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Nachrichten

28.03.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:14

Nachrichten von Freitag, 28. März 2014 – langsam gesprochen als MP3

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Die UN-Vollversammlung hat eine nicht bindende Resolution verabschiedet, die das Referendum zur Loslösung der Halbinsel Krim von der Ukraine für ungültig erklärt. Für die Erklärung votierten 100 Länder und elf dagegen. 58 enthielten sich. Einige der insgesamt 193 Mitgliedsstaaten nahmen an der Abstimmung nicht teil. Auf der Krim hatten fast 97 Prozent der Bürger für eine Angliederung an Russland votiert. Der Westen wirft Russland eine Annexion der Halbinsel vor. Das Parlament der Ukraine billigte in Kiew ein Reformpaket, das erste Einschnitte bei staatlichen Leistungen und höhere Abgaben vorsieht. Der Internationale Währungsfonds will dem von der Staatspleite bedrohten Land bis zu 18 Milliarden US-Dollar Kredit zur Verfügung stellen, fordert dafür aber Wirtschaftsreformen.

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Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping kommt an diesem Freitag zu einem Staatsbesuch nach Deutschland. In Berlin wird er von Bundespräsident Joachim Gauck mit militärischen Ehren begrüßt. Bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wird es um internationale Krisen und Konflikte ebenso gehen wie um den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen. China ist nach Frankreich und den Niederlanden der größte Handelspartner Deutschlands.

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Die Suche nach dem vor rund drei Wochen verschollenen Passagierflugzeug der Malaysia Airlines wird in ein neues Seegebiet Richtung Nordosten verlegt. Das Suchgebiet umfasst rund 319.000 Quadratkilometer und liegt etwa 1850 Kilometer westlich der australischen Stadt Perth. Anlass für die Verschiebung seien neue Informationen, die das internationale Ermittlerteam in Malaysia übermittelt habe, wie die für die Koordinierung der Suche zuständige Australische Seesicherheitsbehörde AMSA mitteilte. Sie ergäben eine neue glaubwürdige Spur. Die malaysische Boeing mit der Flugnummer MH370 war am 8. März mit 239 Menschen an Bord spurlos verschwunden. Nach Angaben der Regierung Malaysias ist die Maschine ins Meer gestürzt.

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Sechs Tage nach dem riesigen Erdrutsch im US-Bundesstaat Washington haben die Einsatzkräfte die Hoffnung aufgegeben, noch Überlebende in der Schlammlawine zu finden. Das Schicksal von 90 Menschen ist weiterhin ungeklärt - zuvor waren die Behörden allerdings von bis zu 176 Vermissten ausgegangen. Bisher wurden 16 Leichen aus der teilweise zehn Meter hohen Schlamm- und Geröllschicht geborgen.

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Die Ebola-Epidemie im westafrikanischen Guinea hat die Hauptstadt Conakry erreicht. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP gibt es vier bestätigte Krankheitsfälle in der Millionenmetropole. Die Erkrankten seien umgehend in Isolierstationen gebracht worden, um eine Ausbreitung des hochansteckenden Virus zu vermeiden, meldete AFP unter Berufung auf Ärzte. In Guinea war die Krankheit zunächst im Süden des Landes aufgetreten. Seit Januar starben in dem Land mehr als 60 Menschen. Im benachbarten Liberia gibt es bislang fünf Todesopfer, in Sierra Leone eines. Gegen den Ebola-Virus gibt es keine Impfung und keine Therapie. In 25 bis 90 Prozent der Fälle verläuft die Seuche tödlich.

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Wegen Betrugs bei einem Leistungstest sind neun Offiziere einer für Atomraketen zuständigen US-Luftwaffen-Einheit entlassen worden. Mehrere Offiziere niederen Ranges sollen zudem gemaßregelt werden, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte. Im Januar waren bereits 34 Soldaten des Stützpunktes Malmstrom im Bundesstaat Montana vom Dienst suspendiert worden. Die Armeeangehörigen sollen sich die Antworten für einen monatlichen Leistungstest per SMS zugeschickt oder den Betrug wissentlich verheimlicht haben.

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Der US-Softwarekonzern Microsoft schlägt eine neue Marschrichtung ein. Mit einer neuen Office-Version für iPads geht der Windows-Riese auf den alten Rivalen Apple zu. Ab sofort seien das Textverarbeitungsprogramm Word, die Tabellenkalkulationssoftware Excel und das Präsentationsprogramm PowerPoint im App Store von Apple verfügbar, teilte Microsofts neuer Chef Satya Nadella mit.

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