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Nachrichten

27.01.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:15

Nachrichten von Dienstag, 27. Januar 2015 – langsam gesprochen als MP3

Gedenken an Auschwitz-Befreiung:

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau gedenken weltweit Menschen der Millionen Mordopfer. Der Deutsche Bundestag erinnert in einer Sondersitzung an die Befreiung der Überlebenden des Lagers durch die Sowjetarmee. Bundespräsident Joachim Gauck hält dazu die Gedenkrede. Am Nachmittag nimmt Gauck an der internationalen Gedenkfeier auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers der Nationalsozialisten teil. Neben 300 ehemaligen Häftlingen werden dazu zahlreiche Staats- und Regierungschefs erwartet. Der russische Präsident Wladimir Putin ist nicht dabei. In Russland gab es zum Teil empörte Reaktionen, dass er als Vertreter der Befreier nicht eingeladen worden war. Dagegen wies die Gedenkstätte Auschwitz darauf hin, dass die Gedenkfeier nicht von der Warschauer Regierung organisiert werde. Es sei jedem frei gestellt, zu kommen. Auschwitz-Birkenau war das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Während des Zweiten Weltkriegs ermordeten sie dort mehr als 1,1 Millionen Menschen. Die meisten Opfer waren Juden.

EU gegen Schuldenschnitt für Griechenland:

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht derzeit keine Notwendigkeit, Griechenland seine Schulden zu erlassen. Dafür gebe es in der Eurozone derzeit auch keine Mehrheit, sagte Juncker. Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert betonte, es gehe nun darum, dass Verpflichtungen eingehalten werden und die neue Regierung an die Reformbemühungen anknüpfe. Der am Montag als griechischer Ministerpräsident vereidigte Alexis Tsirpas hatte mehrfach angekündigt, den Sparkurs seines Landes zu lockern und über einen Schuldenschnitt zu verhandeln.

Merkel und Hollande fordern rasches Gewaltende in der Ostukraine:

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande fordern ein schnelles Ende der Kämpfe in der Ostukraine. Beide Staatschefs telefonierten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und forderten ihn dazu auf, auf die prorussischen Separatisten einzuwirken. In der Ostukraine haben die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten in den vergangenen Tagen an Schärfe zugenommen. Bei einem Raketenangriff auf die Stadt Mariupol wurden am Wochenende mehr als 30 Menschen durch Raketenbeschuss getötet. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass bei dem Angriff absichtlich Zivilisten beschossen wurden.

Kirchner will argentinischen Geheimdienst auflösen:

Rund eine Woche nach dem mysteriösen Tod des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman hat Präsidentin Cristina Kirchner die Auflösung des Geheimdienstes des Landes angekündigt. Die Führungsspitze der Agentur soll zwar weiter von der Regierung benannt werden, aber der Zustimmung des Senates bedürfen. Agenten des Geheimdienstes stehen im Verdacht, in den Tod des Kirchner-Kritikers Nisman verwickelt gewesen zu sein. Der Jurist hatte Kirchner vorgeworfen, die Ermittlungen zu dem Bombenanschlag auf die jüdische Wohlfahrtsorganisation Amia im Jahr 1994 zu behindern.

Obama ruft Indien zu klimafreundlicher Politik auf:

Zum Abschluss seines Besuchs in Indien hat US-Präsident Barack Obama das Land zu mehr Engagement im Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen. Wachsende Länder wie Indien, deren Energiebedarf stetig zunehme, sollten auch saubere Energien einbeziehen. Sonst könne der Klimawandel nicht beherrscht werden, sagte Obama in Neu Delhi. Mit dem Argument, die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen behindere die Armutsbekämpfung, hat Indien bislang verbindliche Zusagen verwehrt. Nächste Station Obamas ist Saudi-Arabien, um den neuen König Salman zu treffen. Dafür hatte Obama seinen Indienbesuch abgekürzt. Saudi-Arabien spielt als Regulator der Ölmärkte, Gegenmacht zum Iran und Partner im Syrienkrieg eine wichtige Rolle für die USA und andere Länder des Westens.

Sorge vor Schneesturm legt New York lahm :

Der herannahende Schneesturm "Juno" hat das öffentliche Leben in New York weitgehend lahmgelegt. Straßen waren am Montagabend praktisch autofrei, Schulen und Büros wurden vorzeitig geschlossen ebenso wie die U-Bahn. Tunnel und Brücken zwischen Manhattan und dem Bundesstaat New Jersey, die normalerweise als Lebensader der Stadt gelten, wurden ebenfalls gesperrt. Bis hoch an die kanadische Grenze im Bundesstaat Maine sorgt die Schneefront an der US-Ostküste für einen Ausnahmezustand. Neben gewaltigen Schneemassen wurden auch Sturmböen mit Spitzengeschwindigkeiten über hundert Kilometer pro Stunde erwartet. Mehrere Bundesstaaten riefen den Notstand aus und versetzten die Nationalgarde in Einsatzbereitschaft.

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