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Nachrichten

27.02.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:41

Nachrichten von Samstag, 27. Februar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Nach Beginn der Feuerpause herrscht weitgehend Ruhe in Syrien:

Kurz nach dem Beginn der Feuerpause in Syrien herrscht an den meisten Fronten Ruhe. Die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, es seien nur wenige Schusswechsel oder Kämpfe registriert worden. Auch russische Kampfflugzeuge seien nicht am Himmel gewesen. Die USA und Russland hatten sich Anfang der Woche auf die Feuerpause geeinigt. Ausgenommen von ihr sind die Terrormiliz IS und die Al-Nusra-Front. Die Waffenruhe soll den Weg ebnen für eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche am 7. März.

Beteiligung an Parlamentswahl im Iran bei rund 58 Prozent:

An den Parlamentswahlen im Iran haben sich gut 58 Prozent der 55 Millionen Wahlberechtigten beteiligt. Dies teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit. Bei den Parlamentswahlen 2012 hatte die Beteiligung bei rund 64 Prozent gelegen und damit erkennbar höher. Um die 290 Sitze im Parlament in Teheran hatten sich mehr als 4800 Kandidaten beworben, darunter rund 500 Frauen. Zugleich fand die Wahl des Expertenrats statt, ein Gremium aus 88 Geistlichen. Die Wahlen waren ein wichtiger Stimmungstest für Präsident Hassan Rohani, der auf eine Mehrheit für die moderaten Kräfte hofft. Die meisten Kandidaten der Reformer durften jedoch nicht antreten.

Offenbar drastische Verluste für irische Regierungspartei:

Das irische Regierungsbündnis hat bei der Parlamentswahl einer Prognose zufolge drastische Verluste erlitten. Die regierende Mitte-rechts-Partei Fine Gael von Ministerpräsident Enda Kenny kam laut einer von der Zeitung "Irish Times" veröffentlichten Nachwahlbefragung nur auf 26 Prozent. Der Koalitionspartner, die linksgerichtete Labour-Partei erhielt nur noch 7 Prozent. Sollte sich die Prognose bestätigen, kann Kenny seine bisherige Koalition nicht fortsetzen. Die liberal-konservative Partei Fianna Fáil legte deutlich zu. Sinn Féin, die früher als politischer Arm der IRA galt, hat demnach moderat Stimmen gewonnen. Rund drei Millionen Wahlberechtigte konnten ihre Stimmen abgeben. Die Auszählung der Stimmen beginnt erst am Samstagmorgen, um sicherzustellen, dass auch die Stimmzettel von entlegenen Atlantik-Inseln mit ausgezählt werden können. Das Endergebnis der Parlamentswahl soll erst am Sonntag vorliegen.

BAMF-Chef für befristete Residenzpflicht für Asylbewerber:

Der Leiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Frank-Jürgen Weise, hat sich dafür ausgesprochen, Asylbewerbern für eine kurze Zeit den Wohnort vorzuschreiben. In Ballungszentren entstünden schnell Gettos, sagte Weise den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er befürworte daher eine befristete Residenzpflicht von drei Monaten. In dieser ersten Zeit sollten Asylbewerber in Landkreisen untergebracht werden, in denen mehr Wohnraum als in Großstädten verfügbar sei." Danach dürften sie arbeiten, so Weise, "und dann sollte auch die Residenzpflicht aufgehoben werden". Derzeit gibt es eine sogenannte Residenzpflicht für drei Monate lediglich für nicht anerkannte Asylbewerber und Geduldete. Bundesinnenminister Thomas de Maizière will auch anerkannten Flüchtlingen für eine bestimmte Zeit den Wohnort vorschreiben. Diesem Plan stimmt auch die SPD zu. Zur Debatte stehen längere Zeiträume bis zu mehreren Jahren.

Erster Hertha-Sieg des Jahres gegen Köln:

Hertha BSC darf weiter von der Champions League träumen. Nach fünf Rückrunden-Spielen ohne Sieg gelang am Abend ein 1:0 Sieg beim 1. FC Köln. Vedad Ibisevic sorgte mit seinem ersten Tor nach 59 Minuten für den ersten Berliner Ligasieg im EM-Jahr. Sein Team behauptete dadurch zum Auftakt des 23. Spieltags den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga. Von den vergangenen sieben Gastspielen in Köln hat die Hertha nun sechs gewonnen. Der FC dagegen haderte vor allem mit dem Schiedsrichter. Die Kölner beklagten sich nach dem Spiel darüber, dass der Schiedsrichter in der 74. Minute nach einem Handspiel des Berliners Per Ciljan Skjelbred keinen Elfmeter gab.

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