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Nachrichten

24.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:30

Nachrichten von Freitag, 24. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

Ebola breitet sich aus: Erste Fälle in New York und Mali:

In New York ist ein Arzt positiv auf Ebola getestet worden. Der Mediziner sei isoliert worden und es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit, sagte der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio. Der 33-jährige erkrankte Arzt hatte kürzlich im westafrikanischen Guinea Ebola-Patienten behandelt. Am 17. Oktober traf er wieder in den USA ein. Seitdem habe er täglich mehrmals seine Körpertemperatur gemessen und sich weitgehend isoliert, erst am Donnerstag habe er Symptome entwickelt, erklärten die US-Behörden. Auch in Mali gibt es einen ersten Ebola-Fall. Das Virus sei bei einem zweijährigen Mädchen nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Bamako mit. Das Kind sei zuvor in Guinea gewesen, hieß es. Die westafrikanischen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone sind am stärksten vom Ausbruch der Seuche betroffen. Die Zahl der Infektionen stieg dort zuletzt weiter stark an.

EU-Staaten vereinbaren Klimaziele für 2030:

Die EU-Staaten haben sich auf ihre Klimaziele für das Jahr 2030 verständigt. Bis dahin solle der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen um mindestens 40 Prozent verringert werden, wie EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy auf dem EU-Gipfel in Brüssel mitteilte. Der Anteil der erneuerbaren Energien solle auf mindestens 27 Prozent gesteigert und Einsparungen im Verbrauch um ebenfalls mindestens 27 Prozent erreicht werden. Vergleichsjahr für die beschlossenen Ziele ist das Jahr 1990. Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris Ende 2015 kommt den Beschlüssen der Europäer erhebliche Bedeutung zu. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich zufrieden. "Wir haben heute den entscheidenden Rahmen gesetzt, um Europa sprachfähig und verhandlungsfähig zu machen", so die Kanzlerin.

Gipfel gibt grünes Licht für neue EU-Kommission:

Nach dem Europäischen Parlament haben auch die EU-Staats- und Regierungschefs grünes Licht für die neue Kommission gegeben. Der EU-Gipfel in Brüssel billigte das Team unter Führung des früheren Luxemburger Regierungschefs Jean-Claude Juncker. Dies war der letzte Schritt in dem Verfahren, damit die neue EU-Kommission zum 1. November ihre fünfjährige Amtszeit antreten kann. Zu Junckers Team gehören 27 Kommissare. Das EU-Parlament hatte die Kommission am Mittwoch nach wochenlangen Anhörungen der einzelnen Mitglieder bestätigt. Deutschland wird in Brüssel erneut durch Günther Oettinger (CDU) vertreten, der nach dem Energieressort nun den Bereich Digitale Wirtschaft übernimmt.

Polizei: Angreifer von Ottawa wollte nach Syrien:

Der Attentäter von Ottawa hat vor seiner Bluttat wochenlang versucht, nach Syrien zu gelangen. Der 32-Jährige habe deswegen mit den Behörden in den vergangenen drei Wochen über seinen Reisepass verhandelt, berichtete die kanadische Polizei. Die Behörden bestätigten, dass der Mann beim Angriff auf den Soldaten und das Parlament allein gehandelt habe. Dennoch werde weiter untersucht, ob er Unterstützer gehabt habe. In der Hauptstadt Ottawa hatte der Attentäter am Mittwoch einen Soldaten der Ehrenwache am Nationalen Kriegsdenkmal erschossen. Danach drang er in das Parlamentsgebäude ein und lieferte sich wenige Meter von Regierungschef Stephen Harper entfernt einen heftigen Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Dabei wurde der Angreifer erschossen.

Karstadt schließt sechs Standorte:

Nach dem Eigentümerwechsel macht der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt ernst mit seinen Sanierungsplänen. Der Aufsichtsrat beschloss, im nächsten Jahr sechs Standorte zu schließen, darunter zwei der noch verbliebenen 83 klassischen Warenhäuser. Das kündigte der neue Karstadt-Chef Stephan Fanderl nach seinem Amtsantritt an. Karstadt-Gesamtbetriebsratchef Hellmut Patzelt sprach von einem dunklen Tag für die Beschäftigten. An den sechs betroffenen Standorten würden 240 Mitarbeiter ihren Job verlieren. Zusätzlich sei der Abbau von 2000 Stellen geplant. Karstadt hat derzeit 17.000 Beschäftigte.

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