1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

28.11.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:45

Nachrichten von Montag, 28. November 2016 – langsam gesprochen als MP3

Aktivisten: Syrische Truppen erobern Nordosten Aleppos:

Syrische Regierungstruppen haben den nördlichen Teil der Rebellengebiete im Osten Aleppos vollständig eingenommen. Das berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zuvor hatte die Armee den Stadtteil Al-Sachur unter ihre Kontrolle gebracht. Am Sonntag mussten die Rebellen bereits Masaken Hanano, den größten von ihnen gehaltenen Stadtteil, aufgeben. Nach Angaben der Menschenrechtler sind rund 10.000 Menschen aus den Gebieten unter Rebellen-Kontrolle auf der Flucht. Rund 6000 von ihnen seien in einen von Kurden beherrschten Stadtbezirk geflohen. Der Rest sei in Viertel geflüchtet, die kürzlich vom Regime eingenommen worden waren.

 

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Hofer wirft Merkel schwere Fehler vor:

Der rechtsgerichtete österreichische Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer hat Bundeskanzlerin Angela Merkel schwere Fehler in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen. Die Kanzlerin habe Europa erheblichen Schaden zugefügt, als sie die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet habe, sagte der FPÖ-Politiker in einem TV-Duell mit dem von den Grünen unterstützen Kandidaten Alexander Van der Bellen. In der Folge seien hunderttausende Flüchtlinge, einschließlich "Terroristen", durch Österreich gezogen. Van der Bellen erklärte, wichtig sei nun vor allem die Solidarität zwischen den EU-Staaten. Er betonte die Bedeutung eines guten Verhältnisses Österreichs zu Deutschland. Hofer kündigte an, als Präsident würde er sich für engere Beziehungen zu Russland einsetzen. Beide Politiker treten am 4. Dezember in der Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten gegeneinander an.

 

Fillon ist Präsidentschaftskandidat der französischen Konservativen:

Frankreichs früherer Premierminister François Fillon wird für die Konservativen bei der Präsidentschaftswahl 2017 antreten. Der 62-Jährige kam in der Stichwahl der Vorrunde auf rund 67 Prozent der Stimmen. Für seinen Gegner Alain Juppé stimmten rund 33 Prozent der Wähler. Juppé kündigte an, Fillon bei der Kandidatur für das Präsidentenamt im kommenden Frühjahr zu unterstützen. Umfragen lassen derzeit ein Duell zwischen dem konservativen Bewerber und der Rechtspopulistin Marine Le Pen erwarten. Fillon hatte seinen Landsleuten im Vorfeld der Vorwahlen einen harten Sparkurs angekündigt. So sollen unter anderem eine halbe Million Jobs im öffentlichen Sektor gestrichen und die Wochenarbeitszeit erhöht werden.

 

Donald Trump spricht von Unstimmigkeiten bei US-Wahl:

Der künftige US-Präsident Donald Trump zweifelt das Ergebnis der Präsidentschaftswahl von Anfang November an. In einer Twitter-Nachricht behauptet der 70-Jährige, Millionen Amerikaner hätten illegal ihre Stimme abgegeben. Belege dafür lieferte Trump allerdings nicht. Seine Herausforderin Hillary Clinton hatte bei der Wahl zwei Millionen Stimmen mehr als Trump erhalten, der Republikaner konnte jedoch die Mehrheit der Wahlmänner für sich gewinnen. Die US-Regierung erklärte, es gebe keine Anzeichen für Unregelmäßigkeiten bei der Wahl. Einige IT-Experten hatten jedoch "statistische Anomalien" in drei Bundesstaaten festgestellt, in denen Trump knapp gewonnen hatte. Die Grünen-Kandidatin Jill Stein will deshalb mit Unterstützung durch Clintons Wahlkampf-Team eine Neuauszählung der Stimmen vorantreiben. Trump bezeichnete ihr Vorhaben als "aberwitzig" und rief dazu auf, das Wahlergebnis zu akzeptieren.

 

Kubaner nehmen Abschied von Revolutionsführer Fidel Castro:

Nach dem Tod von Fidel Castro beginnen in Kuba die mehrtägigen Trauerfeierlichkeiten mit einer Massenkundgebung auf dem Platz der Revolution in Havanna. Castro hielt dort zu Lebzeiten Ansprachen vor mehr als einer Million Kubanern - etwa am 1. Mai oder am Nationalfeiertag, dem 26. Juli. Von Mittwoch an soll die Urne mit Castros Asche dann in das 900 Kilometer entfernte Santiago de Cuba transportiert werden. Die Urne wird auf der Route der "Karawane der Freiheit" nach Santiago gebracht - der Strecke, die Castros Kolonne vor ihrem Einmarsch nach Havanna am 1. Januar 1959 benutzte. In der Stadt im Südosten des Inselstaats soll der "Máximo Líder" am Sonntag schließlich beerdigt werden. Castro war am Freitag im Alter von 90 Jahren in Havanna gestorben.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema