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Nachrichten

24.12.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:48

Nachrichten von Donnerstag, 24. Dezember 2015 – langsam gesprochen als MP3

Syrische Regierung zu Friedensgesprächen bereit:

Die syrische Regierung hat sich zu Friedensgesprächen mit der Opposition bereit erklärt. Syrien werde sich am "innersyrischen Dialog in Genf ohne ausländische Einmischung" beteiligen, sagte Außenminister Walid Muallem nach einem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi in Peking. Er hoffe, dass dies bei der Bildung "einer Regierung der nationalen Einheit" helfe. Die Gespräche sollen Ende Januar unter Leitung der Vereinten Nationen in Genf beginnen. Der UN-Sicherheitsrat hatte in der vergangenen Woche einstimmig eine Resolution zu einem Friedensfahrplan für Syrien verabschiedet.

UN-Sicherheitsrat unterstützt Libyen-Friedensplan:

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Resolution zur Unterstützung des Friedensprozesses in Libyen verabschiedet. In der einstimmig beschlossenen Erklärung wird der Plan zur Bildung einer Einheitsregierung in dem Bürgerkriegsland begrüßt. Diesen hatten am vergangenen Donnerstag die libyschen Konfliktparteien im marokkanischen Skhirat unterzeichnet. Vier Jahre nach dem Sturz des Machthabers Muammar Gaddafi ist das Land tief gespalten. Zwei Regierungen beanspruchten bisher die Führung, eine selbst ernannte in der Hauptstadt Tripolis und eine zweite, international anerkannte, in Tobruk im Osten. Jede wird von Allianzen früherer Rebellen und Milizen unterstützt.

Gauck warnt vor Polarisierungen in Flüchtlingsdebatte:

In das Zentrum seiner traditionellen Weihnachtsansprache hat Bundespräsident Joachim Gauck die Flüchtlingskrise gestellt. Dabei warnte er vor Polarisierungen in der Flüchtlingsdebatte. Gemeinsam würden die Deutschen Lösungen finden, die unseren ethischen Normen entsprechen, und den sozialen Zusammenhalt nicht gefährden, sagte Gauck laut vorab verbreitetem Redemanuskript. Gegenwärtig belaste viele die Heftigkeit der Debatte über den Umgang mit den Flüchtlingen. Dieser Meinungsstreit sei aber keine Störung des Zusammenlebens, sondern Teil der Demokratie. Der Bundespräsident verurteilte Übergriffe auf Flüchtlinge scharf. Gewalt und Hass seien kein legitimes Mittel der Auseinandersetzung. Das Jahr 2015 sei in hohem Maß gekennzeichnet gewesen von Unglück, von Gewalt, Terror und Krieg, sagte Gauck. Dabei erinnerte er an die Konflikte in der Ukraine, Syrien, Afghanistan und Teilen Afrikas.

Bundesregierung stockt Flüchtlingshilfe um 140 Millionen Euro auf:

Die Bundesregierung stellt zusätzlich 140 Millionen Euro für Flüchtlinge der Irak- und der Syrienkrise zur Verfügung. Mit diesem "Winterpaket" wolle man nicht allein das kurzfristige Überleben sichern, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller deutschen Medien. Mit dem Geld, das in den Irak und den Libanon, nach Jordanien und in die Türkei fließen soll, sollten die Flüchtlinge vielmehr eine Perspektive vor Ort bekommen. Finanziert werden laut den Angaben humanitäre Hilfe, Bildungsprogramme sowie Infrastruktur- und Beschäftigungsprojekte. Überwiegend handele es sich um Projekte der Vereinten Nationen. Unter anderem bekomme das Welternährungsprogramm Geld für seine Lebensmittelhilfe im Libanon.

Mindestens 25 Tote bei Feuer in saudischem Krankenhaus:

In einem brennenden Krankenhaus im Südwesten Saudi-Arabiens sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. 107 weitere Menschen seien verletzt, berichtet der Zivilschutz des Landes. Das Feuer sei auf der Intensivstation des Krankenhauses ausgebrochen und habe auch die Geburtsstation erfasst. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Todesurteile gegen Wanderarbeiter:

In Thailand sind zwei Wanderarbeiter aus dem benachbarten Myanmar zum Tod verurteilt worden. Den Männern wird Vergewaltigung und Mord an einem britischen Touristenpaar vorgeworfen. Die nackten Leichen der Opfer, einer 23-jährigen Frau und eines 24-jährigen Manns, waren Mitte September an einem Strand der südlichen Insel Koh Tao gefunden worden. Der Prozess vor einem Provinzgericht in Koh Samui war vor allem wegen der polizeilichen Ermittlungen umstritten, da den Behörden Folter der Verdächtigen und Schlamperei bei der Verwahrung von DNA-Beweisen unterstellt wurde.

Medien: Guardiolas Wechsel zu ManCity perfekt:

Drei Tage nach der Bekanntgabe seines Abschieds beim FC Bayern München soll der Wechsel von Trainer Pep Guardiola zum englischen Fußball-Spitzenklub Manchester City bereits feststehen. Dies berichtet das Fußball-Fachmagazin "Kicker" auf seiner Homepage. Das Blatt beruft sich für den Wechsel des 44 Jahre alten Spaniers zu ManCity auf "zuverlässige englische Quellen". Guardiolas Vertrag beim FC Bayern läuft am 30. Juni 2016 aus, der Trainer hatte eine vorzeitige Verlängerung beim deutschen Rekordmeister ausgeschlagen.

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