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Langsam gesprochene Nachrichten

24.11.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:11

Nachrichten von Freitag, 24. November 2017 – langsam gesprochen als MP3

Heil nach Spitzentreffen: SPD verschließt sich Gesprächen nicht:

Die SPD hat nach dem Treffen von Parteichef Martin Schulz mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Gesprächsbereitschaft zur Lösung der Regierungskrise unterstrichen. Generalsekretär Hubertus Heil sagte in der Nacht zu Freitag nach achtstündigen Beratungen der SPD-Führung, gemeinsam habe man das Gespräch mit dem Bundespräsidenten ausgewertet. Die SPD sei der festen Überzeugung, dass gesprochen werden müsse. Man werde sich Gesprächen nicht verschließen, sagte Heil. Nun warte man das weitere Verfahren ab, das Steinmeier vorschlagen werde. Nach Darstellung von Heil lief die Spitzenrunde im Willy-Brandt-Haus, an der auch Ex-Parteichef Sigmar Gabriel und mehrere Ministerpräsidenten teilnahmen, sehr sachlich und konstruktiv ab. Zuvor hatten Heil und Justizminister Heiko Maas Rücktritts-Spekulationen um SPD-Chef Schulz zurückgewiesen.

 

Deutsche und Türken gedenken der Anschlagsopfer von Mölln:

Bürger und Politiker aus Deutschland und der Türkei haben 25 Jahre nach den rassistisch motivierten Brandanschlägen von Mölln der Opfer gedacht. Bei Gebeten in der Moschee und in der St. Nicolaikirche, Kranzniederlegungen und einer Gedenkveranstaltung in der südlich von Lübeck gelegenen Kleinstadt erinnerten sie an die drei Todesopfer und neun Verletzten. Neonazis hatten am 23. November 1992 Molotowcocktails auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser geworfen. Es war das erste Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, dass in Deutschland Menschen bei fremdenfeindlichen Anschlägen getötet worden waren.

 

Merkel fordert "ehrliche Diskussion" mit Russland:

Zum Auftakt des deutsch-russischen Petersburger Dialogs haben sich beide Seiten für eine offene Auseinandersetzung auch über ihre tiefgreifenden Differenzen ausgesprochen. Deutschland sei an vielfältigen und verlässlichen Beziehungen mit Russland gelegen, schrieb Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Grußwort für das zweitägige Gesprächsforum in Berlin. Dafür brauche es eine ehrliche Diskussion, gerade in schwierigen Zeiten. Ähnlich äußerte sich der russische Präsident Wladimir Putin. Die Grußworte Merkels und Putins wurden zum Auftakt der Veranstaltung verlesen. Früher nahmen die beiden Staats- und Regierungschefs stets persönlich an den Veranstaltungen teil.

 

Russischer General:Truppenabbau in Syrien wohl noch 2017:

Russland will seine Militärpräsenz in Syrien nach Angaben von Generalstabschef Waleri Gerasimow zum Jahresende zurückfahren. Die Truppenpräsenz in dem Bürgerkriegsland werde reduziert, da die militärischen Ziele fast erfüllt seien, sagte Gerasimow in Sotschi. Es sei nur noch wenig zu tun. Der Umfang der Truppenreduzierung werde "erheblich" sein. Russland werde jedoch weiter mit zwei Militärbasen und einem Zentrum zur Feuerpausen-Überwachung präsent bleiben. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat in dem seit mehr als sechs Jahren anhaltenden Konflikt dank des militärischen Beistands Russlands klar die Oberhand gewonnen. Seine Truppen kontrollieren abgesehen von einigen wenigen Rebellenbastionen wieder nahezu das gesamte Land. Nur der Norden wird von überwiegend kurdischen Einheiten gehalten, die von den USA unterstützt werden. Die Islamisten-Miliz IS ist nach schweren Niederlagen massiv geschwächt.

 

Interpol-Operation rettet 500 Opfer von Menschenhandel in Afrika:

Bei einer Operation von Interpol in Westafrika sind 500 Opfer von Menschenhandel gerettet worden. Darunter seien 236 Minderjährige, teilte die internationale Polizeiorganisation mit. Ermittler hätten zeitgleich im Tschad, in Mali, Mauretanien, Niger und im Senegal zugegriffen. 40 mutmaßliche Schlepper seien festgenommen worden, ihnen drohten nun Verfahren wegen Vorwürfen wie Menschenhandel, Zwangsarbeit und Kindesausbeutung. Die Internationale Organisation für Migration und mehrere Hilfsorganisationen seien beteiligt gewesen, um die Versorgung der Opfer nach ihrer Rettung sicherzustellen.

 

Explosion am Tag des Verschwindens des U-Bootes im Südatlantik:

Gut eine Woche nach dem Verschwinden eines argentinischen U-Bootes im Südatlantik mehren sich die Anzeichen einer Tragödie. Auf der vermuteten Position des U-Boots "ARA San Juan" soll es kurz nach der letzten Funkverbindung eine Explosion gegeben haben. Dies teilte die argentinische Marine in Buenos Aires unter Berufung auf Berichte von US-Behörden und der in Wien ansässigen internationalen Atomteststoppbehörde CTBTO mit. An Bord befand sich eine 44-köpfige Besatzung, unter ihnen eine Frau. Das U-Boot war von Ushuaia in Feuerland ausgelaufen und gilt seit acht Tagen als vermisst.

 

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