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Nachrichten

29.04.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:36

Nachrichten von Mittwoch, 29. April 2015 – langsam gesprochen als MP3

Nigerias Armee befreit 300 Frauen und Mädchen aus Boko-Haram-Lagern:

In Nigeria hat die Armee nach eigenen Angaben 200 Mädchen und 93 Frauen aus der Gewalt der islamistischen Terrororganisation Boko Haram befreit. Die Geiseln hätten sich in Lagern der Extremisten im Sambisa-Wald im Nordosten Nigerias befunden, teilte das Militär des westafrikanischen Landes mit. Sie würden jetzt befragt, um ihre Identität festzustellen. Bei den Geretteten handele es sich aber nicht um die vor einem Jahr entführten Schülerinnen aus einem Internat in der Stadt Chibok. Die Verschleppung der mehr als 200 Schülerinnen im April 2014 hatte weltweit für Entsetzen gesorgt. Die meisten von ihnen werden noch immer vermisst. Nach Angaben von Amnesty International hat Boko Haram seit Jahresbeginn mindestens 2000 Frauen entführt um sie als Sex-Slavinnen, Kriegerinnen oder Köchinnen zu missbrauchen. Die Terrororganisation kämpft seit 2009 für einen islamistischen Staat im Norden Nigerias.

In Nepal drohen Verteilungskämpfe nach Erdbeben:

Wegen der schlechten Versorgungslage nach dem Erdbeben in Nepal drohen Verteilungskämpfe unter den Überlebenden. Es gebe bereits vereinzelte Streitereien um Trinkwasser, berichtet das UN-Büro für Katastrophenhilfe, Ocha. Mittlerweile sind Hilfsteams aus mehr als 15 Nationen in Nepal - koordiniert von den Vereinten Nationen und der nepalesischen Regierung. Am meisten würden laut Ocha Suchtrupps gebraucht, aber auch Zelte für Krankenhäuser, Leichensäcke und Generatoren. Bei dem Beben der Stärke 7,8 waren am Samstag nach neuesten Angaben der Behörden über 5000 Menschen ums Leben gekommen. Eine erfreuliche Nachricht gab es dagegen aus der Hauptstadt Kathmandu. Dort konnten Helfer einen Überlebenden nach fast 82 Stunden unter den Trümmern retten.

Acht Drogenhändler in Indonesien hingerichtet:

In Indonesien sind Medienberichten zufolge trotz internationaler Proteste acht zum Tode verurteilte Drogenschmuggler hingerichtet worden. Die Exekutionen seien vollzogen, meldet die "Jakarta Post" unter Berufung auf einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. Bei den Hingerichteten handelt es sich um einen Indonesier, einen Brasilianer, zwei Australier und vier Nigerianer. Zuvor waren alle Gnadengesuche zurückgewiesen worden. Die Hinrichtung einer Philippinerin sei in letzter Minute gestoppt worden. Australien rief derweil seinen Botschafter aus Indonesien zurück. Man respektiere zwar die Souveränität Indonesiens, verurteile aber die Exekutionen, sagte Regierungschef Tony Abbott in Canberra. Die Beziehungen beider Länder hätten Schaden genommen.

Saudischer König wechselt Thronfolger aus:

Der saudische König Salman hat rund drei Monate nach seiner Thronbesteigung seinen Neffen Mohammed bin Najef zum neuen Thronfolger ernannt. Wie das Staatsfernsehen berichtete, setzte Salman seinen Halbbruder Mukrin als Kronprinz ab. Der 55-jährige Mohammed bin Najef ist vergleichsweise jung und fungierte bislang als Innenminister. Er gilt als enger Freund der USA. Zudem ernannte König Salman seinen Sohn Prinz Mohammed ben Salman zum stellvertretenden Kronprinzen und ersetzte den Außenminister Saud al-Faisal durch den bisherigen Botschafter des ölreichen Königreiches in Washington, Adel al-Dschubeir.

Dortmund nach Elfmeterschießen im DFB-Pokalfinale:

Borussia Dortmund hat durch ein 2:0 im Elfmeterschießen beim FC Bayern München das Endspiel um den DFB-Pokal erreicht. Die Bayern-Spieler Philipp Lahm, Xabi Alonso, Mario Götze und Manuel Neuer waren alle mit ihren Versuchen gescheitert. Nach der regulären Spielzeit hatte es durch Tore von Robert Lewandowski für die lange überlegen spielenden Bayern und Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang 1:1 gestanden. Mit dem Elfmeter-Krimi hat Dortmund zudem die Triple-Pläne der Münchener durchkreuzt. Endspielgegner am 30. Mai im Berliner Olympiastadion wird Drittligist Arminia Bielefeld oder der VfL Wolfsburg sein.

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