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Langsam gesprochene Nachrichten

24.11.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:48

Nachrichten von Donnerstag, 24. November 2016 – langsam gesprochen als MP3

Martin Schulz will in die Bundespolitik wechseln:

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz strebt einen Wechsel in die Bundespolitik an. Dem ARD-Europastudio in Brüssel bestätigte er, dass er sich nicht um eine weitere Amtszeit als Präsident des Europäischen Parlaments bewerben wolle. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet, Schulz solle bei der Bundestagswahl 2017 auf Platz eins der nordrhein-westfälischen SPD-Landesliste antreten. In den vergangenen Wochen war bereits zunehmend über einen Posten für Schulz in Berlin spekuliert worden. Wie die "SZ" weiter schreibt, hat die SPD noch nicht entschieden, ob Schulz oder Parteichef Sigmar Gabriel die SPD als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl führen wird. Auch der Posten des Außenministers ist im Gespräch, seit Frank-Walter Steinmeier als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten feststeht.

 

40 Tote bei Einsturz einer Bauplattform in chinesischem Kraftwerk:

Bei einem schweren Unglück auf der Baustelle eines Kraftwerkes sind im Osten Chinas mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua stürzte eine Plattform an einem Kühlturm des Kohlekraftwerkes Fengcheng in der Provinz Jiangxi ein. Eine unbekannte Zahl von Menschen wurde unter den Trümmern verschüttet. Wie viele Arbeiter zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Baustelle waren, ist offen. Über die Ursache des Einsturzes der Bauplattform wurde zunächst nichts berichtet. Rettungsarbeiten sind angelaufen.

 

Aktivisten wollen Neuauszählung der US-Wahl:

Eine Gruppe prominenter Computerexperten und Wahlrechtsanwälte hat auf mögliche Unregelmäßigkeiten bei der US-Wahl aufmerksam gemacht. Dabei geht es um die drei US-Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania. Betroffen seien bestimmte Bezirke, in denen elektronische Wahlmaschinen im Einsatz waren, teilten die Aktivisten mit. Die Ergebnisse der unterlegenen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton würden dort auffällig von denen in Wahlkreisen mit anderen Abstimmungsmethoden abweichen. Das berichtet das "New York Magazin" unter Berufung auf die Gruppe um den Präsidenten der Bürgerrechtsvereinigung "Free Speech for People", John Bonifaz, und den Direktor des Zentrums für Computersicherheit und Gesellschaft der Universität Michigan, J. Alex Halderman. Die Abweichungen machten eine unabhängige Überprüfung nötig, hieß es weiter. Beweise habe man aber noch keine.

 

Urteil: Syrische Flüchtlinge erhalten nicht automatisch Asyl:

Syrer haben in Deutschland nicht automatisch Anspruch auf den Schutzstatus für Bürgerkriegsflüchtlinge. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Schleswig in einem Berufungsverfahren. Es bestätigte damit die bisherige Entscheidungspraxis des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), syrischen Flüchtlingen nur subsidiären Schutz zu gewähren. Das bedeutet, die Menschen dürfen vorerst für ein Jahr in Deutschland bleiben, haben aber die Option auf zwei weitere Jahre. Ihre Familienangehörigen dürfen sie in dieser Zeit nicht nachholen. Zugleich änderte das Gericht eine frühere Entscheidung des Schleswiger Verwaltungsgerichts. Syrische Flüchtlinge, die bisher nicht individuell verfolgt worden seien, könnten nicht allein aufgrund ihres Auslandsaufenthaltes und eines gestellten Asylantrags den Flüchtlingsstatus für sich beanspruchen, so die Richter. Geklagt hatte eine Syrerin, der das BAMF nur subsidiären Schutz gewährte.

 

Tote bei Anschlag vor Gouverneursamt in südtürkischem Adana:

Bei einem Terroranschlag vor dem Gouverneursamt in der südtürkischen Provinzhauptstadt Adana sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. 21 Menschen seien bei der heftigen Detonation auf dem Parkplatz in der Nähe des Eingangs des Amtsgebäudes verletzt worden, sagte Adanas Bürgermeister Hüseyin Sözlü dem Nachrichtensender CNN Türk. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, eine Autobombe sei detoniert. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Auf Fernsehbildern war zu erkennen, dass die Wucht der Explosion Fensterscheiben in dem mehrstöckigen Gouverneursgebäude zum Bersten brachte. Feuer war zu sehen, Rauch stieg von dem Parkplatz auf. Die Feuerwehr bemühte sich, brennende Autos zu löschen. Straßen um das Amtsgebäude wurden gesperrt.

 

Lufthansa-Piloten verlängern Streiks bis Freitag:

Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit angekündigt, ihren Ausstand bis Freitag fortzusetzen. An diesem dritten Streiktag sollen allerdings nur Kurzstreckenflüge ab Deutschland bestreikt werden, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Lufthansa forderte die Piloten zu einer Schlichtung auf. Die Vereinigung Cockpit lehnte das jedoch ab und machte stattdessen die Unternehmensführung für die Verschärfung des Konflikts verantwortlich. Cockpit hatte den Streik in der Nacht zum Mittwoch begonnen. 876 Flüge wurden bereits abgesagt, rund 100.000 Passagiere waren betroffen. Für diesen Donnerstag strich Lufthansa weitere 912 Flüge, darunter 82 Langstreckenverbindungen. Mit dem 14. Streik im laufenden Tarifstreit will die Pilotenvereinigung die Forderung nach höheren Einkommen bekräftigen.

 

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