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Nachrichten

25.07.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:44

Nachrichten von Freitag, 25. Juli 2014 – langsam gesprochen als MP3

Medien: Kerry legt Plan für Gaza-Waffenruhe vor:

US-Außenminister John Kerry hat nach Berichten israelischer Medien einen Vorschlag für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg vorgelegt. Die Zeitung "Haaretz" und der israelische Rundfunk meldeten übereinstimmend, die Feuerpause solle danach zunächst auf einige Tage begrenzt werden. In diesem Zeitraum dürften die israelischen Streitkräfte aber weiterhin Tunnel der Hamas im Gaza-Streifen zerstören. Parallel dazu sollten die Konfliktparteien mit Unterstützung von Europäischer Union und USA indirekte Verhandlungen über eine längerfristige Lösung aufnehmen. Kerry hält sich seit Montag im Nahen Osten auf.

Lufthansa fliegt weiter nicht nach Israel:

Trotz Entwarnung durch die Aufsichtsbehörden in Europa und den USA fliegt die Lufthansa den Flughafen der israelischen Metropole Tel Aviv weiter nicht an. Man habe nach einer Risikoanalyse und intensiver Beratung entschieden, den Flugbetrieb dorthin auch am Freitag auszusetzen, teilte die Lufthansa mit. Auch Air Berlin hält am Flugstopp nach Israel fest. Zuvor hatte nach der US-Luftfahrtbehörde auch die Europäische Agentur für Flugsicherheit ihre Warnung vor möglichen Raketenangriffen militanter Palästinenser aus dem Gaza-Streifen auf Tel Aviv aufgehoben. Zahlreiche amerikanische und europäische Gesellschaften nahmen danach den Flugverkehr nach Israel wieder auf.

Abgestürztes Flugzeug in Mali gefunden:

Die vermisste Passagiermaschine der Gesellschaft Air Algérie ist im Nordosten Malis entdeckt worden. Der malische Präsident Ibrahim Boubacar Keita bestätigte, dass das Wrack zwischen Kidal und Tessalit im Norden des Landes gefunden wurde. Das Flugzeug vom Typ MD83 war unterwegs von Ouagadougou in Burkina Faso nach Algier. 50 Minuten nach dem Start war der Kontakt zu Flug AH5017 abgebrochen. An Bord sollen 116 Menschen gewesen sein, unter ihnen 51 Franzosen. Der französische Außenminister Laurent Fabius wollte einen Terroranschlag nicht ausschließen, sagte aber, es müssten erst alle Informationen vorliegen. Im Norden Malis kämpfen Rebellen für die Abspaltung. Am Dienstag schlossen allerdings sechs Gruppen in Algier ein Abkommen mit der malischen Regierung zur Beendigung aller Feindseligkeiten. Auf dieser Grundlage soll nun ein Friedensvertrag ausgearbeitet werden.

Ukraine-Krise: Neue US-Vorwürfe gegen Russland:

In der Ukraine-Krise haben die USA neue Vorwürfe gegen Russland erhoben. Es gebe Anzeichen dafür, dass das russische Militär aktiv in die Kämpfe zwischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen eingreife. Danach würden ukrainische Einheiten von russischem Gebiet aus mit Artillerie beschossen, erklärte eine Sprecherin des US-Außenministeriums. Sie berief sich auf Hinweise von Geheimdiensten befreundeter Staaten. Medienberichten zufolge fanden Ermittler derweil an der Absturzstelle des Malaysia-Airlines-Flugs MH17 in der Ostukraine weitere Leichen. Bis zu diesem Freitag sollen möglichst alle der bislang geborgenen Opfer in die Niederlande ausgeflogen werden.

Lagerhaft für bekannte Kremlgegner:

Wegen Protesten gegen Kremlchef Wladimir Putin vor zwei Jahren sind in Russland zwei Regierungsgegner zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Sergej Udalzow wurde zu viereinhalb Jahren Lagerhaft verurteilt, ebenso sein Mitangeklagter Leonid Raswosschajew. Beide hätten im Vorfeld der dritten Amtseinführung von Putin als russischer Präsident zu massiver Gewalt gegen die Polizei angestiftet, befand der Vorsitzende Richter Alexander Samaschnjuk. Bei den Ausschreitungen seien damals 78 Sicherheitskräfte verletzt worden. Die Verteidigung kritisierte den Prozess als politisch motiviert.

Welt-Aids-Konferenz in Melbourne beendet:

Die Welt-Aids-Konferenz im australischen Melbourne ist mit einer klaren Absage an Diskriminierung von und Gewalt gegen HIV-Infizierte zu Ende gegangen. Die Deutsche Aids-Hilfe zog eine positive Bilanz des Treffens: Wissenschaft und Menschenrechte zusammenzuführen, sei eine der wichtigsten Bedingungen für erfolgreiche Maßnahmen gegen HIV und Aids, so die Organisation. An der Konferenz nahmen mehr als 13.000 Delegierte aus rund 200 Ländern teil. Die UN-Organisation UNAIDS hatte zu Beginn der Tagung eine neue Vision genannt: Auf dem Weg, die Aids-Epidemie bis 2030 zu beenden, sollen bis 2020 schon 90 Prozent aller Infizierten getestet sein, 90 Prozent behandelt werden und bei 90 Prozent soll das Virus auf ein nicht mehr nachweisbares Niveau gedrückt sein.

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