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Nachrichten

23.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:16

Nachrichten von Donnerstag, 23. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

USA: 21 Tage Ebola-Überwachung für Westafrika-Reisende:

Die USA verschärfen ihre Ebola-Vorschriften. Flugreisende aus den hauptsächlich von der Krankheit betroffenen Ländern Sierra Leone, Guinea und Liberia sollen künftig nach ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten drei Wochen lang beobachtet werden, kündigte die US-Seuchenbehörde CDC an. Das ist der maximale Zeitraum zwischen einer Ansteckung mit dem Virus und dem Auftreten von Symptomen der Krankheit. Die neue Maßnahme soll am 27. Oktober in Kraft treten. Eine der beiden mit dem Ebola-Virus infizierten US-Krankenschwestern hat nach Angaben ihrer Familie die Krankheit offenbar überwunden, der Zustand der zweiten gilt als stabil.

Terroralarm in der kanadischen Hauptstadt Ottawa:

Ein bewaffneter Mann hat in der kanadischen Hauptstadt Ottawa das Parlamentsgebäude gestürmt und sich einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften geliefert. Zuvor hatte der Mann, der nach Polizeiangaben erschossen werden konnte, einen Soldaten am nahegelegenen Kriegerdenkmal tödlich getroffen. Rund um das Parlament wurde Terroralarm ausgelöst. Sicherheitskräfte durchkämmten das Gebäude auf der Suche nach möglichen weiteren Attentätern. Vermutet wird ein islamistischer Hintergrund. Bei dem Täter soll es sich nach bisherigen Informationen um einen 32-jährigen Mann handeln, der Medienberichten zufolge zum Islam konvertiert war und bei den Behörden als hochgefährlich galt. Am Montag hatte ein mutmaßlicher Islamist in der Provinz Quebec einen Soldaten getötet, bevor er selbst erschossen wurde. Kanada beteiligt sich mit sechs Militärflugzeugen am Kampf gegen die Miliz des "Islamischen Staats" (IS) im Irak. Kanadas Premierminister Stephen Harper erklärte, sein Land werde sich nicht einschüchtern lassen und die Anstrengungen gegen internationale Terrororganisationen nochmals verstärken.

Festnahmen nach Flugzeugunglück von Total-Chef de Margerie:

Nach dem Tod von Christophe de Margerie, dem Chef des französischen Mineralölkonzerns Total, bei einem Flugzeugunglück in Moskau sind vier Mitarbeiter des Flughafens Wnukowo festgenommen worden. Es handelt sich um den Chef des Räumdienstes für die Start- und Landebahnen, den Verantwortlichen der Flugaufsicht sowie eine Fluglotsin und ihren Vorgesetzten. Sie alle sollen die Vorschriften für die Flugsicherheit sowie für die Arbeiten am Boden nicht eingehalten haben. Der Fahrer eines Schneepflugs, mit dem der Privatjet de Margeries beim Start kollidierte, war zuvor für 48 Stunden in Gewahrsam genommen worden. Bislang wurde er jedoch keinem Richter vorgeführt. Neben dem Chef des französischen Mineralölkonzerns kamen bei dem Unglück auch die drei Crewmitglieder ums Leben.

Palästinenser fährt in Jerusalem mit Auto in Passantengruppe :

In Jerusalem ist ein militanter Palästinenser mit seinem Auto in eine Gruppe von Passanten gerast. Sieben Menschen wurden verletzt, darunter ein drei Monate altes Baby. Das Kind erlag später seinen Verletzungen. Auch der Angreifer starb kurz darauf im Krankenhaus. Nach Agenturberichten handelte es sich um einen 21 Jahre alten Mann, der erst kürzlich aus dem Gefängnis freigekommen war. Er sei der Neffe eines mittlerweile getöteten Bombenbauers der radikalen Palästinenserbewegung Hamas. Die israelischen Behörden sprachen von einem "palästinensischen Terroristen".

Irak: Ex-Wachmänner von Blackwater wegen Mordes und Totschlags verurteilt:

Vier frühere Mitarbeiter des privaten US-Sicherheitsdienstes Blackwater sind von einem US-Gericht im Zusammenhang mit Gräueltaten im Irak wegen Mordes und Totschlags verurteilt worden. Sie wurden für den Tod von 14 unbewaffneten irakischen Zivilisten im Jahr 2007 verantwortlich gemacht. Das Unternehmen hatte seinerzeit die US-Streitkräfte im Irak unterstützt sowie amerikanische Gebäude geschützt. Wie die Justizbehörden in Washington weiter mitteilten, soll das Strafmaß gegen die vier Wachmänner erst später verkündet werden. Der Fall hatte weltweit Empörung ausgelöst.

Russisches Flugzeug über Estland abgefangen :

Über Estland ist ein russisches Spionageflugzeug abgefangen worden. Die NATO entsandte mehrere Jagdflugzeuge, um die Maschine vom Typ Iljuschin IL-20 zur Umkehr zu zwingen, wie das Militärbündnis in Brüssel mitteilte. Die russische Maschine sei etwa eine Minute lang rund 600 Meter weit in den estnischen Luftraum eingedrungen. Bei den zivilen Luftfahrtbehörden hatte sich die Besatzung des Flugzeugs nicht angemeldet.

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