtet worden. Auch in Deutschland hatte es jüngst mehrere Fälle der Geflügelpest gegeben. Das Virus vom Typ H5N8 war im November und Dezember in Geflügelmastbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen nachgewiesen worden.

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