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Nachrichten

27.04.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:14

Nachrichten von Montag, 27. April 2015 – langsam gesprochen als MP3

Nepal meldet mehr als 3300 Tote - Hilfe angelaufen:

Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im Himalaya warten zehntausende Nepalesen in Zelten, unter Planen oder ohne jeglichen Schutz in Kälte und Regen auf Hilfe. Unter den Trümmern wird weiter nach Überlebenden gesucht. Die Zahl der Toten wurde jetzt vom Innenministerium mit mehr als 3300 angegeben. Die Europäische Union stellte drei Millionen Euro Soforthilfe bereit. Das Geld solle unter anderem für Trinkwasser, Medikamente und Zelte verwendet werden, hieß es in Brüssel. Die drei Millionen Euro fließen zusätzlich zu den Hilfen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten. In den USA startete eine Militärmaschine mit knapp 70 Rettungskräften und Suchhunden in Richtung Nepal. Aus Deutschland entsandte das Technische Hilfswerk ein Team in die Hauptstadt Kathmandu. Nachbeben, verschüttete Straßen und zerstörte Kommunikationsverbindungen erschweren die Rettungsarbeiten und Hilfslieferungen.

Ban fährt mit Mogherini und Renzi in Marineschiff auf dem Mittelmeer:

Angesichts der Flüchtlingstragödien im Mittelmeer unternimmt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an diesem Montag mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini und dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi eine Fahrt auf einem Marineschiff vor der Küste Siziliens. Man wolle für "europäische Solidarität" bei den Bemühungen um die Rettung von Menschenleben werben, teilte Mogherinis Büro mit. Die Europäische Union bemüht sich um die Rückendeckung der Vereinten Nationen für einen EU-Militäreinsatz gegen Schleuser, die Flüchtlinge auf die gefährliche Reise über das Mittelmeer schicken. Renzi hat vorgeschlagen, die von Menschenschleusern verwendeten Boote zu beschlagnahmen und zu zerstören. Ban warnte dagegen vor dem Versuch, militärisch aktiv zu werden.

Israelische Armee tötet mutmaßliche Terroristen an syrischer Grenze:

Die israelische Armee hat an der Grenze zu Syrien eine Gruppe mutmaßlicher Terroristen getötet. Die Männer hätten sich auf den Golanhöhen der Grenze mit einem Sprengsatz genähert, mit dem israelische Grenzpatrouillen angegriffen werden sollten, erklärte eine Sprecherin. Ein Kampfflugzeug habe daraufhin vier der Angreifer getötet. Israel und Syrien sind verfeindet. Seit 1967 hält Israel die Golan-Höhen besetzt.

Für Nasarbajew Rekord-Wahlsieg verkündet :

Aus der vorgezogenen Präsidentschaftswahl in Kasachstan ist erwartungsgemäß Langzeitmachthaber Nursultan Nasarbajew als Sieger hervorgegangen. Die staatliche Wahlkommission verkündete für den 74-jährigen "Führer der Nation" ein Rekordergebnis von 97,7 Prozent der Stimmen. Damit kann der seit Anfang der 90er Jahre regierende Nasarbajew in der ölreichen Ex-Sowjetrepublik die fünfte Amtszeit in Folge antreten. Die Opposition hatte keine Kandidaten aufgestellt. Freie Wahlen hat es in Kasachstan noch nie gegeben.

SPD geht in BND-Affäre zunehmend auf Distanz zum Kanzleramt:

In der Affäre um mutmaßliche Spähaktionen des US-Geheimdienstes NSA und seine Unterstützung durch den Bundesnachrichtendienst (BND) geht die SPD zunehmend auf Distanz zum Kanzleramt. SPD-Chef Sigmar Gabriel forderte umfassende Aufklärung. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, dass sich der BND von den USA unter anderem auch für Wirtschaftsspionage habe einspannen lassen, "dann wäre das eine völlig neue Qualität", sagte der Vize-Kanzler im 1. Deutschen Fernsehen. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi sagte, nachdem das Kanzleramt bei der Aufsicht des BND "kläglich versagt" habe, müsse sich womöglich der NSA-Untersuchungsausschuss damit befassen.

Deutsche Bank will weiter sparen und 200 Filialen schließen :

Im Zuge ihres harten Kurswechsels will die Deutsche Bank weitere Milliarden einsparen. Die operativen Kosten sollen bis 2020 um zusätzlich 3,5 Milliarden Euro sinken, wie das Geldinstitut in Frankfurt am Main mitteilte. Davon sollen 60 Prozent durch Effizienzsteigerungen etwa über eine stärkere Digitalisierung der Geschäfte gelingen. Weitere 40 Prozent will die Bank durch die Schließung von 200 Filialen und den Rückzug aus unprofitablen Bereichen erzielen. Seit dem Amtsantritt von Anshu Jain und Jürgen Fitschen als Doppelspitze der Deutschen Bank 2012 hat das Institut bereits die jährlichen Kosten um 3,3 Milliarden Euro gesenkt, in diesem Jahr sollen weitere 1,2 Milliarden Euro dazukommen. Wie viele Stellen von den Einsparungen betroffen sind, ließ die Bank zunächst offen.

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