23.04.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 23.04.2016
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Nachrichten

23.04.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 23. April 2016 – langsam gesprochen als MP3

Maas: Merkel muss Türkei auf Bürgerrechte hinweisen:

Justizminister Heiko Maas hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, in der Türkei auf die Presse- und Meinungsfreiheit zu pochen. Die Forderungen von Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Pluralismus müssten "in aller Deutlichkeit" angesprochen werden, sagte der SPD-Politiker der Tageszeitung "Die Welt". Ähnlich äußerten sich führende Vertreter der Opposition. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth von den Grünen sagte der "Rheinischen Post", Merkel solle "genau hinsehen" und die Missstände benennen, die in der Türkei in Sachen Menschenrechtsschutz und Bürgerrechte bestünden. FDP-Parteichef Christian Lindner erklärte, Deutschland dürfe wegen des Beitrags der Türkei zur Lösung der Flüchtlingskrise "kein Auge zudrücken". Die Kanzlerin besucht an diesem Samstag gemeinsam mit EU-Spitzenpolitikern ein Flüchtlingslager im südosttürkischen Grenzgebiet zu Syrien.

Obama warnt vor EU-Austritt Großbritanniens :

US-Präsident Barack Obama hat bei seinem Besuch in London vor einem Austritt Großbritanniens aus der EU gewarnt. Es werde in absehbarer Zeit kein bilaterales Handelsabkommen zwischen Großbritannien und den USA geben, erklärte Obama mit Blick auf das Referendum im Juni, in dem die Briten über den Verbleib in der EU abstimmen. Sollte Großbritannien die Gemeinschaft verlassen, würde ein solches Abkommen zwar verhandelt werden, sagte Obama. Priorität habe aber der Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit der EU. Der US-Präsident hatte bereits mehrfach betont, dass er sich ein starkes Großbritannien als Mitglied einer starken EU wünsche. Die USA fürchten, ein Austritt des Königreichs könnte Europa massiv schwächen. Befürworter eines EU-Austritts hatten Obama schon vor seiner Ankunft für seine Positionierung in der "Brexit"-Debatte scharf kritisiert.

Fiat Chrysler ruft 1,1 Millionen Autos zurück:

Der Autohersteller Fiat Chrysler ruft wegen Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit der Automatikschaltung weltweit 1,1 Millionen Fahrzeuge zurück, davon über 800.000 in den USA. Betroffen seien die Dodge Charger und Chrysler-300-Limousinen der Modelljahre 2012 bis 2014 sowie der Jeep Grand Cherokee SUV von 2014 und 2015, teilte der Konzern mit. Die Wagen könnten wegrollen, nachdem sie zum Parken abgestellt worden seien, begründete das italienisch-amerikanische Unternehmen den Rückruf. Die US-Verkehrsaufsicht erklärte, es habe bereits über 300 Beschwerden gegeben. Weil sich Autos nach dem Aussteigen des Fahrers in Bewegung gesetzt hätten, sei es zu 121 Unfällen gekommen. Nach Unternehmensangaben wurden insgesamt 41 Menschen verletzt.

Kubaner dürfen in Zukunft auf Schiffen ein- und ausreisen:

Die kubanische Regierung hat weitere Reiseerleichterungen auf den Weg gebracht. Havanna gab in der amtlichen Zeitung "Granma" bekannt, ab Dienstag dürften Kubaner auf dem Seeweg aus- und wieder einreisen. Die Regierung von Raúl Castro hob damit ein jahrzehntelang geltendes Verbot auf. Die neuen Freiheiten zielen insbesondere auf Passagiere und Besatzungen von Handels- und Kreuzfahrtschiffen ab. Im Dezember 2014 hatten US-Präsident Barack Obama und der kubanische Staatschef Castro eine grundlegende Neuausrichtung der Beziehungen beider Länder angekündigt. Im vergangenen Sommer nahmen die beiden amerikanischen Staaten wieder diplomatische Beziehungen auf und die USA lockerten ihre Reise- und Handelssanktionen.

Todesursache bei Prince nach Obduktion weiter offen:

Nach dem überraschenden Tod von Prince ist weiter unklar, woran der Popstar gestorben ist. Behördenvertreter im US-Bundesstaat Minnesota erklärten, eine erste Untersuchung des Leichnams habe weder Hinweise auf einen Suizid noch auf eine Überdosis an Betäubungsmitteln ergeben. Bis der endgültige Obduktionsbericht vorliegt, können nach Angaben der Gerichtsmedizin noch mehrere Wochen verstreichen. Die Boulevard-Nachrichtenwebsite "TMZ" hatte zuvor berichtet, Prince sei sechs Tage vor seinem Tod wegen einer Drogen-Überdosis in einem Krankenhaus behandelt worden. Vergangene Woche hatte es dagegen in Medienberichten geheißen, Prince sei wegen einer Grippe in das Krankenhaus gebracht worden. Weltweit trauern Fans um den Musiker, der als eines der größten Genies der Popmusik gilt.

Fußball-Bundesliga: Hamburg gewinnt gegen Bremen:

In der Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV gegen Werder Bremen gewonnen. Die Gastgeber feierten im Freitagsspiel einen 2:1-Erfolg und verbesserten sich damit auf den zehnten Tabellenplatz. Die Bremer besetzen nach wie vor den Relegationsrang und müssen den Absturz in die zweite Liga fürchten.

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