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Nachrichten

24.06.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:02

Nachrichten von Dienstag, 24. Juni 2014 – langsam gesprochen als MP3

Kerry spricht mit Kurden-Führern über Vormarsch der Isis:

US-Außenminister John Kerry setzt seine diplomatische Irak-Initiative mit Gesprächen mit den Führern der Kurden-Provinzen fort. Ziel ist eine gemeinsame Front gegen die sunnitische Terrorarmee Isis und der Erhalt der staatlichen Einheit des Irak. Die kurdischen Peschmerga sind eine der wenigen Kräfte, die den Isis-Extremisten militärisch Paroli bieten können. Die USA wollen mögliche Militärschläge notfalls schon vor der Bildung einer neuen Einheitsregierung mit Schiiten, Sunniten und Kurden beginnen. Die Bedrohung durch die Islamisten der Isis sei inzwischen zu groß, um diesen noch länger einen sicheren Zufluchtsort im Land zu bieten, sagte Kerry in Bagdad laut einem Bericht der "New York Times".

Separatisten akzeptieren Feuerpause - Steinmeier in Kiew:

In den Ukraine-Konflikt ist überraschend Bewegung gekommen. Prorussische Separatisten im Osten des Landes stimmten einer befristeten Waffenruhe zu, zumindest bis Freitag. Auch zu ersten Verhandlungen mit Kiew sei er bereit, erklärte Separatistenführer Alexander Borodaj in Donezk. Präsident Poroschenko hatte Ende vergangener Woche die Armee angewiesen, das Feuer einzustellen. Seitdem hatte es jedoch immer wieder Gefechte zwischen den prorussischen Aufständischen und Regierungstruppen gegeben. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt in Kiew seine Sondierungsgespräche fort. Er will unter anderem ausloten, wie die EU Poroschenkos Friedensplan unterstützen kann. Dies sei "ohne Zweifel eine entscheidende Woche für die Ukraine", sagte der SPD-Politiker.

Keine rechtsextreme Fraktion im EU-Parlament:

Die rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien im Europaparlament haben sich nicht auf eine gemeinsame Fraktion einigen können. Der Chef der islamfeindlichen niederländischen Partei PVV, Geert Wilders, sagte, es sei nicht gelungen, bis Fristablauf eine Gruppe mit sechs weiteren Parteien im EU-Parlament zu bilden. Der Fraktionsstatus hätte den Vertretern der extremen Rechten zusätzliche Finanzmittel und weitere Vorteile verschafft. Wilders wollte sich dafür vor allem mit der Chefin der rechtsextremen französischen Front National (FN), Marine Le Pen, zusammentun. Zur Bildung einer Fraktion müssen sich mindestens 25 Europaabgeordnete aus mindestens sieben EU-Staaten zusammenfinden.

Bundesbank-Präsident warnt vor Lockerung des Stabilitätspakts:

Bundesbank-Chef Jens Weidmann warnt davor, den Euro-Stabilitätspakt aufzuweichen. Es wäre fatal, die Schuldenlast etwa in Frankreich und Italien zu verschleiern, schreibt er in einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung". Dies könne "massive Erschütterungen der Währungsunion auslösen". Weidmann fordert stattdessen, die Verschuldung noch entschiedener zu begrenzen. Besonders kritisiert er Frankreich, das schon nach einer Aufweichung der Schuldenregeln rufe. Seit Gründung der Währungsunion habe dort die Defizitquote in 9 von 15 Jahren oberhalb der maximal erlaubten drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts gelegen, rügt der Bundesbanker. Am Wochenende hatten führende Sozialisten und Sozialdemokraten von der EU mehr Flexibilität bei der Auslegung des Stabilitäts- und Wachstumspakts gefordert.

Viele Verletzte bei Bombenanschlag in Beirut:

In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist eine Autobombe explodiert. Dabei wurden nach offiziellen Angaben mindestens 19 Menschen verletzt. Der Sprengsatz detonierte kurz nach Mitternacht im Süden der Stadt. Das Viertel gilt als Hochburg der Schiiten-Bewegung Hisbollah. Ziel des Anschlags waren ein Kontrollposten der Armee und ein Café, in dem Fußballfans das WM-Spiel zwischen Brasilien und Kamerun verfolgten. In den vergangenen Monaten hatte es mehrere Anschläge in Bezirken mit einem hohen Anteil von Hisbollah-Anhängern gegeben. Zu einigen dieser Anschläge bekannten sich sunnitische Extremistengruppen.

WM-Achtelfinale: Brasilien gegen Chile, Niederlande gegen Mexiko:

Gastgeber Brasilien trifft im Achtelfinale der Fußball-WM auf den Südamerika-Rivalen Chile. Die Niederlande müssen sich in der Runde der letzten 16 mit Mexiko auseinandersetzen. Die Selecao sicherte sich den Sieg in der Vorrunden-Gruppe A durch ein 4:1 gegen Kamerun mit dem deutschen Trainer Volker Finke. In Recife gewann Mexiko 3:1 gegen Kroatien und behauptete damit den zweiten Platz in der Gruppe. Zuvor hatte sich Vize-Weltmeister Niederlande mit einem 2:0 gegen Chile die führende Position in der WM-Vorrunden-Gruppe B gesichert. Noch-Weltmeister Spanien verabschiedete sich mit einem 3:0 gegen Australien von der WM-Bühne.

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