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Nachrichten

25.06.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:56

Nachrichten von Donnerstag, 25. Juni 2015 – langsam gesprochen als MP3

IS fällt wieder in Kobane ein:

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) ist erneut in die syrische Grenzstadt Kobane vorgedrungen. Nahe dem Grenzübergang zur Türkei habe sich ein IS-Kämpfer in die Luft gesprengt, meldet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London. In mehreren Vierteln gebe es schwere Gefechte zwischen kurdischen Einheiten und den Islamisten. Zahlreiche Menschen seien getötet worden. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt bisher nicht vor. Die Kurden hatten Kobane Ende Januar nach monatelangen Kämpfen vom IS befreit. Sie waren durch Luftangriffe einer internationalen Militärkoalition unterstützt worden. Der Kampf um Kobane wurde zum Symbol des Widerstands gegen den "Islamischen Staat".

Wieder Verhandlungsmarathon zu Griechenland in Brüssel:

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras und die Gläubiger seines Landes wollen offenbar rechtzeitig vor dem am Mittag geplanten Treffen der Euro-Finanzminister zu einer Einigung in der Schuldenkrise kommen. Dies wurde aus Verhandlungskreisen bekannt. Die Gesprächspartner hatten schon in der Nacht zwei Stunden lang diskutiert - aber offenbar ohne Ergebnis. An dem Treffen nahmen neben Tsipras die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, und der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, teil. Ebenfalls dabei waren laut EU-Kreisen Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und der Chef des Euro-Rettungsfonds, Klaus Regling. An diesem Donnerstagnachmittag beginnt in Brüssel der EU-Gipfel, bei dem es neben anderen Themen ebenfalls um die griechische Schuldenkrise gehen wird.

Kerry: USA horchen keine Freunde aus:

Die USA spionieren nach den Worten von Außenminister John Kerry weder den französischen Präsidenten François Hollande noch andere Anführer befreundeter Staaten aus. Die Vereinigten Staaten würden - so wörtlich - "Freunde wie Präsident Hollande nicht ins Visier nehmen", sagte Kerry in Washington. Auf die Praxis in der Vergangenheit ging er nicht ein. Das Weiße Haus hatte sich zuvor ähnlich geäußert. Nach den jüngsten Enthüllungen über Spionage des US-Geheimdienstes NSA gegen mehrere französische Präsidenten wurden in Paris neue Maßnahmen gegen das Abhören von Spitzenpolitikern diskutiert. Der Nationale Verteidigungsrat erklärte, das Land habe die Kontroll- und Schutzmechanismen weiter verschärft.

Mehr Befugnisse für französische Geheimdienste :

Das französische Parlament hat ein neues Geheimdienstgesetz beschlossen. Die Nationalversammlung billigte mit breiter Mehrheit einen Kompromiss mit dem Senat. Er räumt den Geheimdiensten weitreichende Befugnisse zur Überwachung der Telefon- und Internetkommunikation ein. Gegner befürchten, dass mit dem neuen Gesetz ein System der Massenüberwachung legitimiert wird. Auf Kritik stößt vor allem die automatisierte Auswertung von Verbindungsdaten durch Internetanbieter. Die Regierung wies diese Vorwürfe zurück. Sie begründete die Maßnahmen unter anderem mit dem Kampf gegen den Terror.

Milliardenhilfe für Wiederaufbau in Nepal:

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal, bei dem fast 9.000 Menschen starben, haben mehrere Staaten finanzielle Hilfe versprochen. Eine Milliarde Dollar (umgerechnet 892 Millionen Euro) hat allein das Nachbarland Indien zugesagt, davon 750 Millionen Dollar als Kredit. Nepal stehe nicht allein da, sagte die indische Außenministerin Sushma Swaraj auf einer internationalen Geberkonferenz in der Hauptstadt Kathmandu. China wolle 483 Millionen Dollar bereitstellen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Nach nepalesischen Angaben werden für den Wiederaufbau schätzungsweise 6,7 Milliarden Dollar benötigt. Davon kann nach Regierungsangaben nur ein Teil durch Steuereinnahmen gedeckt werden. In dem Himalaya-Staat wurden rund 600.000 Häuser zerstört. Drei Millionen Menschen sind obdachlos.

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