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Langsam gesprochene Nachrichten

26.08.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:24

Nachrichten von Samstag, 26. August 2017 – langsam gesprochen als MP3

Hunderttausende vor Hurrikan "Harvey" in Texas und Louisiana in Sicherheit gebracht:

In den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana sind hunderttausende Menschen vor dem gefährlichen Hurrikan "Harvey" in Sicherheit gebracht worden. Jetzt sei es dringend an der Zeit, sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen, erklärte der Nationale Wetterdienst. Der texanische Gouverneur Greg Abbott forderte die Bevölkerung auf, den Aufrufen der Behörden zur Evakuierung unbedingt Folge zu leisten. Das Nationale Hurrikanzentrum stufte den Wirbelsturm auf die vierte von fünf Hurrikan-Kategorien herauf. Die Einrichtung warnte vor "lebensbedrohlichen und zerstörerischen" Überschwemmungen. Die Regierung in Washington erklärte, sie stehe bereit, um im Katastrophenfall zu helfen. Präsident Donald Trump werde Anfang kommender Woche betroffene Gebiete besuchen. "Harvey" könnte der schwerste Sturm in den USA seit dem Hurrikan "Katrina" werden, bei dem im Jahr 2005 mehr als 1800 Menschen ums Leben gekommen waren.

 

Trump begnadigt "härtesten Sheriff Amerikas":

Erstmals hat Donald Trump von seinem Begnadigungsrecht als US-Präsident Gebrauch gemacht. Er erließ dem umstrittenen früheren Sheriff Joe Arpaio seine Strafe. Der 85-Jährige, der wegen seines harten Vorgehens gegen Einwanderer in der Kritik steht, sei ein "Patriot", der den Bundesstaat Arizona "sicher" gehalten habe, schrieb Trump. Bürgerrechtsgruppen warfen dem Präsidenten eine weitere Spaltung des Landes vor. Arpaio nennt sich selbst "der härteste Sheriff Amerikas". Ein Gericht hatte ihn schuldig gesprochen, diskriminierende Verkehrskontrollen bei Einwanderern durchgeführt zu haben.

 

Erster Ingenieur in VW-Abgasskandal in USA verurteilt:

In den USA ist erstmals ein VW-Mitarbeiter wegen seiner Rolle im Abgasskandal zur Rechenschaft gezogen worden. Das Bezirksgericht in Detroit verurteilte den 63-jährigen Deutschen James L. wegen seiner Rolle bei der Manipulation von Abgaswerten zu drei Jahren und vier Monaten Gefängnis sowie einer Geldstrafe von 200.000 Dollar. Damit lag das Urteil über der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe von drei Jahren und 20.000 Dollar. Richter Sean Cox sagte, das Urteil werde hoffentlich andere abschrecken. Die Verteidigung, die für eine mildere Strafe plädiert hatte, kann Berufung einlegen. Der Ingenieur hatte sich schuldig bekannt und mit den Behörden kooperiert. Er arbeitete seit 1983 für den Wolfsburger Konzern und war Teil des Teams, das einen Dieselmotor entwickelt hat. Volkswagen äußerte sich nicht zu dem Urteil.

 

Mutmaßlicher Islamist bei Messerangriff in Belgien erschossen:

Nach einem Messerangriff auf Soldaten im Zentrum von Brüssel ist ein 30-jähriger Mann niedergeschossen und tödlich verletzt worden. Es werde wegen Terrorverdachts ermittelt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Angreifer habe "Allahu akbar" (Gott ist groß) gerufen. Nach belgischen Medienberichten soll er aus Somalia stammen. Er war der Polizei bisher nicht wegen terroristischer Aktivitäten bekannt. Die angegriffenen Militärs wurden bei dem Vorfall am Freitagabend nur leicht verletzt. In London kam es kurze Zeit später ebenfalls zu einem Messerangriff. Vor dem Buckingham-Palast wurde ein Mann nach einer Attacke auf Polizisten festgenommen. Zwei Beamte seien bei dem Vorfall leicht am Arm verletzt worden. Die Londoner Polizei äußerte sich zunächst nicht dazu, ob sie ein terroristisches Motiv vermutet.

 

Großkundgebung gegen Terrorismus mit König Felipe VI. in Barcelona:

Neun Tage nach den Anschlägen von Barcelona und Cambrils wollen an diesem Samstag Hunderttausende Menschen in der katalanischen Metropole gegen Terror und Gewalt demonstrieren. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy rief die gesamte spanische Bevölkerung zur Teilnahme auf. Unter anderem wird König Felipe VI. erwartet. Im Badeort Cambrils demonstrierten bereits am Freitagabend mehr als 16.000 Menschen gegen den Terror. Viele Demonstranten riefen "Ich habe keine Angst" - jenen Satz, mit dem sich die Bevölkerung schon kurz nach den Attentaten mit 15 Toten und mehr als 120 Verletzten gegen den islamistischen Terror aufgelehnt hatte. Der Demonstrationszug in Barcelona soll an der Plaça de Catalunya enden, von der ein Attentäter am 17. August mit einem Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf den Boulevard Las Ramblas gefahren war.

 

Bundesregierung öffnet am Wochenende ihre Türen für Besucher:

Die Bundesregierung lädt an diesem Wochenende zum 19. Mal in ihre Dienstgebäude in Berlin ein. Knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl beteiligen sich fast alle Minister und die Bundeskanzlerin an den Begegnungen mit den Bürgern. Zu den Tagen der offenen Tür erwartet die Besucher neben Einblicken in die Machtzentralen ein umfangreiches Bühnenprogramm. Die meisten der 14 Bundesministerien und das Bundeskanzleramt sind am Samstag und Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag begrüßt auch Kanzlerin Angela Merkel persönlich ihre Gäste und trifft im Garten Fußball-Nationalspieler Sami Khedira. Wie in den vergangenen Jahren werden mehr als 100.000 Besucher erwartet.

 

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