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Nachrichten

29.03.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:46

Nachrichten von Dienstag, 29. März 2016 – langsam gesprochen als MP3

Ägyptisches Passagierflugzeug entführt:

Eine Passagiermaschine der Gesellschaft Egypt Air ist entführt worden und auf dem Flughafen von Larnaka auf Zypern gelandet. Dies bestätigten Polizeibehörden auf der Insel. In Agenturberichten heißt es, mindestens 55 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder seien an Bord der Maschine gewesen. Die meisten Reisenden seien in Larnaka frei gelassen worden, teilte die Fluggesellschaft mit. Der Airbus A320 war offenbar heute früh in Alexandria mit dem Ziel Kairo gestartet.

iPhone-Streit: FBI knackt Smartphone ohne Apple-Hilfe:

Das US-Justizministerium hat eine Klage gegen Apple fallengelassen. Die US-Regierung wollte den Technologiekonzern per Gerichtsbeschluss zwingen, das iPhone eines toten Attentäters zu entsperren. Nun hat sich die Sache erledigt. Die US-Ermittler haben sich ohne Hilfe von Apple Zugang zu den Daten des Smartphones verschafft. Der Attentäter Sayed Farook hatte Anfang Dezember mit seiner Ehefrau bei einem Anschlag im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen erschossen. Das FBI untersucht, ob die Angreifer mit der IS-Terrormiliz in Kontakt standen. Das US-Justizministerium hatte argumentiert, die Entschlüsselung von Farooks iPhone könnte dazu möglicherweise Beweismaterial liefern. Apple hatte sich dagegen gewehrt, weil dadurch die Datensicherheit aller Nutzer geschwächt würde. Zudem könnte mit einem solchen Präzedenzfall die Tür für eine weitreichende Überwachung elektronischer Geräte geöffnet werden, warnte Konzernchef Tim Cook. Google, Facebook und Microsoft stellten sich hinter Apple.

Mazedoniens Grenzen bleiben für Flüchtlinge dicht:

Mazedonien hat angekündigt, seine Grenzen bis mindestens zum Jahresende geschlossen zu halten. Das Parlament in Skopje hatte zuvor grünes Licht für die Verlängerung des Notstands gegeben, der einen Militäreinsatz an den Landesgrenzen erlaubt. Dabei gehe es vor allem um die Grenze zu Serbien und Griechenland, hieß es. Bereits seit Februar ist die Grenze zu Griechenland im Süden Mazedoniens de facto dicht. Flüchtlinge und Migranten, die über die sogenannte Balkanroute Richtung West- und Nordeuropa Mazedonien durchqueren wollen, dürfen nicht mehr passieren. Jenseits der Grenze im griechischen Idomeni harren weiterhin gut 12.000 Menschen aus, die auf die Öffnung der Grenzen warten. Sie leben dort unter schlechten Bedingungen in einem provisorischen Lager.

SPD unterstützt de Maizière bei Integrationsgesetz:

In Deutschland hat sich die SPD hinter die Pläne von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gestellt, der ein Integrationsgesetz mit Strafen für Flüchtlinge fordert, die sich nicht eingliederungswillig zeigen. Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sagte der "Bild"-Zeitung, Integration müsse nicht nur gefördert werden, sondern von den Ausländern auch gefordert werden. Es sei dafür zu sorgen, dass nicht alle Einwanderer in die Großstädte zögen. Innenminister de Maizière will Flüchtlingen einen dauerhaften Aufenthalt verwehren, wenn sie Deutschkurse verweigern und Arbeitsangebote ausschlagen. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter kritisierte, der Minister solle erst einmal die Integrationsangebote verbessern, bevor er nach immer härteren Sanktionen rufe.

Zweifacher Fehler bei Zugunglück in Bad Aibling:

Das schwere Zugunglück im bayerischen Bad Aibling, bei dem Anfang Februar elf Menschen getötet wurden, ist auf gleich zwei Fehler des Fahrdienstleiters zurückzuführen. Nachdem er die beiden Züge, die später zusammenprallten, auf die eingleisige Strecke geschickt hatte, setzte er den Notruf noch über eine falsche Taste ab, wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erklärte. Erst beim zweiten Versuch habe er den Funkspruch tatsächlich an die Lokführer in den Unglückszügen geschickt. Doch da sei es bereits zu spät gewesen. Das Bahnunglück gilt als eines der schwersten in der Geschichte der Bundesrepublik.

Herzstillstand: Zweiter belgischer Radprofi gestorben:

Der belgische Radsport trauert um einen zweiten toten Profi. Der erst 22 Jahre alte Fahrer Daan Myngheer starb in einem Krankenhaus auf Korsika, nachdem er vor zwei Tagen beim Rennen "Critérium International" einen Herzstillstand erlitten hatte und reanimiert werden musste. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. Am Osterwochenende war bereits der 25-jährige Antoine Demoitié nach einer heftigen Kollision mit einem Begleitmotorrad beim Rennen "Gent-Wevelgem" seinen schweren Kopfverletzungen erlegen.

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