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Nachrichten

25.06.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch– als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:27

Nachrichten von Mittwoch, 25. Juni 2014 – langsam gesprochen als MP3

Poroschenko droht mit vorzeitigem Ende der Waffenruhe:

Der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, droht mit einer Aufhebung der Waffenruhe im Osten des Landes. Nach dem Abschuss eines Militärhubschraubers durch pro-russische Separatisten sagte Poroschenko bei einem Treffen mit Offizieren in Kiew, er schließe nicht aus, die Waffenruhe vorzeitig zu beenden, wenn die Aufständischen weiterhin dagegen verstießen. Die Waffenruhe soll bis Freitag gelten. Poroschenko hatte sie einseitig Ende vergangener Woche als Teil seines Friedensplans ausgerufen. Am Montag zogen die Rebellen in ihren Hochburgen Donezk und Luhansk nach. Der Hubschrauber war zum Transport militärischer Güter genutzt und nach ersten Erkenntnissen von einer Boden-Luft-Rakete getroffen worden. Alle neun Insassen kamen ums Leben. An diesem Mittwoch wollen die Außenminister der 28 Nato-Staaten in Brüssel über die Krise in der Ukraine beraten. Dabei geht es um die Unterstützung für die neue Regierung der Ukraine sowie die langfristigen Folgen des Ukraine-Konflikts für das Verhältnis der Allianz zu Russland.

US-Militärbeobachter starten Einsatz im Irak:

Im Irak haben die ersten US-Militärberater ihre Arbeit aufgenommen. Es handele sich um zwei Teams mit insgesamt 40 US-Militärangehörigen, gab das Verteidigungsministerium in Washington bekannt. Die Soldaten hätten sich bereits zuvor in Bagdad befunden und die dortige US-Botschaft geschützt. Weitere 90 Experten seien dabei, mit den irakischen Streitkräften einen gemeinsamen Führungsstab einzurichten. Rund 50 zusätzliche US-Soldaten würden in den nächsten Tagen im Irak eintreffen. - Washington will mit den Beratern die irakische Regierung im Kampf gegen die Dschihadisten unterstützen.

63 palästinensische Gefangene beenden Hungerstreik :

Mehr als 60 palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen haben ihren Hungerstreik vorerst beendet. Die Männer hatten seit Ende April ihre Freilassung oder ein sofortiges ordentliches Gerichtsverfahren erzwingen wollen. Da sie Flüssigkeiten und Zucker zu sich nahmen, konnten sie ihre Kampagne zeitlich strecken. Allerdings mussten im Laufe der Aktion immer mehr Hungerstreikende wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes ins Krankenhaus verlegt werden. Ihre Anwälte verkündeten nun eine Einigung mit den israelischen Strafvollzugsbehörden, deren Details im Laufe des Mittwochs genannt werden sollen.

Pakistan: Unbekannte beschießen Passagierflugzeug im Landeanflug:

In Pakistan ist ein Passagierflugzeug beim Landeanflug auf Peschawar beschossen worden. Eine Frau wurde getötet, zwei weitere Insassen sind verletzt. Nach der Landung wurde die Maschine der Pakistan International Airline (PIA) mit knapp 200 Menschen an Bord umgehend evakuiert. Sicherheitskräfte suchen noch den oder die Schützen. Das Flugzeug kam aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. – In Pakistan hat die Gewalt in jüngster Zeit wieder zugenommen, weil es der Regierung nicht gelungen ist, die radikalislamischen Taliban in einen Friedensprozess einzubinden.

Gauck lobt Lissabon für Reformerfolge :

Bei seinem Staatsbesuch in Portugal hat sich Bundespräsident Joachim Gauck "beeindruckt" von den Reformanstrengungen der Regierung gezeigt. Portugal sei es gelungen, durch eigene Anstrengungen und die Unterstützung der europäischen Partner den Euro-Rettungsschirm zu verlassen und wieder an die Finanzmärkte zurückzukehren. Das Land sei damit ein Beispiel für andere kriselnde Mittelmeer-Anrainer. - Im Zentrum der zweitägigen Portugalreise des Bundespräsidenten steht der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit und der Einsatz für mehr Wachstum und Beschäftigung. Dafür rief Gauck die EU zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung auf.

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