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Nachrichten

29.06.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:53

Nachrichten von Montag, 29. Juni 2015 – langsam gesprochen als MP3

Banken in Griechenland bleiben geschlossen:

Nach dem Scheitern der Schuldengespräche mit der Europäischen Union sind in Griechenland die Banken geschlossen. Ab sofort dürfen an Geldautomaten maximal 60 Euro pro Tag abgehoben werden. Besucher aus dem Ausland seien von den Maßnahmen aber nicht betroffen, hieß es, da es für ausländische Bankkarten keine Beschränkungen gebe. Regierungschef Alexis Tsipras hatte die Schließung der Finanzinstitute und die Einführung sogenannter Kapitalverkehrskontrollen am Sonntagabend in einer emotionalen Rede angekündigt. Nach Medienberichten sollen die Banken und auch die Athener Börse bis Anfang kommender Woche geschlossen bleiben. Tsipras hatte für nächsten Sonntag eine Volksabstimmung über die Reformvorschläge der Gläubiger Griechenlands angekündigt. Daraufhin brachen die Euro-Finanzminister am Samstag ihre Verhandlungen mit Athen ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Vertreter aller Bundestagsparteien für diesen Montag zu einem Krisentreffen geladen.

Parlamentswahl in Burundi:

Ungeachtet von Kritik und Unruhen wird in Burundi ein neues Parlament gewählt. In Teilen der Hauptstadt Bujumbura öffneten die Wahllokale am Morgen mit einer kurzen zeitlichen Verzögerung. In der Nacht waren nach Polizeiangaben mehrere Wahlstationen in und außerhalb der Hauptstadt attackiert worden. Seit Präsident Pierre Nkurunziza vor zwei Monaten angekündigt hatte, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren, kommt es immer wieder zu Protesten und Gewalt in dem ostafrikanischen Land. Mindestens 70 Menschen kamen in den vergangenen Wochen bei Anschlägen ums Leben. Deshalb war die Abstimmung mehrfach verschoben worden. Die Opposition rief zu einem Boykott auf, nachdem auch die EU und die USA vergeblich gefordert hatten, die Wahlen erneut aufzuschieben.

Israelische Marine entert Gaza-Solidaritätsschiff :

Die israelische Marine hat ein pro-palästinensisches Solidaritätsschiff auf dem Weg nach Gaza aufgebracht. Marinesoldaten seien in internationalen Gewässern und ohne Anwendung von Gewalt an Bord des Schiffes gegangen, teilte die israelische Armee mit. Es werde nun in die israelische Hafenstadt Aschdod eskortiert, hieß es weiter. Pro-palästinensische Aktivisten wollten mit dem schwedischen Trawler "Marianne von Göteborg" die seit fast einem Jahrzehnt dauernde Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Bei einer ähnlichen Aktion 2010 hatten israelische Soldaten das türkische Schiff "Mavi Marmara" gestürmt. Dabei waren zehn türkische Aktivisten getötet worden.

Gründungsakte für Asien-Entwicklungsbank AIIB unterzeichnet:

Bei einer Zeremonie in der Großen Halle des Volkes in Peking ist die Gründungsakte für den Aufbau der Asiatischen Infrastruktur Investmentbank (AIIB) unterzeichnet worden. An der neuen Entwicklungsbank für Asien sind 57 Staaten beteiligt. China wird mit gut 30 Prozent das neue Finanzinstitut dominieren. Deutschland ist nach Indien und Russland der viertgrößte Geldgeber mit einem Anteil von mehr als vier Prozent und das wichtigste Mitgliedsland, das nicht aus Asien stammt. Die neue Bank soll dem großen Finanzierungsbedarf an Infrastrukturprojekten in Asien nachkommen. Die USA und Japan beteiligen sich nicht an der Bank, die von Kritikern als Konkurrenz unter anderem zur Weltbank betrachtet wird.

"Solar Impulse 2" startet zu Flug über den Pazifik:

Nach mehrtägiger Verzögerung wegen schlechten Wetters ist das Solarflugzeug "Solar Impulse 2" zu einem Flug über den Pazifik gestartet. Der Schweizer Pilot André Borschberg hob am frühen Montagmorgen (Ortszeit) vom Flughafen im zentraljapanischen Nagoya ab, wie eine Sprecherin sagte. Der Flug von Japan nach Hawaii ist der schwierigste Abschnitt bei dem Rekordversuch, die Erde ohne Treibstoff im Solarflugzeug zu umrunden. Der Teilabschnitt ist 7900 Kilometer lang, der Flug dürfte mindestens fünf Tage und Nächte dauern. Auf der gesamten Strecke gibt es zudem keine Möglichkeit zur Zwischenlandung.

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