23.12.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.12.2017
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

23.12.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:26
Jetzt live
07:26 Min.

Nachrichten von Samstag, 23. Dezember 2017 – langsam gesprochen als MP3

USA wollen Ukraine offenbar mit Waffen beliefern:

Die US-Regierung soll Waffenlieferungen an die Ukraine planen. Es sei entschieden worden, das Land mit "verbesserten Verteidigungskapazitäten auszurüsten", teilte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, mit. Damit wolle man die Ukraine unterstützen, die Souveränität und territoriale Integrität des Landes zu verteidigen. Zu Details wollte sich das Außenministerium in Washington nicht äußern. Laut einem Bericht des Fernsehsenders ABC plant die US-Regierung die Lieferung von Panzerabwehrraketen. Im September hatte Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt, dass jede Entscheidung der USA, defensive Waffen an die Ukraine zu liefern, den Konflikt anheizen würde.

 

Merkel und Poroschenko begrüßen Waffenruhe für Ost-Ukraine:

Einen Tag nach dem Telefonat mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat Kanzlerin Angela Merkel mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko telefoniert. Es ging um die Ost-Ukraine. Merkel und Poroschenko begrüßten die für die Feiertage vereinbarte Waffenruhe, wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte. Beide hofften, dass die Feuerpause zu einer längerfristigen Beruhigung der Sicherheitslage führen werde. Die Regierung in Kiew und die prorussischen Separatisten im Donbass hatten sich am Mittwoch auf eine Waffenruhe über die Weihnachts- und Silvesterfeiertage geeinigt. Die beiden Politiker waren sich zudem darin einig, dass möglichst bald ein Gefangenenaustausch stattfinden sollte. Poroschenko sagte zu, sich dafür einzusetzen.

 

UN-Sicherheitsrat verschärft nochmals Sanktionen gegen Nordkorea:

Einstimmig hat der Weltsicherheitsrat weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen. So werden die Öllieferungen an das international isolierte Land noch stärker beschnitten, das mit seinem Atom- und Raketenprogramm wiederholt gegen UN-Resolutionen verstoßen hat. Der Import bestimmter Maschinen, Nahrungsmittel und Rohstoffe aus Nordkorea wird verboten. Die Resolution verlangt zudem die Heimkehr aller im Ausland arbeitenden Nordkoreaner binnen eines Jahres. Die USA stimmten sich bei der Ausarbeitung des Sanktionsentwurfs mit China ab, dem engsten Verbündeten und wichtigsten Öllieferanten Nordkoreas. US-Präsident Donald Trump twitterte nach dem Beschluss des UN-Sicherheitsrates: "Die Welt will Frieden, nicht Tod." Die Führung in Pjöngjang hatte Ende November eine Interkontinentalrakete getestet und erklärt, das gesamte Festland der USA liege nun in Reichweite dieser Raketen.

 

USA vereiteln angeblich geplanten Anschlag zu Weihnachten:

Durch den Einsatz verdeckter Ermittler hat die US-Bundespolizei FBI nach eigenen Angaben einen schweren Anschlag an den Weihnachtstagen vereitelt. Sie nahm in Kalifornien einen 26-jährigen Dschihadisten fest, der früher beim US-Militär war und dort eine Ausbildung zum Scharfschützen erhalten hatte. Er habe bei einem Terroranschlag auf ein beliebtes Ausflugsziel in San Francisco Zivilisten töten wollen, hieß es. Der Mann habe seine Pläne einem verdeckten FBI-Ermittler gestanden, der sich als Vertreter der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) ausgegeben habe. Dem festgenommenen Everitt Aaron J. drohen nun 20 Jahre Haft.

 

Vizekanzler will Kommunen für Flüchtlingsaufnahme belohnen:

Vizekanzler Sigmar Gabriel hat finanzielle Anreize für Kommunen gefordert, die Flüchtlinge aufnehmen. Städte und Gemeinden sollten die Kosten der Integration vom Bund ersetzt bekommen, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Den gleichen Betrag sollten sie noch einmal zusätzlich bekommen, um ihn für ihre Bürger einzusetzen. Die Kommunen dürften nicht vor der Entscheidung stehen, ob sie Flüchtlinge integrierten oder ihr Schwimmbad sanierten, betonte Gabriel. Durch solche doppelten Bundeszuwendungen würde die Akzeptanz für die Flüchtlingsaufnahme in der Bevölkerung steigen. So könne verhindert werden, dass bei den Bürgern der Eindruck entstehe, für die Flüchtlinge werde alles getan und für uns nichts, sagte der Bundesaußenminister.

 

Tropensturm fegt über Philippinen - mindestens 90 Tote:

Bei einem Tropensturm auf den Philippinen sind mindestens 90 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 60 werden nach Angaben der Behörden noch vermisst. Der Sturm zog über die südliche Inselgruppe Mindanao hinweg, wo er Überschwemmungen und Schlammlawinen auslöste. Soldaten und Freiwillige wurden mobilisiert, um nach Überlebenden zu suchen. Die Rettungsaktionen werden dadurch erschwert, dass in der Region die Strom- und Kommunikationsleitungen zusammengebrochen sind.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema