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Nachrichten

29.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:58

Nachrichten von Mittwoch, 29. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

Rakete mit unbemanntem Raumtransporter explodiert:

Im US-Bundesstaat Virginia ist eine unbemannte Rakete beim Start explodiert. Die Trägerrakete vom Typ "Antares" mit dem privaten Versorgungsfrachter "Cygnus" hatte Güter für die internationale Raumstation ISS an Bord. Das Unglück ereignete sich nur wenige Sekunden nach dem Start vom Weltraumbahnhof Wallops. Berichten zufolge stürzte die Rakete in einem riesigen Feuerball ins Meer und auf die Erde. Dabei soll es aber weder Tote noch Verletzte gegeben haben. Die genaue Ursache des Unglücks ist noch unklar. Ermittler untersuchen momentan die Trümmer und Daten der Rakete, um den Ablauf zu rekonstruieren.

Erste Peschmerga-Kämpfer aus dem Irak in der Türkei eingetroffen:

Im syrisch-türkischen Grenzgebiet sind die ersten Peschmerga-Kämpfer aus dem Irak eingetroffen. Türkischen Medienberichten zufolge ist in der südtürkischen Stadt Sanliurfa ein Flugzeug mit rund 80 kurdisch-stämmigen Soldaten an Bord gelandet. Unmittelbar nach der Landung seien die Kämpfer in Begleitung von türkischen Einheiten an die rund 50 Kilometer entfernte syrische Grenze gebracht worden. Die Peschmerga aus dem Irak sollen die kurdischen Verteidiger der Stadt Kobane im Norden Syriens unterstützen. Seit Mitte September liefern sie sich dort teils erbitterte Kämpfe mit den Dschihadisten der Terrorgruppe "Islamischer Staat".

Brüssel lässt Haushalte von Frankreich und Italien vorerst durchgehen:

Die EU-Kommission hat ihren Haushaltsstreit mit Frankreich und Italien vorerst beigelegt. EU-Währungskommissar Jyrki Katainen erklärte, nach entsprechenden Nachbesserungen an den Finanzplänen könne er keine schwerwiegenden Verstöße gegen den europäischen Stabilitätspakt mehr feststellen. Die Regierungen in Paris und Rom hatten in letzter Minute zugesichert, ihre Neuverschuldung im kommenden Jahr stärker als geplant zurückzufahren. Die Obergrenze von maximal drei Prozent Neuverschuldung ist Teil des Maastrichter Abkommens aus dem Jahr 1992. Eine Zurückweisung von Haushaltsplänen hat es bisher in der EU-Finanzüberwachung noch nicht gegeben.

Ungarn protestieren wieder gegen Internetsteuer:

In der ungarischen Hauptstadt Budapest haben erneut tausende Menschen gegen die geplante Internetsteuer protestiert. Die Demonstranten zogen vor das Wirtschaftministerium und verlangten eine Rücknahme des Gesetzes. Auch aus Brüssel kommt Kritik an den Plänen der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban. Die EU-Kommission befürchtet, dass durch die Steuer die Freiheiten der Bürger eingeschränkt werden sollen. Bereits am Sonntag waren zehntausende Menschen gegen die geplante Abgabe auf die Straße gegangen. Sie sieht vor, dass sowohl Privatleute als auch Unternehmen pro übertragenem Gigabyte Daten rund 50 Cent zahlen sollen.

Sambias Präsident Sata ist tot:

Sambias Präsident Michael Sata ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Wie die Regierung in Lusaka mitteilte, war der Politiker vor zehn Tagen zur medizinischen Behandlung nach Großbritannien gereist. Am Dienstagabend verstarb er in einem Londoner Krankenhaus im Beisein von Familienangehörigen. Nach der Verkündung des Todes von Sata rief Sambias Kabinettssekretär Rowland Msiska die Bevölkerung des südostafrikanischen Landes dazu auf, in dieser schwierigen Zeit Ruhe zu bewahren. Amtierender Präsident ist seit der Ausreise Satas der bisherige Verteidigungsminister Edgar Lunga.

200 Vermisste nach Erdrutschen in Sri Lanka:

Nach tagelangem Monsunregen sind in Sri Lanka bei Erdrutschen rund 140 Häuser mitgerissen worden. Rund 200 Menschen gelten als vermisst. In den betroffenen Gebieten seien zahlreiche Helfer im Einsatz, erklärte ein Mitarbeiter des örtlichen Katastrophenschutzes. Nach bisherigen Erkenntnissen seien mindestens drei Bewohner ums Leben gekommen. In Sri Lanka herrscht zweimal im Jahr Monsun, der immer wieder für Tod und Zerstörung sorgt. Im Juni kamen durch Unwetter in der Hauptstadt Colombo 13 Menschen ums Leben.

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