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Nachrichten

23.02.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:43

Nachrichten von Montag, 23. Februar 2015 – langsam gesprochen als MP3

Inarritus "Birdman" großer Gewinner der Oscar-Nacht :

Die Hollywood-Satire "Birdman" ist der große Gewinner der Oscar-Nacht. Die Komödie des Mexikaners Alejandro G. Iñárritu wurde als bester Film ausgezeichnet und bekam auch den Oscar für Regie, für Kamera und für Original-Drehbuch. Die bildgewaltige Komödie "Grand Budapest Hotel" des Amerikaners Wes Anderson, eine deutsche Ko-Produktion, gewann bei der 87. Oscar-Verleihung in der Nacht zu Montag auch vier Trophäen, allerdings in Nebenkategorien. Als bester Hauptdarsteller wurde der Brite Eddie Redmayne für seine Darstellung des Physikers Stephen Hawking in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" ausgezeichnet. Die US-Schauspielerin Julianne Moore bekam den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in dem Alzheimer-Drama "Still Alice - Mein Leben ohne Gestern".

Ukraine vermutet Russland hinter Anschlag in Charkiv:

Nach dem Anschlag mit zwei Toten in Charkiv bei einer Maidan-Gedenkveranstaltung macht die Ukraine Russland für die Tat verantwortlich. Präsident Petro Poroschenko sprach von einem "unverhohlenen Versuch, den Einflussbereich des Terrorismus auszudehnen". Sicherheitskräfte haben vier Tatverdächtige verhaftet. Zudem berichten ukrainische Medien unter Berufung auf die Behörden, die Festgenommenen seien in der russischen Stadt Belgorod ausgebildet und bewaffnet worden. Sie hätten eine ganze Serie von Anschlägen in Charkiv verüben wollen, auch mit einem russischen Raketenwerfer. In der Hauptstadt Kiew und anderen Städten der Ukraine wurde am Sonntag der proeuropäischen Proteste gedacht, die vor einem Jahr zum Sturz des prorussischen Präsidenten Viktor Janukowitsch führten. An der zentralen Gedenkveranstaltung auf dem Kiewer Maidan nahmen zahlreiche ausländische Politiker teil, unter ihnen Bundespräsident Joachim Gauck.

Ungarn: Orbans Partei verliert Zweidrittelmehrheit im Parlament:

Die ungarische Regierungspartei Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orban hat ihre Zweidrittelmehrheit im Parlament in Budapest verloren. Bei einer Nachwahl in der westungarischen Stadt Veszprem errang der Oppositionskandidat Zoltan Kesz mit überraschend deutlichem Vorsprung das entscheidende Mandat. Das teilte die Wahlbehörde mit. Erforderlich wurde die Nachwahl, weil der bisherige Mandatsträger Tibor Navracsics als EU-Kommissar nach Brüssel gegangen war. Ihre Zweidrittelmehrheit hatte es der Fidesz-Partei erlaubt, im Alleingang eine neue Verfassung zu verabschieden und zahlreiche Gesetze im Verfassungsrang zu ändern, darunter das Mediengesetz und die Wahlgesetze. Kritiker werfen Regierungschef Orban autoritäre Tendenzen vor. Seine Anlehnung an das Russland von Präsident Wladimir Putin erregt bei den Bündnispartnern EU und NATO Argwohn.

Islamisten rufen per Video zu Anschlägen in Einkaufszentren auf:

Die US-Regierung hat sich besorgt über einen mutmaßlichen Aufruf somalischer Islamisten zu Anschlägen auf große Einkaufszentren in den USA und anderen westlichen Staaten geäußert. Jeder Aufruf einer terroristischen Organisation zu einem Angriff auf einen konkreten Ort müsse ernst genommen werden, sagte Heimatschutzminister Jeh Johnson dem Fernsehsender CNN. Die jüngste Erklärung der Islamisten spiegle eine neue Phase der globalen terroristischen Bedrohung wider, in der Gruppen wie Al-Shabaab oder der "Islamische Staat" (IS) öffentlich "unabhängige Akteure" in deren Heimatländern dazu aufriefen, Anschläge zu verüben. In dem Video werden Muslime im Ausland aufgefordert, Anschläge auf Einkaufszentren wie die Mall of America im US-Bundesstaat Minnesota und die West Edmonton Mall in Kanada zu verüben. Genannt werden auch die Oxford Street in London und Standorte in Paris. Ob das veröffentliche Video tatsächlich von der radikal-islamischen Al-Shabaab-Miliz aus Somalia stammt, überprüfen die Behörden derzeit.

Zwei Thailänder müssen wegen Majestätsbeleidigung ins Gefängnis:

Zwei Thailänder sind wegen Majestätsbeleidigung in einem Theaterstück zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Bangkok verkündete das Urteil gegen den Studenten Patiwat Saraiyaem und den Aktivisten Porntip Mankong. Sie hatten sich schuldig bekannt, mit dem an einer Universität aufgeführten Stück über einen fiktiven König den 87-jährigen Monarchen Bhumibol Adulyadej beleidigt zu haben. Kritiker werfen der thailändischen Junta vor, den umstrittenen Beleidigungsparagraphen zunehmend zur Unterdrückung der Opposition zu missbrauchen.

Sieg für Wolfsburg im Sonntagsspiel der Fußballbundesliga:

In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Wolfsburg - Berlin 2:1 und Hamburg - Mönchengladbach 1:1. Bayern München führt nach Abschluss des 22. Spieltages unangefochten mit acht Punkten Vorsprung in der Tabelle vor Wolfsburg. Bundesligaschlusslicht bleibt Stuttgart.

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