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Nachrichten

26.02.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:20

Nachrichten von Donnerstag, 26. Februar 2015 – langsam gesprochen als MP3

Anschlag auf NATO-Vertreter in Kabul:

Bei einem Selbstmordanschlag der radikalislamischen Taliban auf den höchsten zivilen NATO-Vertreter in Afghanistan hat der Täter einen türkischen Soldaten und einen einheimischen Passanten mit in den Tod gerissen. Der türkische NATO-Repräsentant Ismail Aramaz sei nicht in dem Fahrzeug gewesen, dem der Anschlag gegolten habe, hieß es in Agenturberichten. Ein Diplomat des westlichen Militärbündnisses sagte, Aramaz wohne in der türkischen Botschaft. Das Auto habe ihn abholen und zu seinem Büro im Hauptquartier der nahe gelegenen NATO-Ausbildungsmission "Resolute Support" bringen wollen. Auf Fernsehbildern war der schwerbeschädigte gepanzerte Mercedes-Geländewagen zu sehen. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag und erklärten, da Ziel sei ein so wörtlich - Konvoi der ausländischen Besatzer gewesen.

Im Gasstreit droht Russland der Ukraine erneut mit Lieferstopp:

Im Gasstreit mit der Ukraine hat Russlands Präsident Wladimir Putin das Nachbarland und den Westen vor einem Stopp der Lieferungen gewarnt, sollte die Regierung in Kiew nicht eine weitere Vorauszahlung leisten. Der Streit könne natürlich auch den Transit nach Europa gefährden, so Putin. Er griff zudem die Regierung von Präsident Petro Poroschenko scharf an, weil diese die Gasversorgung der Rebellengebiete im Osten des Landes eingestellt hatte. Sie lasse die hungernden Menschen im Winter im Stich, so Putin. Die Regionen Donezk und Luhansk werden derzeit direkt von Russland aus beliefert.

Festnahmen wegen Drohnenüberflug:

In Paris sind drei Journalisten des arabischen TV-Senders Al-Dschasira festgenommen worden, weil sie über der Stadt eine Drohne fliegen ließen. Drohnenflüge sind in der französischen Hauptstadt ohne Genehmigung verboten. Seit der islamistischen Anschlagsserie Anfang Januar mit 17 Toten herrscht die höchste Terrorwarnstufe. Ob ein Zusammenhang mit den Drohnenflügen der vergangenen Tage besteht, ist nach Angaben der Ermittler unklar. Die unbemannten, ferngesteuerten Flugobjekte sind an mehreren Stellen in Paris gesichtet worden, unter anderem in der Nähe der US-Botschaft, beim Eiffelturm, an den Plätzen Bastille und Concorde sowie am Invalidendom. Die Polizei konnte weder die Täter noch die Drohnen erwischen. In den vergangenen Monaten waren auch französische Atomanlagen sowie der Élysée-Palast von Präsident François Hollande von einer Serie von Drohnenüberflügen betroffen.

Neue Irritationen: Varoufakis spricht von Umschuldung:

Wenige Tage nach der Einigung mit den internationalen Geldgebern über die Verlängerung der Finanzhilfen hat der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis erneut von einer Umschuldung gesprochen und damit für Irritationen gesorgt. Eine Umschuldung würde die griechische Schuldenlast deutlich senken, so Varoufakis. Aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen hieß es danach, Varoufakis habe "allgemein" über mögliche Lösungen der Schuldenkrise gesprochen, er fordere aber keine Umschuldung zum jetzigen Zeitpunkt. In Deutschland beraten die Bundestagsfraktionen von Union und SPD unterdessen in Sondersitzungen über das weitere Vorgehen in der Griechenland-Krise. Am Freitag soll das Parlament dann über eine Verlängerung des Hilfsprogramms abstimmen. Eine große Mehrheit gilt trotz Kritik vor allem aus den Reihen von CDU und CSU als sicher. Ohne eine Verlängerung liefe das Hilfsprogramm für Griechenland am 28. Februar aus.

Verbraucher in so guter Kauflaune wie seit 2001 nicht mehr:

Billiges Öl, mehr Lohn und die gute Konjunktur versetzen die Bürger in Deutschland in beste Kauflaune. Ihre Stimmung steigt auf das höchste Niveau seit Oktober 2001, wie aus der neuen Umfrage der Nürnberger "Gesellschaft für Konsumforschung", GfK, unter 2000 Verbrauchern hervorgeht. Der Konsum-Index für März legt demnach um 0,4 auf 9,7 Punkte zu. Die Verbraucher glauben laut GfK an eine stabile Aufwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft. Zugleich erhöhe der Einbruch der Energiepreise die Kaufkraft und lasse Spielräume für neue Anschaffungen. Außerdem sei die Sparneigung, wegen der geringen Zinsen ohnehin niedrig, im Februar auf ein neues historisches Tief gesunken, so die GfK-Experten.

US-Geschäft sorgt bei Deutscher Telekom für kräftiges Wachstum:

Das gute Geschäft in den USA hat der Deutschen Telekom im vergangenen Jahr einen Schub verliehen. Das Bonner Unternehmen steigerte den Umsatz 2014 nach eigenen Angaben vor allem dank des starken Wachstums der US-Mobilfunktochter T-Mobile US um 4,2 Prozent auf 62,66 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn stieg von 930 Millionen auf 2,92 Milliarden Euro, was unter anderem Sondererlösen aus einem Teilverkauf des Internetportals Scout24 zu verdanken war. Bereinigt um außergewöhnliche Effekte ist der Gewinn um gut 12 Prozent gesunken. Den Aktionären will die Telekom eine unveränderte Dividende von 50 Cent je Aktie zahlen.

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