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Nachrichten

29.08.2011 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.


Durch den Wirbelsturm "Irene" sind an der Ostküste der USA mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Allein die Behörden des Bundesstaates North Carolina, wo "Irene" am Samstag mit der Stärke eines Hurrikans das Festland erreichte, meldete sechs Todesopfer. Für rund fünf Millionen Haushalte und Geschäftshäuser brach die Stromversorgung zusammen. Sturm, Regen und Überschwemmungen verursachten Schäden in Millardenhöhe. US-Präsident Barack Obama erklärte, die Aufräumarbeiten würden Wochen in Anspruch nehmen. Sorgen bereiteten vor allem die Stromausfälle und die Überflutungen. - Da sich "Irene" bei seinem Zug nach Norden zum tropischen Sturm abschwächte, blieb New York von der befürchteten Katastrophe verschont. Nach Angaben von Bürgermeister Michael Bloomberg gab es weder Tote noch Verletzte. Die drei New Yorker Flighäfen und die U-Bahn sollen an diesem Montag den Betrieb wieder aufnehmen. Inzwischen hat "Irene" weiter abgeschwächt die Küste Kanadas erreicht.

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Der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda ist zum neuen Vorsitzenden der regierenden Demokratischen Partei (DPJ) gewählt worden und wird damit voraussichtlich der neue Ministerpräsident des Landes. Nach dem Rücktritt von Regierungschef Naoto Kan errang der 54-jährige Noda in einem zweiten Wahlgang die meisten Stimmen der DPJ-Abgeordneten. Gegenkandidat war Wirtschaftsminister Banri Kaieda. Gemäß der politischen Tradition in Japan wird der Chef der Regierungspartei auch zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Die Abstimmung ist für Dienstag vorgesehen.

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Bei einem Selbstmordanschlag sind in einer Moschee in der irakischen Hauptstadt Bagdad nach offiziellen Angaben mindestens 28 Menschen getötet worden. Knapp 40 Menschen hätten Verletzungen erlitten, teilten Regierungsvertreter mit. Der Täter habe sich während des islamischen Abendgebets inmitten der Gläubigen in die Luft gesprengt. Unter den Todesopfern sei auch ein Abgeordneter des irakischen Parlaments, hieß es weiter. Der Anschlag ereignete sich im Westen Bagdads in einer der wichtigsten sunnitischen Moscheen der irakischen Hauptstadt.

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Ein mutmaßlicher palästinensischer Extremist hat in Tel Aviv mindestens sieben Israelis verletzt. Wie die Behörden mitteilten, fuhr der Mann mit einem gestohlenen Taxi zu einem Kontrollposten der Polizei und stach dort auf Beamte und Passanten ein. Auch er selbst habe Verletzungen erlitten. Nachdem Sicherheitskräfte den 20-Jährigen überwältigt hätten, sei er in eine Klinik eingeliefert worden.

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Der Übergangsrat der Rebellen in Libyen hat eine Woche nach der Einnahme von Tripolis wegen einer schweren Versorgungskrise in der Hauptstadt Alarm geschlagen. Es fehle an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Treibstoff, sagte der Sprecher des Übergangsrates, Schamsiddin Ben Ali. Er rief alle im Ausland arbeitenden libyschen Ärzte auf, sofort in ihre Heimat zurückzukehren. Die Lage in den Krankenhäusern in Tripolis sei dramatisch. Kampfflugzeuge der NATO griffen nach Agenturberichten Stellungen in Sirte an, der Heimatstadt des gestürzten Machthabers Muammar al-Gaddafi. Einheiten der Rebellen stehen nach eigenen Angaben zum Sturm auf die Stadt bereit. Sie riefen die Gaddafi-treuen Kämpfer dort zur Kapitulation auf. Wo sich Gaddafi aufhält, ist weiter unbekannt.

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DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Meist freundlich und trocken. Vom Münsterland bis zur Nord- und Ostsee kann es gebietsweise auch Schauer geben. Die Höchstwerte reichen von 15 Grad an der Nordsee bis 23 Grad im Breisgau. DIE WEITEREN AUSSICHTEN: Am Dienstag im Süden durchweg freundlich, im Norden wolkig mit Auflockerungen aber auch gelegentlichen Schauern. Die Temperaturen erreichen maximal 17 bis 19 Grad.

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