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Nachrichten

28.12.2011 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Die USA haben Syrien zu einer umfangreichen Zusammenarbeit mit den Beobachtern der Arabischen Liga aufgefordert. Sollte das syrische Regime weiterhin Widerstand gegen die Bemühungen der Liga leisten oder sie ignorieren, dann werde die internationale Gemeinschaft andere Mittel zum Schutz syrischer Zivilisten in Betracht ziehen, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Er sagte nicht, welche Maßnahmen in Frage kämen. Syrische Oppositionelle haben die internationale Gemeinschaft aufgefordert, dem Beispiel in Libyen zu folgen und Schutzzonen einzurichten. Am Dienstag hatten in der syrischen Protesthochburg Homs Beobachter der Arabischen Liga ihre Arbeit aufgenommen. Während ihres Besuchs gingen rund 70.000 Menschen gegen die Staatsführung unter Präsident Baschar al-Assad auf die Straße.

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Bei der Explosion eines selbstgebauten Sprengsatzes sind im Osten Afghanistans drei NATO-Soldaten getötet worden. Das teilte die NATO-geführte Afghanistantruppe ISAF in Kabul mit. Angaben zur Nationalität der Toten sowie zum Ort des Anschlages wurden nicht gemacht. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

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Die US-Regierung hat noch nicht darüber entschieden, ob sie den scheidenden jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh für eine medizinische Behandlung einreisen lässt. Darauf wies ein Sprecher des Außenministeriums hin. Die "New York Times" hatte zuvor unter Berufung auf einen Regierungsbeamten berichtet, Saleh solle demnächst in einer New Yorker Klinik behandelt werden. Die Einreiseerlaubnis sei noch nicht erteilt, betonte Sprecher Mark Toner in Washington. Der Antrag werde noch geprüft. Saleh war vor Monaten bei einem Bombenanschlag auf die Moschee neben dem Präsidentenpalast verletzt worden. Er wäre der erste arabische Machthaber seit dem Beginn der politischen Unruhen vor einem Jahr, dem ein längerer Aufenthalt in den USA gestattet würde.

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Zehntausende Menschen haben in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang dem verstorbenen Staatschef Kim Jong Il das letzte Geleit gegeben. Das nordkoreanische Staatsfernsehen zeigte Bilder mit zehntausenden Menschen, die im Schnee standen, während das Fahrzeug mit dem Sarg Kims an ihnen vorbeifuhr. Zahllose Soldaten standen entlang der Strecke. Kims Sohn und Nachfolger Kim Jong Un marschierte an der Spitze der Trauerzeremonie neben dem Leichenwagen her. Kim Jong Il verstarb nach Angaben nordkoreanischer Medien am 17. Dezember im Alter von 69 Jahren an einem Herzinfarkt. Er regierte das Land mit eiserner Faust.

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Eine steigende Zahl von Arbeitnehmern geht vorzeitig in den Ruhestand und nimmt dafür Einbußen bei den Altersbezügen in Kauf. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Statistiken der Deutschen Rentenversicherung berichtet, hatte 2010 fast jeder zweite neue Rentner nicht bis zur Regelaltersgrenze von 65 Jahren gearbeitet. Im Durchschnitt sei bei Frührentnern die Rente um monatlich 113 Euro geringer ausgefallen. Gewerkschaften und Sozialverbände befürchteten, dass sich das Problem bei Einführung der Rente mit 67 vom neuen Jahr an vergrößern wird.

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DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Nordwesten stark bewölkt und etwas Regen. Sonst neben Wolkenfeldern auch Auflockerungen und vor allem im Osten und Süden und insbesondere am Alpenrand viel Sonne und trocken. Höchstwerte vier bis zehn Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag wechselnd bewölkt mit einzelnen Regen- oder Graupelschauern. Sehr windig. Maximaltemperaturen zwei bis sieben Grad.

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