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Langsam gesprochene Nachrichten

26.09.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:34

Nachrichten von Dienstag, 26. September 2017 – langsam gesprochen als MP3

Nordkorea verlagert Flugzeuge an Ostküste:

Nordkorea soll Flugzeuge an seine Ostküste verlagert haben. Darüber hinaus habe das kommunistische Land weitere Maßnahmen ergriffen, um seine Verteidigungsfähigkeit zu verbessern, heißt es bei der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Am Wochenende hatten die USA Langstreckenbomber in den internationalen Luftraum östlich des abgeschotteten Landes geschickt, zum ersten Mal in diesem Jahrhundert. Nordkorea droht inzwischen, die US-Flugzeuge abzuschießen. Die Äußerungen von Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho, die USA hätten seinem Land den Krieg erklärt, belasten die großen Aktienbörsen in Asien. Ri hatte in New York gesagt, sein Land habe "jedes Recht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen".

 

USA: Abschaffung von "Obamacare" droht endgültig zu scheitern:

Die von US-Präsident Donald Trump versprochene Abschaffung der Krankenversicherung "Obamacare" steht endgültig vor dem Aus. Die republikanische Senatorin Susan Collins will den jüngsten Gesetzentwurf ihrer Partei zum Rückbau der Gesundheitsversorgung nicht mittragen. Eine solche Maßnahme hätte erhebliche negative Auswirkungen für eine große Zahl von Versicherten, sagte die Senatorin des Bundestaates Maine. In den vergangenen Tagen hatten bereits die Senatoren Rand Paul und John McCain angekündigt, mit Nein stimmen zu wollen, womit Trumps Republikaner nicht die notwendige Mehrheit für das Vorhaben zusammen bekommen. Trump hatte die Abschaffung der Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama zu einem zentralen Wahlkampfversprechen gemacht.

 

Türkisches Gericht ordnet Freilassung von Journalist Gürsel an:

Im Prozess gegen Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung "Cumhuriyet" hat ein Gericht in Istanbul die Freilassung des Journalisten Kadri Gürsel angeordnet, allerdings unter Auflagen. Das Gericht erklärte, der Vorwurf der Verbindungen zu terroristischen Gruppen bleibe bestehen. Vier andere Mitarbeiter von "Cumhuriyet" müssen in Haft bleiben. Der Prozess wurde auf den 31. Oktober vertagt. Gürsel zählt zu den anerkanntesten Journalisten der Türkei. Den insgesamt 18 angeklagten Journalisten und Mitarbeitern der Zeitung wird die Unterstützung der Gülen-Bewegung sowie der ebenfalls verbotenen kurdischen PKK vorgeworfen. "Cumhuriyet" sieht in dem Prozess einen Versuch von Präsident Recep Tayyip Erdogan, eines der letzten unabhängigen Blätter des Landes zum Schweigen zu bringen.

 

Bundestagsfraktionen formieren sich:

Zwei Tage nach der Bundestagswahl kommen die neuen Bundestagsfraktionen von Union, SPD, Grünen, Linkspartei und AfD jeweils zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammen. Als erste Partei hatte die FDP bereits am Montag ihre konstituierende Sitzung abgehalten. FDP und Grüne zeigten sich mit Blick auf eine mögliche Dreier-Regierungskoalition mit den Unionsparteien CDU/CSU offen für Kompromisse. Allerdings liegen die inhaltlichen Positionen der möglichen Partner teilweise weit auseinander. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hatte nach den schweren Verlusten der Unionsparteien bei der Wahl Gespräche mit FDP, Grünen und SPD über eine mögliche künftige Regierung angeboten.

 

Auch in der vierten Brexit-Runde bislang kein Durchbruch:

Die Positionen über die Abwicklung des britischen EU-Austritts liegen auch in der vierten Brexit-Verhandlungsrunde noch weit auseinander. EU-Chefunterhändler Michel Barnier stellte in Brüssel klar, die Union bleibe dabei, dass zuerst die zentralen Austrittsbedingungen mit den Briten geklärt werden müssten. Erst danach könnten die künftigen Beziehungen, darunter die von Premierministerin Theresa May gewünschte zweijährige Übergangsperiode mit Zugang zum EU-Binnenmarkt verhandelt werden, betonte der Franzose. London sieht das anders und möchte am liebsten alle Aspekte der Trennung und der künftigen Beziehungen gemeinsam verhandeln.

 

Gouverneur von Puerto Rico dringt auf schnelle Hilfe der USA:

Angesichts der schweren Verwüstungen durch Hurrikan "Maria" hat der Gouverneur von Puerto Rico schnelle Hilfe der USA angemahnt. Das US-Außengebiet stehe vor einer humanitären Katastrophe, sagte Ricardo Rossello. Die Regierung in Washington dürfe nicht vergessen, dass die Puerto Ricaner US-Bürger seien. Auf der Karibikinsel gibt es kaum noch Lebensmittel oder Treibstoff, die Telefonverbindungen sind zusammengebrochen. Präsident Donald Trump hatte heftige Vorwürfe einstecken müssen, weil er sich tagelang mit der angeblich mangelnden patriotischen Gesinnung von Footballstars beschäftigte, anstatt sich auf die Unterstützung der verzweifelten Menschen in Puerto Rico zu konzentrieren.

 

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