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Langsam gesprochene Nachrichten

26.12.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:22

Nachrichten von Montag, 26. Dezember 2016 – langsam gesprochen als MP3

Popsänger George Michael ist tot:

Der britische Popsänger George Michael ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Er sei an Weihnachten "friedlich bei sich zu Hause entschlafen", teilte sein Agent mit. Der Sänger und Komponist lebte zuletzt in Goring-on-Thames bei London. Die Polizei hat nach eigenen Angaben bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden. Das Magazin "Billboard" berichtete unter Berufung auf Michaels Manager, dass der Sänger an Herzversagen gestorben sei. Musikerkollegen und Freunde äußerten sich in den sozialen Netzwerken bestürzt über den überraschenden Tod Michaels. Seine Karriere begann Michael zu Beginn der 1980er Jahre. Gemeinsam mit seinem Schulfreund Andrew Ridgeley gründete er das Duo "Wham", das zahlreiche Hits landete. Bekanntester Song aus dieser Zeit ist "Last Christmas". 1987 startete Michael erfolgreich eine Solokarriere. Insgesamt verkaufte der Musiker etwa 100 Millionen Alben.

 

Staatstrauer nach Flugzeugabsturz in Russland:

Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach dem Absturz der Tupolew Tu-154 über dem Schwarzen Meer für diesen Montag Staatstrauer angeordnet. Im Fernsehen kündigte er eine "sorgfältige Untersuchung" zur Unglücksursache an. Den Angehörigen der 92 Todesopfer versprach Putin Hilfe. Das Militär und zivile Rettungsleute suchten auch die Nacht über nach Trümmerteilen und Vermissten. Bislang wurden zwölf Tote aus dem Wasser geborgen. Die Passagiermaschine hatte auf dem Weg nach Syrien in Sotschi einen Zwischenstopp eingelegt. Kurz nach dem Start dort riss der Kontakt zu den Piloten ab. An Bord der Maschine waren auch 64 Mitglieder des populären Alexandrow-Armeechors, darunter der Leiter des Ensembles, Generalleutnant Waleri Chilalow. Der Chor sollte bei den Neujahrsfeiern auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim im Westen Syriens auftreten. :

 

Zehntausende gedenken der Tsunami-Opfer:

Rund um den Indischen Ozean gedenken am zweiten Weihnachtstag wieder mehrere zehntausend Menschen der Opfer des verheerenden Tsunamis von 2004. Damals rissen durch ein gewaltiges Erdbeben unter dem Meeresboden ausgelöste Riesenwellen in 14 Ländern 230.000 Menschen in den Tod. Besonders betroffen waren die indonesische Provinz Aceh, Thailand, Indien sowie der Inselstaat Sri Lanka. In Thailand, in dessen Süden auch mehr als 1000 Touristen umkamen, finden am 26. Dezember zudem regelmäßig Katastrophenschutzübungen statt.

 

Netanjahu bestellt nach UN-Resolution US-Botschafter ein:

Zwei Tage nach der Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten hat Regierungschef Benjamin Netanjahu mit US-Botschafter Dan Shapiro gesprochen. Zuvor waren die Botschafter von zehn der insgesamt 15 Sicherheitsratsmitglieder in das Außenministerium in Jerusalem einbestellt worden, wie Außenamtssprecher Emmanuel Nachschon mitteilte. Netanjahu traf aber nur Shapiro. Der Ministerpräsident erhob schwere Vorwürfe gegen die USA. Es gebe keinen Zweifel, dass die Regierung von Präsident Barack Obama hinter der Resolution stehe, sie die Formulierung mit ausgearbeitet und ihre Verabschiedung verlangt habe, sagte Netanjahu bei der wöchentlichen Kabinettssitzung.

 

Massaker in Demokratischer Republik Kongo:

Mindestens 22 Menschen sind beim Angriff einer Rebellengruppe im Osten des Kongos getötet worden. Der blutige Überfall erfolgte in der Stadt Eringeti in der Provinz Nord-Kivu. "Manche wurden durch Messer und andere durch Kugeln getötet", sagte ein Priester der katholischen Kirche. Er machte die radikal-islamische Miliz ADF für das Blutbad verantwortlich. Die Miliz wurde 1995 in Uganda gegründet. Ihre Kämpfer konzentrieren sich inzwischen jedoch auf die Demokratische Republik Kongo. Im Osten des zentralafrikanischen Landes haben sie in den vergangenen Jahren Hunderte Menschen getötet. In der Region sind mehrere Rebellengruppen aktiv. Es geht ihnen zumeist um die Kontrolle über Gebiete und über Bodenschätze wie Gold oder Kobalt.

 

Syriens Hauptstadt seit drei Tagen ohne Trinkwasser:

Die Einwohner der syrischen Hauptstadt Damaskus leiden seit drei Tagen unter extremer Wasserknappheit. "Das Wasser ist seit drei Tagen abgestellt", beklagte eine in der Altstadt lebende Hausfrau. Man könne ohne Strom leben, aber nicht ohne Wasser, sagte die 51-Jährige. Seit Freitag fließt kein Trinkwasser mehr durch die Leitungen. Die Behörden begründeten ihre Maßnahme damit, dass "terroristische Gruppen" Quellen und andere Wasser-Reservoirs in Damaskus und Umgebung unter anderem mit Diesel vergiftet hätten. In der Hauptstadt leben schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen, hinzu kommen weitere 3,5 Millionen Menschen in den Vororten.

 

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