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Nachrichten

27.05.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:54

Nachrichten von Freitag, 27. Mai 2016 – langsam gesprochen als MP3

G7 drohen mit neuen Russland-Sanktionen in Ukraine-Krise:

Die G7-Staaten haben Russland mit neuen Sanktionen gedroht, wenn es sich nicht an einer Lösung des Konflikts in der Ostukraine beteilige. Die sieben führenden Industriestaaten seien bereit, "Kosten für Russland zu erhöhen, wenn dies nötig sein sollte", heißt es in einer Erklärung beim Gipfel im japanischen Ise-Shima. Die bestehenden Wirtschaftssanktionen gegen Moskau würden nur bei völliger Umsetzung der Auflagen des Minsker Friedensabkommens für die Ukraine aufgehoben. An dem Treffen nahmen die Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Japans teil. Diese beschlossen, dem Irak mit einer Finanzspritze von 3,2 Milliarden Euro beim Wiederaufbau zu helfen. Im Streit um die Inseln im Süd- und Ostchinesischen Meer stärkte die Siebener-Gruppe den Nachbarn Chinas den Rücken und forderte eine friedliche Lösung des Konflikts. Angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums erklärten die G7, man müsse alle politischen Mittel nutzen, um die weltweite Nachfrage anzukurbeln.

Obama reist nach Hiroshima:

Als erster amtierender US-Präsident besucht Barack Obama an diesem Freitag Hiroshima. Die japanische Stadt wurde im August 1945 durch eine US-Atombombe fast vollständig zerstört. Rund 140.000 Menschen starben. Es war der erste Abwurf einer Atombombe überhaupt. Obama will in seiner Rede in Hiroshima vor den Gefahren eines nuklearen Kriegs warnen. Für den Abwurf der Bombe entschuldigen will er sich jedoch nicht. Der US-Präsident wird vom japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe begleitet.

Trump hat notwendige Delegiertenzahl für Nominierung:

Donald Trump ist die Kandidatur für die US-Präsidentschaft nicht mehr zu nehmen: Der Immobilienmilliardär hat die Delegiertenzahl zusammen, die er für seine Nominierung beim Parteitag der Republikaner im Juli benötigt. Dies bestätigte er selbst und zeigte sich "geehrt". Mehrere US-Medien hatten berichtet, dass Trump die absolute Mehrheit von mindestens 1237 Delegiertenstimmen erreicht habe. Faktisch stand seine Kandidatur seit Anfang Mai fest, nachdem seine letzten beiden parteiinternen Rivalen aus dem Rennen ausgestiegen waren. Bei einer Pressekonferenz im Bundesstaat North Dakota war Trump von 15 Delegierten umgeben, die ihm zuletzt Unterstützung zugesagt hatten. Dabei handelt es sich um "ungebundene" Delegierte. Sie sind beim Parteitag nicht an den Ausgang der Vorwahlen in ihrem jeweiligen Staat gebunden, sondern können frei über den Kandidaten entscheiden.

Viele Tote bei Flüchtlingsunglück im Mittelmeer befürchtet:

Beim Kentern eines Flüchtlingsboots im Mittelmeer könnten wieder zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sein. Die Überlebenden des Unglücks vom Mittwoch, die nach ihrer Ankunft im sizilianischen Porto Empedocle befragt wurden, hätten von hundert Vermissten im Rumpf des Bootes gesprochen, sagte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration. Das völlig überladene Fischerboot war vor der libyschen Küste gekentert, als sich ihm ein italienisches Marineschiff näherte. Auch am Donnerstag kenterte wieder ein Flüchtlingsboot. Dabei kamen mindestens 20 Menschen ums Leben.

Hunderte bei Trauerfeier für EgyptAir-Absturzopfer:

Bei einer Gedenkfeier in Kairo haben hunderte Menschen an die Insassen der abgestürzten EgyptAir-Maschine erinnert. Mit Kerzen, Blumen und einer Schweigeminute gedachten sie der 66 Todesopfer. Die Maschine des Flugs MS804 von Paris nach Kairo war vergangene Woche über dem Mittelmeer von den Radarschirmen verschwunden. Die Absturzursache ist noch immer unklar. Die ägyptischen Behörden hatten einen Anschlag zunächst als wahrscheinlichste Ursache genannt, waren dann aber zurückgerudert.

Google gewinnt gegen Oracle im Streit um Urheberrechte:

Google hat eine milliardenschwere Klage des Software-Konzerns Oracle im Zusammenhang mit dem dominierenden Smartphone-System Android vor Gericht abgewehrt. Geschworene in San Francisco entschieden, dass Google bei der Verwendung von Schnittstellen und Elementen der Software Java für Android nicht das Urheberrecht verletzt habe. Der SAP-Konkurrent wollte von Google rund neun Milliarden Dollar haben. Eine Entscheidung zugunsten von Oracle hätte den urheberrechtlichen Schutz von Software-Schnittstellen gestärkt. Oracle kündigte umgehend Berufung an. Google sprach von einem Sieg für alle Software-Entwickler, die auf frei zugängliche Programmiersprachen angewiesen seien, um innovative Konsumgüter entwickeln zu können.

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