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Langsam gesprochene Nachrichten

25.12.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:45

Nachrichten von Montag, 25. Dezember 2017 – langsam gesprochen als MP3

Mindestens sechs Tote bei Selbstmordanschlag in Kabul:

Bei einem Selbstmordanschlag im Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Opferzahlen könnten noch steigen. Der Tatort, der Abdul-Hak-Platz im Stadtviertel Schaschdarak, ist ein stark befahrener Verkehrskreisel. In der Nähe liegen eine afghanischen Geheimdiensteinrichtung, Armeebüros, aber auch die US-Botschaft und das NATO-Hauptquartier. Ein Sprecher des afghanischen Innenministeriums wollte Medienberichte nicht bestätigen, wonach der Attentäter es auf das Büro des Geheimdienstes NDS abgesehen hatte. Die Terrormiliz IS übernahm inzwischen die Verantwortung für die Bluttat. Kabul hat in diesem Jahr schon mehr als 20 große Anschläge mit Hunderten Toten und Verletzten gesehen. Die meisten hatten entweder die radikalislamischen Taliban oder der "Islamische Staat" (IS) für sich reklamiert.

 

Papst ruft bei Christmette zu Mitgefühl für Verfolgte auf:

Papst Franziskus hat bei der Christmette an Heiligabend dazu aufgerufen, Verfolgte und Vertriebene willkommen zu heißen. Maria und Josef teilten das gleiche Schicksal wie viele Migranten heute, sagte der Pontifex bei der Messe im Petersdom vor Tausenden Gläubigen. Man dürfe sich nicht mit Ungerechtigkeit zufrieden geben, sondern müsse den Mut haben, "inmitten von Spannungen und Konflikten zu einem Raum der Gastfreundschaft zu werden", sagte der 81 Jahre alte Argentinier, der selbst Sohn italienischer Einwanderer ist. Am ersten Weihnachtsfeiertag - dem Höhepunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan - wird Franziskus auch den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" spenden. Am 24. Dezember feierten auch Tausende Christen aus aller Welt im Heiligen Land Weihnachten. Die Feiern wurden in diesem Jahr überschattet von der Krise um die umstrittene Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA.

 

Spaniens König warnt katalanische Abgeordnete vor neuer "Konfrontation":

Spaniens König Felipe VI. hat die Abgeordneten des neugewählten katalanischen Regionalparlaments aufgerufen, eine neue "Konfrontation" zu vermeiden. In seiner Weihnachtsansprache forderte der König die Abgeordneten mit Blick auf die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region auf, die Probleme anzugehen, "die alle Katalanen betreffen". Dabei müsse das Regionalparlament "die Pluralität respektieren und verantwortungsvoll an das Wohl aller denken". Bei der vorgezogenen Neuwahl am Donnerstag hatten die Unabhängigkeitsbefürworter ihre absolute Mehrheit verteidigt. Ein Ausweg aus der Krise um die Unabhängigkeitsbestrebungen der nordostspanischen Region ist nicht in Sicht.

 

Perus Ex-Präsident Fujimori aus humanitären Gründen begnadigt:

Der inhaftierte, schwer kranke peruanische Ex-Präsident Alberto Fujimori ist von Staatschef Pedro Pablo Kuczynski aus humanitären Gründen begnadigt worden. Das teilte die Präsidialkanzlei in Lima mit. Fujimori war unter anderem wegen Verstoßes gegen die Menschenrechte und Korruption während seiner Amtszeit von 1990 bis 2000 sowie wegen des Einsatzes von Todesschwadronen zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Der Ex-Präsident, der seine Strafe seit 2007 verbüßt, gilt als schwer herzkrank.

 

Fast 40 Regierungsgegner in Venezuela freigelassen:

In Venezuela sind 36 inhaftierte Regierungsgegner zu Weihnachten freigelassen worden. Das bestätigte die Menschenrechtsorganisation Foro Penal. Die Verfassunggebende Versammlung des Landes hatte sich für die Freilassung von 80 inhaftierten Regierungsgegnern ausgesprochen, als Geste der "Versöhnung" im Konflikt zwischen der Regierung des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro und der Mitte-rechts-Opposition. Das lateinamerikanische Land befindet sich trotz reicher Erdölvorkommen in einer tiefen Wirtschaftskrise, die zu schweren Versorgungsengpässen geführt hat. Die Opposition macht Präsident Maduro für die Misere verantwortlich.

 

Tunesien entzieht Flügen aus den Emiraten Landeerlaubnis:

Im Streit um die verweigerte Beförderung von Tunesierinnen in die Vereinigten Arabischen Emirate haben die tunesischen Behörden alle Flüge der Emirates Airlines suspendiert. In einer Mitteilung des Transportministeriums in Tunis heißt es, das Flugverbot werde erst aufgehoben, wenn Emirates "eine entsprechende Lösung im Rahmen internationaler Gesetze und Abkommen" finde. Emirates hatte in dieser Woche mehrere Tunesierinnen von Flügen in die VAE ohne Begründung ausgeschlossen. Dies war in Tunesien als diskriminierend eingestuft worden.

 

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